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Historische Altstädte, sehenswerte Fachwerke

Im Landkreis Ludwigsburg

Durch den Landkreis verläuft die Deutsche Fachwerkstraße, die Fachwerkstädte mit mittelalterlichem Flair und romantischer Aura verbindet. Im Landkreis Ludwigsburg macht die touristische Straße Station in …

Besigheim

Besigheim wurde 1153 erstmals urkundlich erwähnt. Noch heute zeugen zahlreiche historische Gebäude von der vielschichtigen Vergangenheit Besigheims.

Beispielhaft dafür ist das Rathaus, das 1459 als Kaufhaus erbaut wurde. Von außen verbreitet es den unvergleichbaren Fachwerk-Charme und ragt über alle Gebäude hinaus. Im Inneren wurden bei Renovierungsmaßnahmen bemalte Stein- und Holzwände und sogar Stuckdecken aus dem Barock freigelegt und restauriert.

Weitere Wahrzeichen der Stadt sind die mehrfach umgebaute Stadtkirche sowie der Waldhornturm und der Schochenturm aus der Stauferzeit, welche als Wehrtürme dienten.

Bietigheim-Bissingen

Die Altstadt der großen Kreisstadt Bietigheim-Bissingen bietet mit den zahlreichen historischen Fachwerkgebäuden die Möglichkeit, in eine längst vergangene Zeit zurückzublicken.

Besonders erwähnenswert sind die Lateinschule, das 1507 als Fachwerkbau errichtete Rathaus, das Hornmoldhaus, das Untere Tor - das einzig erhaltene Stadttor Bietigheims - sowie der Pulverturm. Im Hornmoldhaus können sehr gut erhaltene Decken- und Wandmalereien aus der Zeit der Renaissance bewundert werden. Außerdem ist hier seit 1989 das Stadtmuseum untergebracht.

Ein weiteres Highlight ist das Bietigheimer Schloss aus dem Jahr 1546, welches nach Sanierungs- und Renovierungsarbeiten in den Jahren 2000 bis 2002 mit modernen Elementen verschmilzt. Früher diente es als Amtshaus, heute beherbergt es u.a. die Musikschule der Stadt Bietigheim-Bissingen. 

Bönnigheim

Bereits von weitem ist der Köllesturm sichtbar. Nicht nur seine Größe lenkt den Blick unweigerlich auf ihn, auch die reizvolle Kombination aus Fachwerk und Steinbau macht den Torturm der früheren Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert zu einem Blickfang.

Das heutige Schwäbische Schnapsmuseum ist in dem ältesten Gebäude der Stadt untergebracht. Das Steinhaus stammt aus dem Jahr 1295 und war ursprünglich das Wohngebäude einer nicht vollständig entwickelten Burg. 

Auch die mittelalterliche Cyriakuskirche, eines der beherrschendsten Gebäude der historischen Altstadt, erstrahlt mit ihrem spätgotischen Inventar in altem Glanz. Im Gegensatz dazu ist die Zeit an der Ganerbenburg nicht spurlos vorbeigegangen. So musste sie nach dem Bauernkrieg wieder neu aufgebaut werden und wurde auch über die Jahrhunderte hinweg den jeweiligen Bedürfnissen baulich angepasst.

Marbach a. N.

Die Schillerstadt Marbach am Neckar ist eine der ältesten Landstädte in Württemberg, welche sowohl über eine historische Stadtmauer als auch mittelalterliche Wehranlagen verfügt. Die Holdergassen sind mit ihren kleinen Fachwerkhäusern und Weinstöcken direkt an den Häusern ein ganz besonderes Viertel der unter Denkmalschutz stehenden Altstadt.

Im einzigen noch erhaltenen Torturm der historischen Altstadt ist heute ein Museum zur Geschichte des Turmes untergebracht. Über 95 Treppenstufen kann man zudem den 40 m hohen Turm erklimmen und den überwältigenden Ausblick genießen. 

Mit der Alexanderkirche steht in Marbach eine der bedeutsamsten spätgotischen Hallenkirchen Süddeutschlands. Zu Ehren Schillers erklingt in ihr zweimal im Jahr die Schillerglocke Concordia aus dem Jahr 1859. In einem bescheiden wirkenden Haus in der Niklastorstraße 31 wurde am 10. November 1759 nämlich Johann Christoph Friedrich Schiller in Marbach am Neckar geboren. Schiller verbrachte hier seine ersten 3 Lebensjahre, danach zog er mehrfach in andere Städte um.

Markgröningen

Das Rathaus aus dem Jahr 1441 mit seinem kunstvoll gearbeiteten Fachwerk ist nur eines der vielen schützenswerten Kulturdenkmälern Markgröningens.

Der Wimpelinhof ist von innen wie von außen ein Museum. Das Wohnhaus wird von einer prachtvollen Fachwerkfassade aus der Renaissance geschmückt. Das Museum im Inneren greift das Thema der Renaissance auf und informiert auch über das Markgröninger Stadtleben der frühen Neuzeit und den traditionellen Schäferlauf.

Sehenswert ist außerdem der Landesfruchtkasten. Ursprünglich wurde hier die Ernte eingelagert. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude vielfältig genutzt. Zunächst als Spinnanstalt, dann als Schlafgebäude für Gefangene, später als Schlafgebäude des Lehrerinnenseminars und heute als Wohnraum.

Die Finstere Gasse ist ein kleines Fachwerk-Juwel. In ihr stehen gleich mehrere eingetragene Baudenkmale dicht beieinander. Dadurch fällt nur wenig Sonnenlicht in die Gasse.

Vaihingen an der Enz

Die Vaihinger Altstadt kann sich mit ihren verwinkelten Gassen, den prächtigen Fachwerkfassaden und den historischen Gebäuden sehen lassen. Hier sind auch der Pulver- und Haspelturm zu finden. 

Der 1492 erbaute Pulverturm war früher der Eckturm der Stadtbefestigung. Über die Jahrhunderte hinweg diente er u.a. als Gefängnis, Obdachlosenasyl und Schlachthaus.

Der Haspelturm, auch “Diebsturm” genannt, ist der wohl älteste Vaihinger Turm. Im ersten Obergeschoss steht noch die “Haspel”, mit der Gefangene 8 m tief in das Verließ hinuntergelassen wurden.  

Die historische Stadtmauer der Altstadt ist noch weitgehend erhalten und an manchen Stellen auch begehbar. Rundgänge laden dazu ein Vaihingen und seine Stadtteile zu erkunden.

Wahrzeichen der Stadt ist Schloss Kaltenstein, welches hoch oben über der Stadt thront und von Weinreben umgeben ist.