zum Hauptmenü zum Seiteninhalt zur Subnavigation zum Footermenü zur Suchfunktion zu den Hinweisen der Barrierefreiheit


Gesundheitsförderung für Schülerinnen und Schüler

Wer sich ein Leben lang gesunde Zähne und ein starkes Herz wünscht, sollte sich am besten früh mit einem gesunden Lebensstil beschäftigen. Um Jugendliche dafür zu begeistern, hat das Team der Gesundheitsförderung des Landratsamts Ludwigsburg kürzlich eine Präventionsveranstaltung für Neuntklässler an der Philipp-Matthäus-Hahn Gemeinschaftsschule in Kornwestheim durchgeführt.

Es sind Hände zu sehen. Eine Person misst an der Hand der anderen mit einem Gerät den Blutzucker.

Die Schülerinnen und Schüler der Philipp-Matthäus-Hahn Gemeinschaftsschule in Kornwestheim messen ihren Blutzucker (Landratsamt Ludwigsburg).

Ein Team aus Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsdezernat setzte die interaktive Veranstaltung um. Im Mittelpunkt standen Kurzvorträge von Ärztin Dr. Christine Oexle und Zahnärztin Filiz Ugur zu den Themen Mundgesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem gab es spielerische Mitmach-Elemente in Form einer Zuckerkiste zum Mitraten und einem Teeexperiment.

Der Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ein zentrales Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig über die gesundheitlichen Zusammenhänge zwischen einer gepflegten Mundgesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufzuklären. Denn auch vielen Erwachsenen ist bis heute nicht bewusst, wie positiv sich eine routinierte Zahnpflege auf den eigenen Gesundheitszustand auswirken kann. „Die Studienlage ist hierbei eindeutig: Wer sich intensiv der Mundhygiene widmet, sprich mindestens zwei Mal täglich die Zähne gründlich putzt und auch regelmäßig Zahnseide benutzt, kann auf diese Weise das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um circa 10 Prozent senken“, erklärte Filiz Ugur.

Zucker nur in Maßen – das Beste für die Zähne, den Blutzuckerspiegel und das Herz

Ergänzend zu den Kurzvorträgen wurde eine interaktive Blutzuckermessung durch Gesundheitswissenschaftler Fabius Otto nach Einverständnis der Erziehungsberechtigten in die Veranstaltung integriert. Dabei erlebten die Jugendlichen auf eindrucksvolle Art und Weise, welchen Einfluss Wasser oder ein süßer Eistee auf ihren Blutzuckerspiegel ausüben. Schon nach kurzer Zeit kam es nach dem Konsum von Eistee zu einem deutlichen Anstieg des Blutzuckers. „Zucker in Maßen ist für die Zähne, den Blutzuckerspiegel und langfristig auch für des Herz-Kreislaufsystem am besten“, fasste Filiz Ugur zusammen.