zum Hauptmenü zum Seiteninhalt zur Subnavigation zum Footermenü zur Suchfunktion zu den Hinweisen der Barrierefreiheit


Inklusion in Kindertageseinrichtungen steht im Mittelpunkt

Über 130 pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen im Landkreis Ludwigsburg haben sich gestern zur diesjährigen Fortbildungsveranstaltung „Inklusion in Kindertageseinrichtungen“ getroffen. Im Mittelpunkt stand die inklusive Gestaltung des Kita-Alltags, Teilhabe und die Bedürfnisse von Kindern.

Dr. Henning Rosenkötter steht vor am Pult hinter ihm ist die Präsentation zu Inklusion an Kindertageseinrichtungen zu sehen

Dr. Henning Rosenkötter sprach als Gastredner über Inklusion in Kindertageseinrichtungen (Landratsamt Ludwigsburg).

„Kindertageseinrichtungen sind wichtige Orte des gemeinsamen Lernens und der Begegnung. Inklusion bedeutet, unterschiedliche Voraussetzungen wahrzunehmen und Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass alle Kinder gleiche Teilhabechancen erleben“, sagt Heike Dierbach, Leiterin des Fachbereichs Soziales, Pflege und Versorgungsangelegenheiten. Der Landkreis Ludwigsburg unterstützt die Einrichtungen dabei unter anderem mit verschiedenen Formen der Integrationshilfe. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Fortbildungen sowie der Leitfaden „Inklusion in Kindertageseinrichtungen“ als Orientierungshilfe und Unterstützung, um inklusive Strukturen zu stärken.

Fachkräfte stärken, Teilhabe ermöglichen

Zu Beginn der Veranstaltung gab Dr. Henning Rosenkötter, Kinder- und Jugendarzt, Neuropädiater und Familientherapeut in seinem Vortrag praxisnahe Anregungen für die inklusive Arbeit. Themen waren unter anderem Beobachtung und Dokumentation, eine Willkommenskultur, Partizipation, der Umgang mit Vielfalt sowie sozial schwierigen Lebenssituationen. 

Erkenntnisse und Ausblick

Deutlich wurde: Inklusion ist ein fortlaufender Entwicklungsprozess. Entscheidend ist, die Bedürfnisse der Kinder im Blick zu behalten, Barrieren zu erkennen und die Strukturen im Kita-Alltag kontinuierlich weiterzuentwickeln.