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BioBitte: Workshop zeigt Wege zu mehr Bio in öffentlichen Küchen

Wie können mehr regionale Bio-Lebensmittel in öffentlichen Küchen eingesetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden des BioBitte-Vernetzungsworkshops in der Bio-Musterregion Ludwigsburg-Stuttgart. Dezernentin für Umwelt, Technik und Bauen Kristin Wagner begrüßte die Teilnehmenden und betonte die Chancen, die regionale Bio-Lebensmittel für die heimische Landwirtschaft und eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung bieten.

Eine Frau steht an einem Podium und spricht vor einem Bildschirm, auf dem das Logo von "BioBitte" und Informationen über eine Veranstaltung in Ludwigsburg angezeigt werden. Sie trägt eine Schwarz-Weiß-Oberbekleidung und hat lange, dunkle Haare. (Text KI generiert)

Dezernentin für Umwelt, Technik und Bauen Kristin Wagner begrüßte die Teilnehmenden (Landratsamt Ludwigsburg).

„Regionale Wertschöpfung ist weit mehr als ein zusätzliches Angebot. Sie ist auch Wirtschaftsförderung und ein Stück Vorsorge für die Zukunft“, betonte Wagner in ihrer Begrüßungsrede. Wenn Kantinen, Mensen und öffentliche Einrichtungen regelmäßig regionale Bio-Produkte nachfragten, entstehe ein verlässlicher Absatzmarkt. 

Die Bio-Musterregion Ludwigsburg-Stuttgart besteht seit 2020 und setzt sich dafür ein, den ökologischen Landbau zu stärken, neue Vermarktungswege für landwirtschaftliche Betriebe zu erschließen und regionale Bio-Lebensmittel stärker in der Gemeinschaftsverpflegung zu verankern. Gerade öffentliche Einrichtungen können mit ihrer Nachfrage einen wichtigen Beitrag dazu leisten, regionale Lieferketten zu stärken und die heimische Landwirtschaft zu unterstützen.

Von der Beschaffung bis zum Küchenalltag

Wie sich mehr Bio-Lebensmittel in öffentlichen Küchen umsetzen lassen, stand im Mittelpunkt des Workshops, zu der die Initiative BioBitte gemeinsam mit der Bio-Musterregion eingeladen hatte. Zwei Fragen prägten dabei die Veranstaltung: Wie gelingt es Gemeinschaftsverpflegungsküchen und Catering-Unternehmen, Bio-Produkte erfolgreich einzusetzen? Und welche Möglichkeiten haben Kommunen, Bio-Kriterien in Vergabeverfahren zu verankern?

Dabei ging es sowohl um Strategien für Vergabeverfahren als auch um praktische Lösungen für die Gemeinschaftsverpflegung. Denn neben der Qualität und Herkunft der Lebensmittel müssen auch Liefermengen, zuverlässige Bezugsquellen, die Abläufe in den Küchen und die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden.

Der Workshop brachte Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Gemeinschaftsverpflegung und regionalen Lieferketten zusammen. Der Austausch sollte dazu beitragen, Erfahrungen zu teilen, neue Kontakte zu knüpfen und konkrete Ansätze für mehr regionale Bio-Lebensmittel in öffentlichen Küchen zu entwickeln.

Über BioBitte

Die Initiative BioBitte wird im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere 

Formen nachhaltiger Landwirtschaft durchgeführt. Sie richtet sich insbesondere an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie an Küchenleitungen. Mit Hintergrundinformationen, Handlungshilfen und Veranstaltungen unterstützt BioBitte dabei, den Anteil von Bio-Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung zu erhöhen. Der Austausch mit anderen Akteurinnen und Akteuren sowie Praxisbeispiele aus anderen Regionen zeigen Wege auf, wie die Beschaffung und Verwendung von Bio-Lebensmitteln in öffentlichen Küchen gelingen kann.

Weitere Informationen gibt es unter www.biobitte.info.