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Asiatische Tigermücke: Jetzt Brutstätten beseitigen, Ausbreitung eindämmen

Die Asiatische Tigermücke ist eine invasive Stechmückenart und breitet sich in Europa und damit auch im Landkreis Ludwigsburg weiter aus. Sie sticht tagsüber und kann Viren wie das Dengue- oder Chikungunya-Virus übertragen. Es ist entscheidend, die Tigermückenpopulation einzudämmen, um sowohl die Infektionsgefahr als auch die Belästigung durch die Stechmücke zu verringern. Das Gesundheitsdezernat des Landratsamts gibt Hinweise und Informationen zu sinnvollen Maßnahmen im Hebst gegen die Asiatische Tigermücke.

Ein Mückenillustration sitzt auf menschlicher Haut, während sie Blut saugt. Die Mücke ist braun mit weißen Punkten und hat lange Beine. Der Hintergrund zeigt eine unscharfe, grüne Umgebung. (Text KI generiert)

Die Asiatische Tigermücke ist eine invasive Stechmückenart und breitet sich in Europa und damit auch im Landkreis Ludwigsburg weiter aus (Landratsamt Ludwigsburg).

Im Herbst ist der richtige Zeitpunkt, um etwas gegen die Asiatische Tigermücke zu tun. Die ausgewachsenen Tigermücken sterben mit den sinkenden Temperaturen ab. Ihre winterresistenten Eier überstehen jedoch die kalte Jahreszeit. Sie haften am Innenrand von Gefäßen und anderen Wasserstellen und können im kommenden Frühjahr wieder neue Tigermücken hervorbringen.

Die Asiatische Tigermücke brütet am liebsten menschennah. Bevorzugte Brutstätten finden sich rund ums Haus wie im Garten und auf dem Balkon, beispielsweise in Gießkannen, Blumentopfuntersetzern, Regentonnen, Planschbecken oder Vogeltränken. 

Je gründlicher jetzt gereinigt wird, desto weniger Tigermücken gibt es im kommenden Jahr

Um den größten Effekt zu erreichen, ruft das Gesundheitsdezernat alle Bürgerinnen und Bürger auf, Herbstmaßnahmen gegen die Asiatische Tigermücke durchzuführen. Nur wenn möglichst viele Grundstücke mitmachen, vor allem in betroffenen Bereichen, lässt sich die Zahl der Tigermücken im kommenden Frühjahr wirksam reduzieren. 

Potenzielle Brutstätten kontrollieren

Zunächst sollten Wasserstellen rund ums Haus identifiziert und möglichst entleert werden. Dann die Innenflächen gründlich abschrubben, damit die anhaftenden Eier abgelöst werden. Zur Sicherheit empfiehlt es sich, mit heißem Wasser (60-70°C) nachzuspülen. Das sollte nur erfolgen, wenn der Gegenstand dadurch nicht beschädigt wird. Anschließend benutztes Wasser versickern lassen, z.B. auf der Erde oder der Terrasse. Alle potenziellen Brutstätten sollten auf diese Weise kontrolliert und gereinigt werden. Auch kleinste Wasseransammlungen können der Tigermücke als Brutstätte dienen. 

Mehr Infos zu möglichen Brutstätten und zur Tigermücken gibt es unter: https://www.kabsev.de/bekaempfung/tigermueckenbekaempfung/ 

Ein Merkblatt zum Thema Tigermücke im Herbst finden Interessierte unter https://www.landkreis-ludwigsburg.de/gesundheit-veterinaerwesen/gesundheit/gesundheitsschutz/umwelthygiene/ 


Brutstätten winterfest und mückensicher machen

Brutstätten, die im Winter nicht weggeräumt werden, sollten nach der Reinigung direkt für die kommende Saison mückensicher gemacht werden, beispielsweise durch das Abdecken mit einem geeigneten Netz. Hohle Rohre, etwa in Sonnenschirmständern oder Zaunpfählen, lassen sich durch passende Verschlüsse, Klebefolie oder eine aufgeschnittene Plastikflasche abdichten.

Fragen und Verdachtsfälle (Fotos) können gerne per Mail an gesundheitsschutz[at]landkreis-ludwigsburg.de geschickt werden.