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„Wir sind auf dem richtigen Weg“: Landrat Allgaier besucht Zentrale Notaufnahme des Klinikums Ludwigsburg

Vor kurzem hat Landrat Dietmar Allgaier der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des RKH Klinikums Ludwigsburg einen Besuch abgestattet. Er sprach mit Ärzten und Mitarbeitenden und informierte sich über die derzeitige Lage.

Ein Mann im Anzug spricht zu einer Gruppe von sechs Personen in medizinischer Kleidung, darunter ein Sanitäter und mehrere Ärzte, in einem Krankenhausraum. Die Gruppe hört aufmerksam zu, während sie in einem Gespräch vertieft ist.

In der Zentralen Notaufnahme des RKH Klinikums Ludwigsburg von links: Landrat Dietmar Allgaier, Dr. Christian Skawantzos, Leitender Oberarzt ZNA, Ariane Unger, stellvertretende Bereichsleitung Pflege ZNA, Dennis Schmidt, Bereichsleiter Pflege ZNA, Prof. Dr. Oliver Hautmann, Ärztlicher Direktor ZNA, und Prof. Dr. Thomas Schiedeck, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie sowie Sprecher der Ärztlichen Direktoren im RKH Klinikum Ludwigsburg.

2023 wurden einige Maßnahmen umgesetzt, um die Situation in der Notaufnahme zu verbessern: Interne Prozesse und Strukturen wurden überarbeitet, damit etwa Patienten schneller behandelt und gegebenenfalls schneller von der Notaufnahme ins Klinikum verlegt werden können. Nicht länger als zehn Minuten dürfen nach Vorgabe des Gemeinsamen Bundesausschusses neue Patienten mittlerweile bis zur Erstaufnahme warten.

Landrat im Gespräch mit Ärzten und Mitarbeitenden: „Noch lange nicht am Ende des Prozesses“

Auch im neuen Jahr sollen die Maßnahmen nach und nach umgesetzt werden. So soll im Frühjahr etwa auf der Homepage der RKH Gesundheit ein Service für Patienten zur Verfügung gestellt werden, der darüber informiert, wie lange die durchschnittliche Behandlungszeit des Patienten dauert, wie viele Patienten derzeit behandelt werden und wie viele Patienten davon lebensbedrohlich erkrankt sind. Dies schafft Transparenz für wartende Patienten. Zusätzlich wird es das Angebot eines Symptom-Checkers geben, mit dessen Hilfe die Patienten nach Beantwortung einiger Fragen eine erste Einschätzung ihrer Beschwerden und Behandlungsdringlichkeit sowie eine damit verbundene Behandlungsempfehlung erhalten.

„Wir sind noch lange nicht am Ende des Prozesses“, fasst es Landrat Allgaier zusammen. „Doch wir sind auf dem richtigen Weg, was sich an den bereits verbesserten und schnelleren Prozessen bei der Patientenaufnahme und bei vielen anderen Maßnahmen, die sich in Umsetzung befinden oder bereits umgesetzt sind, zeigt.“

Vor allem hinsichtlich des weiteren Ausbaus von pflegerischen und ärztlichen Fachkräften herrsche weiter Handlungsbedarf, darin waren sich alle Beteiligten einig. Es müsse gelingen, die ZNA als Arbeitsplatz und das Klinikum als Arbeitgeber attraktiver zu machen, so Allgaier.

Maßnahmenkatalog wird nach und nach umgesetzt, um Lage zu verbessern

In einem Brief hatten sich Mitarbeitende der ZNA des Klinikums Ludwigsburg im Mai 2022 an die Geschäftsführung, Aufsichtsratsvorsitzende, ärztliche Direktoren sowie an den Betriebsrat des Klinikums gewandt und unter anderem über eine zu hohe Arbeitsbelastung geklagt. Daraufhin hatte die Geschäftsführung im vergangenen Jahr ein externes Beratungsunternehmen beauftragt, eine Prozessanalyse durchzuführen. Daraus resultierte ein Maßnahmenkatalog, der seither sukzessiv umgesetzt wird.