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Stadtbahn: Gremien werden über neues Ausgleichsleistungsangebot beraten

In der Sitzung des Verwaltungsrats des Zweckverbands Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg am Donnerstag hat die Stadt Ludwigburg den Zweckverbandsmitgliedern ein neues Angebot für eine Ausgleichsleistung vorgelegt. Diese wird aufgrund der im Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg beschlossenen Streckenbeschränkungen eingefordert. Die Stadt Ludwigsburg hatte zuletzt in ihrem Gremium den Beschluss gefasst, rund 70 Prozent der geleisteten Umlagen als Ausgleich an Remseck, Schwieberdingen und den Zweckverband Pattonville zu erstatten. In der Diskussion gestern wurde das Angebot in diesem Rahmen auf 75 Prozent erhöht. Dieser Vorschlag wird nun in den kommunalen Gremien beraten.

Ein moderner Straßenbahnwagen in Gelb und Weiß mit der Aufschrift „LüCIE – City Express“. Die Front ist aerodynamisch gestaltet, und die Seitenfenster sind groß, um den Passagieren Sicht zu bieten. Die Bahn steht auf Schienen vor einem hellen, wolkenlosen Hintergrund.

Weiterhin sind die Zweckverbandsmitglieder übereingekommen, dass bis zum Jahresende alle notwendigen Fragestellungen zur Reaktivierungsstrecke aufgearbeitet werden sollen, um eine Entscheidung über den weiteren Projektverlauf und die Zusammensetzung des Zweckverbands treffen zu können. 

Bereitschaft zur Reaktivierung der Strecke

Darüber hinaus wurde die Bereitschaft Ludwigsburgs, Markgröningens, Möglingens und des Landkreises Ludwigsburg deutlich, die Reaktivierung der Strecke zwischen Markgröningen und Ludwigsburg umzusetzen, sobald die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür vorliegen. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, wie Remseck, Schwieberdingen und der Zweckverband Pattonville aus dem Zweckverband Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg ausscheiden können.