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Europäischer Wettbewerb und Europaquiz: Preisträger aus dem Landkreis stehen fest - Herausforderungen des Digitalen und Wissen über Europa im Mittelpunkt

Nie war die Digitalisierung präsenter als in der aktuellen Krise – in ganz Europa gleichermaßen. Überall trotzen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler im Fernunterricht der Pandemie. Beim 68. Europäischen Wettbewerb hatten sie die Möglichkeit, ihre Erfahrungen direkt kreativ zu verarbeiten: Unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“ machte Deutschlands ältester Schulwettbewerb die Herausforderungen des Digitalen zum Thema – während auch der Wettbewerbsablauf die Digitalisierung durchlebte. Im Landkreis Ludwigsburg haben sich acht Schulen daran beteiligt. Am Ende gab es 162 Preisträgerinnen und -träger, darunter drei Bundespreisträgerinnen und -träger. Am parallel veranstalteten Europaquiz des Landkreises Ludwigsburg haben sich acht Klassen aus vier Schulen beteiligt. Gewonnen haben drei Klassen aus Sachsenheim und Vaihingen/Enz. „Die rege Beteiligung an den Wettbewerben zeigt, dass das Interesse an Europa groß ist. Auch die Ergebnisse sind erfreulich“, sagt Erster Landesbeamter Jürgen Vogt.

Eine Flagge der Europäischen Union ist abgebildet, die in der Luft weht. Der Hintergrund ist blau, und die Flagge zeigt einen Kreis aus fünfzehn gelben Sternen, die auf dem blauen Feld angeordnet sind.

Allein in Baden-Württemberg machten sich im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs 8.620 Schülerinnen und Schüler darüber Gedanken, was in ganz Europa das Miteinander in einer digitalen Welt ausmacht. Die Teilnehmenden des Europäischen Wettbewerbs setzten diese in ihren dieses Mal rein digitalen Einreichungen als Bilder, Collagen, Plakatkampagnen, Videos, Podcasts, Poetry Slams, Gedichte oder auch Songs um. Das Ganze wurde schließlich – erstmals ebenfalls im digitalen Raum – von der Landesjury beurteilt. In 13 Aufgaben für unterschiedliche Klassenstufen beschäftigten sich die Teilnehmenden völlig frei mit den Vor- und Nachteilen der allgegenwärtigen Entwicklungen: Die Generation Internet, insbesondere die Grundschülerinnen und Grundschüler, war aufgerufen, von den spielerischen und technischen Möglichkeiten zu träumen, die die moderne Technik ihnen eröffnet. Die älteren Teilnehmenden packten die großen Themen an und setzen sich mit den Veränderungen der Kommunikation und der Kunst, aber auch dem Technikkonsum und seinen Auswirkungen auf die Umwelt auseinander. Die Sonderaufgabe schließlich gab allen Altersstufen Raum für die kreative Verarbeitung der aktuellen Krisensituation, die alle Menschen in Europa gleichermaßen vor Herausforderungen stellt.

Der Europäische Wettbewerb wendet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen. Dabei werden Fragestellungen aufgegriffen, die für den Prozess der europäischen Einigung unabdingbar sind: die Erziehung zu Demokratie und Toleranz, die Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, der Schutz von Minderheiten oder die Wahrung des kulturellen Erbes in Europa ebenso wie die Zivilgesellschaft und multikulturelles Lernen. Der Europäische Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, in Baden-Württemberg auch unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport. Gefördert wird der Wettbewerb in Deutschland durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt und die Kultus- und Senatsverwaltungen der Länder. Weitergehende Informationen zum Europäischen Wettbewerb unter https://www.europaeischer-wettbewerb.de/ und https://europa-zentrum.de/ewbw.

Beim parallel veranstalteten 18. Europaquiz des Landkreises Ludwigsburg konnten sich Schülerinnen und Schüler wieder mit Fragen rund um das Thema Europa beschäftigen. Der Landkreis hatte dafür attraktive Preise ausgelobt. Von den acht teilnehmenden Klassen aus vier Schulen haben drei Klassen aus zwei Schulen gewonnen: Der 1. Platz ging an die Klasse 9c des Ev. Lichtenstern-Gymnasiums Sachsenheim, der zweite Platz an die Klasse 9a des Ev. Lichtenstern-Gymnasiums Sachsenheim und der dritte Platz an die Klasse 9c der Ferdinand-Steinbeis-Realschule Vaihingen an der Enz. Die Preisträgerinnen und Preisträger bekommen ihre Urkunden und Preise sowie ein Glückwunschschreiben des Landrats mit der Post an die Schule zugesandt, da wegen der Corona-Pandemie die Preisverleihung erneut nicht im Kreishaus stattfinden kann.