Die Stadt Gerlingen beteiligt sich an dem Projekt mit der Sanierung der Wasserleitungen und des Abwasserkanals. Darüber hinaus wird durch die NetzeBW eine Mittelspannungsleitung verlegt.
Verkehrsführung und Einschränkungen
Die K 1657 Leonberger Straße wird von der Kreuzung Rosenstraße bis zur Feldwegeinmündung „Im Bonholz“, circa 500 Meter vor der Brücke über die Autobahn saniert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund drei Monate. Während dieser Zeit kommt es zu abschnittsweisen Vollsperrungen der K 1657. Dies betrifft Pkw, Radfahrer, Fußgänger sowie den Busverkehr.
Für den motorisierten Verkehr wird eine überörtliche Umleitung ausgeschildert. Sie führt von Leonberg über Ditzingen nach Gerlingen und in umgekehrter Richtung.
Das Gewerbegebiet Ringstraße bleibt in den Bauabschnitten 1 und 2 aus Richtung Leonberg über die K 1657 erreichbar. In Bauabschnitt 3 ist eine Zufahrt nur noch aus Richtung Gerlingen möglich.
Die Buslinie 635 ist von den Maßnahmen betroffen, insbesondere die Haltestellen Ringstraße und Leonberger Straße. Fahrgäste werden gebeten, sich bezüglich Fahrplanänderungen, Ausfällen und Haltestellenverlegungen zu informieren
Arbeiten an K 1657 erfolgen in drei Abschnitten
Die Arbeiten erfolgen in drei Bauabschnitten. In allen Bauabschnitten wird die vorhandene Asphaltdecke erneuert, zusätzlich werden die Wasserleitung, der Kanal sowie die Stromversorgung im Untergrund saniert bzw. verlegt.
Der erste Bauabschnitt erfolgt von der Rosenstraße bis zur Holderäckerstraße. Im zweiten Bauabschnitt (Holderäckerstraße bis Ringstraße) werden neben den Arbeiten an Asphalt, Wasserleitungen, Kanal und Stromleitungen die nördliche Bushaltestelle „Ringstraße Nord“ barrierefrei umgebaut. Im dritten und letzten Bauabschnitt (Ringstraße bis „Im Bonholz“) wird die Bushaltestelle „Ringstraße Süd“ barrierefrei umgebaut. In diesem Abschnitt wird der Kreuzungsbereich für den Radverkehr optimiert.
Gemeinsame Maßnahme für nachhaltige Infrastruktur
Die Sanierung der Kreisstraße ist aufgrund zahlreicher Fahrbahnvertiefungen und Risse dringend erforderlich. Durch die enge Abstimmung zwischen Landkreis, Stadt Gerlingen und NetzeBW können Synergien genutzt und die Bauzeit effizient gestaltet werden.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 920.000 Euro. Davon trägt der Landkreis Ludwigsburg ca. 470.000 Euro, der Rest entfällt auf die Stadt Gerlingen.
Das Landratsamt Ludwigsburg bittet alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die entstehenden Einschränkungen um Verständnis.