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Tartanplatz am Römerhügel wird versuchsweise wieder geöffnet

Nach der vorübergehenden Schließung wird der Tartanplatz am Römerhügel künftig wieder dem Freizeitsport zur Verfügung stehen. „Der Basketballplatz ist eine wichtige Sportmöglichkeit, die wir den Menschen im Landkreis wieder zugänglich machen möchten. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre können wir die Anlage aber nicht einfach wieder öffnen, ohne klare Rahmenbedingungen zu schaffen. Deshalb gehen wir diesen Schritt zunächst auf Probe“, sagt Landrat Dietmar Allgaier.

Beim Tartanplatz handelt es sich um eine Privatfläche des Landkreises Ludwigsburg, die den Schulen am Römerhügel zur Verfügung gestellt wird. Außerhalb des Schulbetriebs ist die Nutzung nur im Rahmen einer verbindlichen Nutzungsvereinbarung möglich. Dafür muss jeweils eine verantwortliche Person benannt werden. Diese unterzeichnet die Vereinbarung mit dem Landkreis und erhält einen Transponder für die vereinbarten Zeiten. Damit soll sichergestellt werden, dass der Platz ordentlich hinterlassen wird.

So kann die Nutzung beantragt werden

Interessierte Nutzergruppen können sich ab sofort per Mail an gebaeudeservice[at]landkreis-ludwigsburg.de wenden. Anschließend erhalten sie ein Antragsformular, das vollständig ausgefüllt an den Gebäudeservice zurückzusenden ist.

Auf Grundlage des Antrags erstellt der Landkreis die Nutzungsvereinbarung. Nach deren Unterzeichnung und Eingang der vereinbarten Kaution wird der Transponder an die verantwortliche Person übergeben.

Öffnung kann bei Problemen sofort beendet werden

Voraussetzung für die versuchsweise Öffnung ist eine ordnungsgemäße Nutzung des Platzes. Sachbeschädigungen, Verschmutzungen, Müll oder andere Verstöße gegen die Nutzungsvereinbarung sollen vermieden werden. Bei erneuten erheblichen Schäden oder Verschmutzungen behält sich der Landkreis vor, die Öffnung sofort zu beenden und den Tartanplatz für Freizeitsportler wieder zu schließen. 

In der Vergangenheit große Schäden durch Vandalismus

Der Platz war zuvor wegen wiederholter Schäden, Verschmutzungen und Vandalismus geschlossen worden. Unter anderem wurden Müll und Grillreste zurückgelassen, Hunde auf die Sportflächen mitgebracht sowie Beläge, Netze und Zäune beschädigt. Auch Gebäude und Einrichtungen wurden mutwillig beschädigt. Der Tartanplatz war zuvor für rund 20.000 Euro saniert worden.