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Aktuelles

27.02.26 | Equal Pay Day

2026 steht der Equal Pay Day in Deutschland unter dem Motto „equal pay every day!“ – „Gleiche Bezahlung an jedem Tag!“

Dieser Aktionstag verdeutlicht, dass 2026 am 27. Februar der Tag der Entgeltgleichheit ist. Das heißt vom 01. Januar an gerechnet 57 Tage lang, arbeiten Frauen unentgeltlich.

Die Lücke zwischen den durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhnen zwischen Frauen und Männern in Deutschland (sogenannter Gender Pay Gap) liegt derzeit bei 16 %. In Baden-Württemberg sieht es sogar schlechter aus: Hier liegt der Gender Pay Gap noch bei 20 %. Auch im öffentlichen Dienst liegt der Gender Pay Gap deutschlandweit immerhin noch bei 4 %. Die wichtigsten Ursachen für die Lohnungleichheit sind , dass Frauen häufig in Branchen und Berufen mit geringem Lohnniveau und häufiger in Teilzeit arbeiten. In den meisten Paarhaushalten in Deutschland steuern nach wie vor Männer einen größeren Teil zum Einkommen bei als Frauen. Lediglich in jedem zehnten Paarhaushalt (10,3 %, Stand 2025) hatte die Frau ein höheres Nettoeinkommen als ihr Ehe- oder Lebenspartner. 

Zwischen Frauen und Männern mit den gleichen „arbeitsmarktrelevanten Eigenschaften“, also etwa einer gleichen Ausbildung und ähnlicher Berufsposition, bleibt ebenfalls noch eine Lohnkluft von 6 % (sogenannter bereinigter Gender Pay Gap) zu Lasten von Frauen.

Hier finden Sie das Erklärvideo. Weitere Infos zum Thema finden Sie hier: Landeszentrale für politische Bildung und Statistisches Landesamt

18.03.26 | 10.30 - 12.00 Uhr | Lesung: Gewalt gegen Frauen und Femizide. (Kopie 1)

Anmeldung bis 16.03.26: gleichstellungsbeauftragte[at]landkreis-ludwigsburg.de
Gebühr: kostenfrei
Ort: Landratsamt Ludwigsburg, Kreishaus, Hindenburgstraße 40, 71638 Ludwigsburg

Der Internationale Frauentag 2026 steht unter dem Motto „Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für ALLE Frauen und Mädchen“ und ruft zum Handeln auf, um alle Hindernisse für die Gleichberechtigung vor dem Gesetz zu beseitigen. Professorin Dr. Wolff hat im Oktober 2025 ihr Buch „WIE VIELE NOCH? Deutschlands gebilligte Femizide“ im Verlag Kohlhammer herausgegeben. Aus unterschiedlichsten Perspektiven werden die zugrunde liegenden Gewaltmechanismen beleuchtet, um damit die strukturelle Verankerung, die tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, zu veranschaulichen. In einer Kombination aus Vortrag und Lesung wird Frau Dr. Wolff die in sechs Jahren Recherche erarbeiteten Zusammenhänge, Gewaltstrukturen und -auswirkungen ebenso offenlegen, wie Lösungsansätze, die in anderen Ländern bereits etabliert sind. Es liegt an uns allen, der zunehmenden Gewaltspirale effizient entgegenzuarbeiten – insofern ist ein reger Austausch vor Ort sehr willkommen, Bücher werden auf Wunsch gerne signiert. 

Referentin: Prof. Dr. Kristina Wolff, Aktivistin, Buchautorin, Gründerin des Femicide Observation Center Germany F.O.C.G.

Veranstalterin: Landratsamt Ludwigsburg, Gleichstellungsbeauftragte

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Veranstaltungs-Info.

