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Verbindungsradweg zwischen ART LOOP und SCULPTOURA eröffnet

Am Montag, 20. April 2026, wurde die neue Verbindungsstrecke zwischen dem ART LOOP Skulpturenradweg im Landkreis Ludwigsburg und der SCULPTOURA im Landkreis Böblingen offiziell eröffnet. Landrat Dietmar Allgaier und Landrat Roland Bernhard sowie die Bürgermeister der an der Strecke liegenden Städte und Gemeinden nahmen an der Einweihung dieses besonderen interkommunalen Projekts teil.

Landrat Allgaier und Landrat Bernhard eröffnen den Verbindungsradweg gemeinsam mit Bürgermeistern der an der Strecke liegenden Städte und Gemeinden

Von links: Schwieberdingens Bürgermeister Stefan Benker, Hemmingens Bürgermeister Thomas Schäfer, Landrat Landkreis Ludwigsburg Dietmar Allgaier, Landrat Landkreis Böblingen Roland Bernhard, Ditzingens Oberbürgermeister Michael Makurath, Leonbergs Oberbürgermeister Tobias Degode (Landratsamt Ludwigsburg).

Landrat Allgaier begrüßte die Anwesenden und betonte die Bedeutung der neuen Verbindung: „Mit der heutigen Einweihung schlagen wir ein neues Kapitel in der erfolgreichen Zusammenarbeit unserer beiden Landkreise auf. Diese Verbindung ist nicht über Nacht entstanden, sondern vielmehr das Ergebnis eines gemeinsamen Weges mit mehreren Etappen – getragen von enger Abstimmung, gegenseitigem Vertrauen und einem klaren Ziel vor Augen. Dass wir dieses Projekt heute gemeinsam realisieren konnten, ist ein starkes Zeichen für das, was möglich ist, wenn wir unsere Kräfte bündeln und konsequent in Bewegung bleiben.“

Auch Landrat Bernhard unterstrich die Bedeutung der landkreisübergreifenden Kooperation und würdigte das Projekt als wichtigen Beitrag zur Stärkung des Rad- und Kulturtourismus in der Region: „Die SCULPTOURA im Landkreis Böblingen geht in ihr zwölftes Jahr. Dieser Erfolg zeigt, dass freizeittouristische Angebote vor der eigenen Haustür ankommen und unsere Region das Potential zum Ausflugsziel hat. Ich freue mich, dass diese ganz besondere Ausstellung im Freien mit der Verbindung und Verlängerung über Landkreisgrenzen hinweg nun noch attraktiver wird.“

Dem stimmt auch Oberbürgermeister Michael Makurath zu. „Die Verknüpfung der beiden Radwegeabschnitte steht für das Verbindende und Grenzüberschreitende, das auch der Kultur und einem Naturraum wie dem Glemstal zu eigen ist. Die Verbindung von Kultur- und Naturgenuss mit Radtourismus schafft einen Mehrwert für unsere Region. Die Stadt Ditzingen freut sich, den hoffentlich zahlreichen kultur- und kunstinteressierten Radfahrenden auf der Etappe zwischen ART LOOP und SCULPTOURA außer Kunst im öffentlichen Raum, wie dem ,Weltenfahrerbrunnen‘, auch die Möglichkeit zur Einkehr und zur Erholung bieten zu können.“

ART LOOP und SCULPTOURA: Kunst und Landschaft im Einklang

Die Idee, die beiden Kunstradwege miteinander zu verbinden, reicht bis in die Konzeptionsphase des ART LOOP zurück. Bereits früh wurde das Potenzial erkannt, die Themen Radfahren, Kunst und Landschaft über Landkreisgrenzen hinweg miteinander zu verknüpfen. Im Jahr 2023 wurde das Vorhaben im Rahmen eines Treffens der beiden Landkreise konkretisiert und in die Umsetzung gebracht.

Der ART LOOP selbst ist ein rund 35 Kilometer langer Skulpturenradweg durch die Gemeinden Schwieberdingen, Eberdingen und Hemmingen. Entlang der Strecke präsentieren sieben eigens für den Radweg geschaffene Skulpturen von Künstlerinnen und Künstlern des Künstlerbunds Baden-Württemberg Kunst im öffentlichen Raum. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2022 erfreut sich der Radweg großer Beliebtheit.

Neue Verbindung schafft neue Möglichkeiten

Mit der neuen, rund 15 Kilometer langen Verbindungsstrecke zwischen Schwieberdingen und Leonberg wird nun eine direkte Anbindung an die SCULPTOURA geschaffen, die mit rund 100 Skulpturen zu den bedeutendsten Kunstradwegen der Region zählt. Die Strecke führt durch das landschaftlich reizvolle Glemstal und nutzt überwiegend bestehende Wege wie den Glemsmühlenweg sowie die Hauptroute der E-Bike-Region Stuttgart.

Mehrwert für Tourismus und Region

Durch die Verbindung entstehen vielfältige Mehrwerte: Radfahrende können künftig beide Kunstradwege in einer Tour erleben, während gleichzeitig neue Impulse für die touristische Entwicklung der Region gesetzt werden. Die Nutzung bestehender Infrastruktur unterstreicht zudem den nachhaltigen Ansatz des Projekts.