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Vielfältige Wege in der beruflichen Ausbildung

Die berufliche Robert-Franck-Schule und die Gottlieb-Daimler-Realschule haben zusammen mit der Bezirkskammer Ludwigsburg der Industrie- und Handelskammer (IHK) eine Bildungspartnerschaft unterzeichnet.

Eine Gruppe von sieben Personen steht und sitzt in einem modernen Raum. Im Hintergrund befindet sich ein Banner mit dem Namen "Robert Franck Schule". Sie wirken engagiert und freuen sich, miteinander zu interagieren.

(v.l.n.r.): Denise Schwarzwälder-Kienzle (Schulrätin am Staatlichen Schulamt Ludwigsburg), Judith Woerner (Geschäftsteilleitung Schulen am Landratsamt Ludwigsburg), Wolfgang Ulshöfer (Schulleiter Robert-Franck-Schule), Hartmut Meier (Schulleiter Gottlieb-Daimler-Realschule), Ralf Litschke (Referatsleiter Berufliche Qualifizierung IHK Ludwigsburg) und Daniel Wittmann (Fachbereichsleiter Bildung und Familie bei der Stadt Ludwigsburg)

Ziel der Vereinbarung ist, den Übergang in die berufliche Ausbildung oder eine weiterführende Schulart zu optimieren. In familiärer Wohnzimmeratmosphäre trafen sich die Schulleiter beider Schulen sowie Vertreter der Schulträger und Schulaufsicht im neu gestalteten Konferenzraum an der Robert-Franck-Schule. „Schon seit vielen Jahren pflegen unsere Schulen einen regen Austausch“, so der Rektor der Gottlieb-Daimler-Realschule Hartmut Meier bei seiner Ansprache. Da sei es nur ein konsequenter Schritt, nun auch ganz offiziell eine Bildungspartnerschaft einzugehen, stimmt der Leiter der Robert-Franck-Schule Wolfgang Ulshöfer zu.

Neben den klassischen Elementen wie Schnuppertagen oder Infoabenden liegen den beiden Schulleitern vor allem zwei Eckpfeiler der Kooperation am Herzen: Digitalisierung und Internationalisierung. So planen beide Schulen einen IT-Raum der Zukunft, in dem die Schülerinnen und Schüler an neue Technologien wie Virtual Reality oder auch Robotik herangeführt werden. In diesem Zusammenhang loben beide Schulleiter das große finanzielle Engagement der Schulträger – vertreten durch die Stadt und den Landkreis Ludwigsburg – in die digitale Ausstattung der Schulen. „Ohne tatkräftige Unterstützung durch das Landratsamt hätten wir weder erfolgreich am Schulversuch des Kultusministeriums zum Tableteinsatz in der Berufs-schule teilnehmen können, noch hätten alle Kolleginnen und Kollegen aktuell ein hochwertiges Tablet für den Unterrichtseinsatz“, stellt Ulshöfer fest.

Auch im Bereich des bilingualen Unterrichts, den beide Schulen anbieten, soll der schon bestehende Austausch intensiviert werden. „So haben wir die Möglichkeit, unsere Schülerinnen und Schüler gezielt auf das Arbeitsleben in einer globalisierten Welt vorzubereiten“, erläutert Ulshöfer, dessen berufliche Schule in der Trägerschaft des Landkreises Ludwigsburg schon seit vielen Jahren ein internationales Profil am Wirtschaftsgymnasium anbietet, bei dem ein Drittel des Faches Wirtschaft auf Englisch unterrichtet wird.

„Durch eine Bildungspartnerschaft der beiden Schulen entstehen großartige Synergieeffekte“, erklärt Ralf Litschke, Referatsleiter Berufliche Bildung der IHK Ludwigsburg. „Nicht nur auf dem Weg zum Abitur – auch auf dem Gebiet der Berufsorientierung und Berufsausbildung bietet die Robert-Franck-Schule den Schülerinnen und Schülern der Gottlieb-Daimler-Realschule vielfältige Anschlussmöglichkeiten“, so Schulrätin Schwarzwälder-Kienzle. Daniel Wittmann, Fachbereichsleiter Bildung und Familie der Stadt Ludwigsburg ergänzt: „Letztendlich ist es eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.“ Abschließend sichert Judith Woerner vom Landratsamt den Vertragspartnern die volle Unterstützung des Landkreises Ludwigsburg bei ihren gemeinsamen Projekten zu.

Doch ganz besonders, hier sind sich die beiden Schulleiter einig, profitieren vor allem die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen von dieser Bildungspartnerschaft.