Anmeldung bis 12.01.26: Anmelde-Link

Gebühr: kostenfrei

Ort: Kulturzentrum Ludwigsburg, Wilhelmstr. 9/1, 71638 Ludwigsburg

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit dem Thema Prostitution, Menschenhandel, Gleichstellung, Sozialarbeit, Prävention, Verwaltung, Beratung, Wissenschaft oder Politik zu tun haben und an Menschen, die genauer verstehen wollen, was die aktuelle Realität in der Prostitution bedeutet, für Frauen, für Männer und für unsere Gesellschaft.

Mit Expertinnen aus Praxis, Wissenschaft und eigener Betroffenheit bringt das Programm Stimmen zusammen, die selten gemeinsam gehört werden.
Wir wollen Raum schaffen für fundierte Einblicke, echte Gespräche, gemeinsame Fragen und die Perspektive: Welche Verantwortung trägt jeder Einzelne von uns und welche Möglichkeiten haben wir?

Veranstalter: Ludwigsburger Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-) Prostitution

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.

Anmeldung: Anmelde-Link

Gebühr: kostenfrei

Ort: Film- und Medienzentum Ludwigsburg, Königsallee 43, 71638 Ludwigsburg

Am 01.02.26 jährt sich der Tag, an dem die Istanbul-Konvention in Deutschland rechtsverbindlich wurde, zum achten Mal. Um die Istanbul-Konvention und die daraus resultierenden Verpflichtungen für Deutschland weiter im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, veranstaltet die Stabsstelle Gleichstellung der Stadt Ludwigsburg am 28.01.26 den Fachtag gegen sexualisierte Gewalt.

Veranstalterin: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem QR-Code im beiliegenden Flyer.

Anmeldung: Anmelde-Link

Gebühr: kostenfrei

Ort: digital (live)

Von dummen Sprüchen und blöder Anmache zu sexualisierter Gewalt im öffentlichen und digitalen Raum

Der Hochschultag nimmt in jedem Jahr einen Teilaspekt geschlechtsspezifischer Gewalt in den Blick. In diesem Jahr stehen alltägliche Räume im Fokus, in denen Frauen geschlechtsspezifische Gewalt erfahren, aber auch die Frage, was im Anschluss zu tun ist – sei es im Falle von Ermittlungsverfahren oder in der Arbeit mit Betroffenen.

Mit dem Ludwigsburger Hochschultag zur Umsetzung der Istanbul-Konvention machen die fünf Hochschulen am Ort sowie die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis auf verschiedene Aspekte der Istanbul-Konvention aufmerksam. Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis beleuchten das Thema und schlagen Brücken zwischen ihren Disziplinen.

Veranstalterinnen: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg in Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, Evangelische Hochschule Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg und der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes Ludwigsburg

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.

Anmeldung: über gleichstellungsbeauftragte[at]landkreis-ludwigsburg.de bis 13.11.2025

Gebühr: kostenfrei

Ort: Im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Ludwigsburg, Hindenburgstr. 40, 71638 Ludwigsburg

In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ludwigsburg konnte in diesem Jahr Fikri Anıl Altıntaş mit seinem Vortrag "Zusammen für mehr Gleichstellung - Über Männlichkeit zu Allyship" gewonnen werden.

Da Gewalt gegen Frauen ein weit verbreitetes gesellschaftliches Problem ist, das eng mit Vorstellungen von Männlichkeit verknüpft ist, möchte der Referent am Internationalen Männertag auf dieses Thema eingehen. Erlernte Verhaltensmuster und Erwartungen, drängen Männer dazu, Dominanz und Kontrolle auszuüben. Der Vortrag beleuchtet auch, warum insbesondere rassifizierte Männer von zusätzlichen Vorurteilen betroffen sind.

Im Anschluss an den Vortrag ist bei einem Umtrunk noch Zeit für Gespräche. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Veranstalterinnen:  Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes Ludwigsburg

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.

