Aktuelles
Anmeldung: Anmelde-Link
Gebühr: kostenfrei
Ort: digital (live)
Geld Macht Geschlechtergerechtigkeit
Der Hochschultag nimmt in jedem Jahr einen Teilaspekt geschlechtsspezifischer Gewalt in den Blick. In diesem Jahr steht die Frage im Mittelpunkt, wie Geld und Macht - und deren ungleiche Verteilung zwischen den Geschlechtern - das Leben und die Teilhabe von Frauen beeinflussen. Sei es bei Megatrends wie Digitalisierung und KI oder bei finanzieller Abhängigkeit zuhause.
Mit dem Ludwigsburger Hochschultag zur Umsetzung der Istanbul-Konvention machen die fünf Hochschulen am Ort sowie die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis auf verschiedene Aspekte der Istanbul-Konvention aufmerksam. Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis beleuchten das Thema und schlagen Brücken zwischen ihren Disziplinen.
Veranstalterinnen: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg in Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, Evangelische Hochschule Ludwigsburg, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg und der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes Ludwigsburg
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.
09.10.26 | Kompaktkurs "Nicht mit mir!" Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen
Anmeldung: budokwai.steinheim[at]web.de; Rückfragen unter: Telefon 07144 885117
Gebühr: kostenfrei
Ort & Uhrzeit: Sport- und Kampfkunstschule Budokwai Steinheim, Zufahrt Bahnhofstraße 1, 71711 Steinheim an der Murr; 14 bis 17 Uhr
Veranstaltende: Sport- und Kampfkunstschule Budokwai Steinheim in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ludwigsburg
Anlässlich des Weltmädchentages findet unter dem Titel „Nicht mit mir!“ ein dreistündige Angebot für Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren statt. Spielerisch und altersgerecht lernen die Teilnehmerinnen, eigene Grenzen wahrzunehmen, selbstbewusst „Nein“ zu sagen und sich in schwierigen Situationen zu behaupten.
Auf dem Programm stehen unter anderem Rollenspiele, Übungen aus dem Bereich Rangeln und Raufen, interaktive Geschichten sowie praktische Übungen und einfache Selbstverteidigungstechniken.
Geleitet wird der Kurs von Stefan Stöhr, Fachwirt für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung sowie Kursleiter der Programme „Nicht-mit-mir“ und „Frauen-Selbst-Sicherheit“. Unterstützt wird er von einer Assistenztrainerin.
07.07.26 | 19 - 20 Uhr | Unsichtbar gemacht: Frauen mit Migrationsgeschichte in der Prostitution
Anmeldung: Anmelde-Link
Gebühr: kostenfrei
Ort & Uhrzeit: online (live), 19.00 - 20.00 Uhr
Der Vortrag beleuchtet die aktuelle Situation in der Prostitution in Deutschland, räumt mit verbreiteten Mythen auf und zeigt, was das Thema mit uns allen zu tun hat. Denn es geht nicht um Randgruppen. Es geht um Menschenwürde. Das nordische Modell wäre eine gute Option, um die Frauen zu schützen, ihre Würde zu verteidigen und dafür zu sorgen, dass die Scham die Seite wechselt – auch darum wird es in diesem Vortrag gehen.
Und schließlich werden wir auch in den Blick nehmen, wie wir alle gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können und was jede Einzelne von uns tun kann.
