Ein Team aus Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsdezernat setzte die interaktive Veranstaltung um. Im Mittelpunkt standen Kurzvorträge von Ärztin Dr. Christine Oexle und Zahnärztin Filiz Ugur zu den Themen Mundgesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem gab es spielerische Mitmach-Elemente in Form einer Zuckerkiste zum Mitraten und einem Teeexperiment.
Der Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Ein zentrales Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig über die gesundheitlichen Zusammenhänge zwischen einer gepflegten Mundgesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufzuklären. Denn auch vielen Erwachsenen ist bis heute nicht bewusst, wie positiv sich eine routinierte Zahnpflege auf den eigenen Gesundheitszustand auswirken kann. „Die Studienlage ist hierbei eindeutig: Wer sich intensiv der Mundhygiene widmet, sprich mindestens zwei Mal täglich die Zähne gründlich putzt und auch regelmäßig Zahnseide benutzt, kann auf diese Weise das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um circa 10 Prozent senken“, erklärte Filiz Ugur.
Zucker nur in Maßen – das Beste für die Zähne, den Blutzuckerspiegel und das Herz
Ergänzend zu den Kurzvorträgen wurde eine interaktive Blutzuckermessung durch Gesundheitswissenschaftler Fabius Otto nach Einverständnis der Erziehungsberechtigten in die Veranstaltung integriert. Dabei erlebten die Jugendlichen auf eindrucksvolle Art und Weise, welchen Einfluss Wasser oder ein süßer Eistee auf ihren Blutzuckerspiegel ausüben. Schon nach kurzer Zeit kam es nach dem Konsum von Eistee zu einem deutlichen Anstieg des Blutzuckers. „Zucker in Maßen ist für die Zähne, den Blutzuckerspiegel und langfristig auch für des Herz-Kreislaufsystem am besten“, fasste Filiz Ugur zusammen.