Anmeldung: nicht erforderlich

Ort: Marktplatz Ludwigsburg

50 Millionen Menschen (nach aktuellen Schätzungen) sind weltweit Opfer von Menschenhandel. Moderne Sklaverei bedeutet Ausbeutung, Unfreiheit und Verletzung der Menschenwürde. In Deutschland werden vor allem Frauen und Kinder in der Prostitution sexuell ausgebeutet. Für die meisten Betroffenen ist es unmöglich, sich aus eigener Kraft aus den Machtstrukturen und Abhängigkeiten zu befreien. Aus diesem Grund wurde auf dem Ludwigsburger Marktplatz diese Kundgebung mit Texten, Musik und Poetry organisiert.

Anschließend findet ein Schweigemarsch gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitutionin schwarzer Kleidung statt.

Veranstalter:  Ludwigsburger Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.

Frauen und Männer stark als Team: Informieren – austauschen – vernetzen

Anmeldung: nicht erforderlich

Gebühr: kostenfrei

Ort: Mehrgenerationenhaus Ludwigsburg, Grünbühl-Sonnenberg, Weichselstraße 10-14, 71638 Ludwigsburg

Am Familientag stehen Frauen im Fokus, die den Einstieg oder Wiedereinstieg in den Beruf suchen. Es geht um flexible Ausbildungswege und berufliche Chancen für alle – egal, ob alleinerziehend oder als Paar, in Elternzeit oder im Job. Das Ziel ist es zu unterstützen und Wege aufzuzeigen, wie sich berufliche Entwicklung und Familie gut miteinander verbinden lassen.

Es wird ein Markt der Möglichkeiten mit Infoständen und Beratung stattfinden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.

Anmeldung: info[at]frauenfuerfrauen-lb.de oder 07141/ 901170

Gebühr: kostenfrei

Ort: Frauen für Frauen e.V., Abelstraße 11, 71634 Ludwigsburg

Das Kunstprojekt ist ein wöchentliches Gruppenangebot für 7 - 11 jährige Kinder aus dem Landkreis Ludwigsburg, die Zeuginnen und Zeugen oder Betroffene von häuslicher Gewalt wurden. Das Projekt unterstützt die Kinder in der Verarbeitung und im Umgang mit den Gewalterlebnissen. Dabei bietet es ihnen die Möglichkeit, sich über ihre Kreativität auszudrücken. Das Projekt wird durch eine externe Kunstlehrerin geleitet. Materialien werden gestellt.

Veranstalterin: Frauen für Frauen e.V., Ludwigsburg

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.

Die Würde der Frau ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Sie ist ein unverletzliches und unveräußerliches Menschenrecht.

Geschlechtsspezifische Gewalt ist allgegenwärtig und immer noch in unseren gesellschaftlichen Strukturen verankert. Jede dritte Frau in Deutschland ist von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen. 25 % der Frauen in Deutschland erleben körperliche und/oder sexuelle Gewalt in ihrer Partnerschaft. Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine (Ex-)Partnerin.

Angelehnt an die UN-Kampagne „Orange the World“, will der Landkreis Ludwigsburg mit allen engagierten Kommunen und Organisationen (Unternehmen, Behörden, Bildungseinrichtungen (Hochi)schulen etc.) im Landkreis das Aufstellen von ORANGEFARBENEN BÄNKEN erreichen. Sie laden zum Gespräch ein und machen als sichtbares Zeichen auf das Thema aufmerksam. Alle Bänke erhalten vom Landkreis eine Plakette mit Infos zum Hilfesystem. Auf Wunsch organisieren wir für Sie eine Aktion zum Thema vor Ort. Es können auch bestehende Bänke orange lackiert und individuell gestaltet werden. Flankierend gibt es  Begleitprogramm, Angebot und Infos zum Thema. Projekte von Schulen, Jugendhäuser etc. sind explizit willkommen.

Nähere Infos finden Sie unter www.landkreis-ludwigsburg.de/orangebank

Veranstalterin:Landkreis Ludwigsburg