Veranstaltende: Forum Internationaler Frauen BW und Ludwigsburger Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution in Stadt und Landkreis Ludwigsburg
Anmeldung: www.landkreis-ludwigsburg.de/fraueninfotage
Gebühr: kostenfrei
Ort: online (live) & Präsenz
Bei den FRAUEN INFOTAGEN 2026 vom 4. bis 8. Mai stehen die Belange und beruflichen Lebenswelten von Frauen im Mittelpunkt. Der diesjährige Fokus: „Perspektiven für morgen“. Ein bunter Angebots-Mix zeichnet die kostenfreie Programmwoche aus. Weitere Infos unter: www.landkreis-ludwigsburg.de/fraueninfotage
Veranstaltende: Arbeitsagenturen, Jobcenter und Gleichstellungsbeauftragte sowie die Leiterin des ZD.BB-Projekts „The Chänce – Weiterbildungsscout“ aus der Region Stuttgart
27.02.26 | Equal Pay Day
2026 steht der Equal Pay Day in Deutschland unter dem Motto „equal pay every day!“ – „Gleiche Bezahlung an jedem Tag!“
Dieser Aktionstag verdeutlicht, dass 2026 am 27. Februar der Tag der Entgeltgleichheit ist. Das heißt vom 01. Januar an gerechnet 57 Tage lang, arbeiten Frauen unentgeltlich.
Die Lücke zwischen den durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhnen zwischen Frauen und Männern in Deutschland (sogenannter Gender Pay Gap) liegt derzeit bei 16 %. In Baden-Württemberg sieht es sogar schlechter aus: Hier liegt der Gender Pay Gap noch bei 20 %. Auch im öffentlichen Dienst liegt der Gender Pay Gap deutschlandweit immerhin noch bei 4 %. Die wichtigsten Ursachen für die Lohnungleichheit sind , dass Frauen häufig in Branchen und Berufen mit geringem Lohnniveau und häufiger in Teilzeit arbeiten. In den meisten Paarhaushalten in Deutschland steuern nach wie vor Männer einen größeren Teil zum Einkommen bei als Frauen. Lediglich in jedem zehnten Paarhaushalt (10,3 %, Stand 2025) hatte die Frau ein höheres Nettoeinkommen als ihr Ehe- oder Lebenspartner.
Zwischen Frauen und Männern mit den gleichen „arbeitsmarktrelevanten Eigenschaften“, also etwa einer gleichen Ausbildung und ähnlicher Berufsposition, bleibt ebenfalls noch eine Lohnkluft von 6 % (sogenannter bereinigter Gender Pay Gap) zu Lasten von Frauen.
Hier finden Sie das Erklärvideo. Weitere Infos zum Thema finden Sie hier: Landeszentrale für politische Bildung und Statistisches Landesamt
18.03.26 | 10.30 - 12.00 Uhr | Lesung: Gewalt gegen Frauen und Femizide. (Kopie 1)
Anmeldung bis 16.03.26: gleichstellungsbeauftragte[at]landkreis-ludwigsburg.de
Gebühr: kostenfrei
Ort: Landratsamt Ludwigsburg, Kreishaus, Hindenburgstraße 40, 71638 Ludwigsburg
Der Internationale Frauentag 2026 steht unter dem Motto „Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für ALLE Frauen und Mädchen“ und ruft zum Handeln auf, um alle Hindernisse für die Gleichberechtigung vor dem Gesetz zu beseitigen. Professorin Dr. Wolff hat im Oktober 2025 ihr Buch „WIE VIELE NOCH? Deutschlands gebilligte Femizide“ im Verlag Kohlhammer herausgegeben. Aus unterschiedlichsten Perspektiven werden die zugrunde liegenden Gewaltmechanismen beleuchtet, um damit die strukturelle Verankerung, die tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, zu veranschaulichen. In einer Kombination aus Vortrag und Lesung wird Frau Dr. Wolff die in sechs Jahren Recherche erarbeiteten Zusammenhänge, Gewaltstrukturen und -auswirkungen ebenso offenlegen, wie Lösungsansätze, die in anderen Ländern bereits etabliert sind. Es liegt an uns allen, der zunehmenden Gewaltspirale effizient entgegenzuarbeiten – insofern ist ein reger Austausch vor Ort sehr willkommen, Bücher werden auf Wunsch gerne signiert.
Referentin: Prof. Dr. Kristina Wolff, Aktivistin, Buchautorin, Gründerin des Femicide Observation Center Germany F.O.C.G.
Veranstalterin: Landratsamt Ludwigsburg, Gleichstellungsbeauftragte
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Veranstaltungs-Info.
Anmeldung bis 12.01.26: Anmelde-Link
Gebühr: kostenfrei
Ort: Kulturzentrum Ludwigsburg, Wilhelmstr. 9/1, 71638 Ludwigsburg
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit dem Thema Prostitution, Menschenhandel, Gleichstellung, Sozialarbeit, Prävention, Verwaltung, Beratung, Wissenschaft oder Politik zu tun haben und an Menschen, die genauer verstehen wollen, was die aktuelle Realität in der Prostitution bedeutet, für Frauen, für Männer und für unsere Gesellschaft.
Mit Expertinnen aus Praxis, Wissenschaft und eigener Betroffenheit bringt das Programm Stimmen zusammen, die selten gemeinsam gehört werden.
Wir wollen Raum schaffen für fundierte Einblicke, echte Gespräche, gemeinsame Fragen und die Perspektive: Welche Verantwortung trägt jeder Einzelne von uns und welche Möglichkeiten haben wir?
Veranstalter: Ludwigsburger Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-) Prostitution
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.
Anmeldung: Anmelde-Link
Gebühr: kostenfrei
Ort: Film- und Medienzentum Ludwigsburg, Königsallee 43, 71638 Ludwigsburg
Am 01.02.26 jährt sich der Tag, an dem die Istanbul-Konvention in Deutschland rechtsverbindlich wurde, zum achten Mal. Um die Istanbul-Konvention und die daraus resultierenden Verpflichtungen für Deutschland weiter im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, veranstaltet die Stabsstelle Gleichstellung der Stadt Ludwigsburg am 28.01.26 den Fachtag gegen sexualisierte Gewalt.
Veranstalterin: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem QR-Code im beiliegenden Flyer.
Anmeldung: info[at]frauenfuerfrauen-lb.de oder 07141/ 901170
Gebühr: kostenfrei
Ort: Frauen für Frauen e.V., Abelstraße 11, 71634 Ludwigsburg
Das Kunstprojekt ist ein wöchentliches Gruppenangebot für 7 - 11 jährige Kinder aus dem Landkreis Ludwigsburg, die Zeuginnen und Zeugen oder Betroffene von häuslicher Gewalt wurden. Das Projekt unterstützt die Kinder in der Verarbeitung und im Umgang mit den Gewalterlebnissen. Dabei bietet es ihnen die Möglichkeit, sich über ihre Kreativität auszudrücken. Das Projekt wird durch eine externe Kunstlehrerin geleitet. Materialien werden gestellt.
Veranstalterin: Frauen für Frauen e.V., Ludwigsburg
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.
Die Würde der Frau ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Sie ist ein unverletzliches und unveräußerliches Menschenrecht.
Geschlechtsspezifische Gewalt ist allgegenwärtig und immer noch in unseren gesellschaftlichen Strukturen verankert. Jede dritte Frau in Deutschland ist von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen. 25 % der Frauen in Deutschland erleben körperliche und/oder sexuelle Gewalt in ihrer Partnerschaft. Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine (Ex-)Partnerin.
Angelehnt an die UN-Kampagne „Orange the World“, will der Landkreis Ludwigsburg mit allen engagierten Kommunen und Organisationen (Unternehmen, Behörden, Bildungseinrichtungen (Hochi)schulen etc.) im Landkreis das Aufstellen von ORANGEFARBENEN BÄNKEN erreichen. Sie laden zum Gespräch ein und machen als sichtbares Zeichen auf das Thema aufmerksam. Alle Bänke erhalten vom Landkreis eine Plakette mit Infos zum Hilfesystem. Auf Wunsch organisieren wir für Sie eine Aktion zum Thema vor Ort. Es können auch bestehende Bänke orange lackiert und individuell gestaltet werden. Frojekte von Schulen, Jugendhäuser etc. sind explizit willkommen.
Unser Ziel: In allen 39 Landkreiskommunen eine ORANGE BANK im öffentlichen Raum!
Nähere Infos finden Sie unter www.landkreis-ludwigsburg.de/orangebank
Veranstalterin: Landkreis Ludwigsburg

