Als zusätzliche Anerkennung gab es von Gesundheitsdezernentin Dr. Karlin Stark jeweils 100 Euro vom Landkreis für die Umsetzung weiterer gesundheitsförderlicher Projekte. Bei der Zertifikatsübergabe hat die Steuerungsgruppe „Gesunde Schule?!“ Nachzertifizierungen an acht Schulen gemacht. Nachzertifizierungen bedeuten, dass die jeweiligen Schulen schon einmal ein Zertifikat hatten. Die Schule am Baumbach in Walheim bekam als einzige Schule ein Neuzertifikat für den Bereich Bewegung.
Zu den mit dem Gesamtzertifikat für alle Teilbereiche Ernährung, Bewegung und Sucht und Gewalt ausgezeichneten Schulen gehören die Hillerschule in Bietigheim, die Schillerschule in Bissingen, die Silcherschule und die Theodor-Heuss-Realschule in Kornwestheim und die Lembergschule in Ludwigsburg. Die Basketballer überreichten den Repräsentanten der Friedrich-Schiller-Gymnasium in Ludwigsburg die Teilzertifikate Bewegung und Sucht/Gewalt, dem Goethe-Gymnasium in Ludwigsburg das Teilzertifikat Sucht/Gewalt sowie der Beruflichen Schule Oscar-Walcker-Schule in Ludwigsburg das Teilzertifikat Sucht/Gewalt. Alle Zertifikate sind vier Jahre lang gültig.
„Corona-Pandemie hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig Gesundheit ist, besonders in der Bildung“
Dr. Uschi Traub, Leiterin der Gesundheitsprävention beim Landratsamt, betonte in ihrer Einführung: „Die Corona-Pandemie hat uns eindrücklich gezeigt, wie wichtig Gesundheit ist, besonders in der Bildung. Kranke Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte konnten nicht effektiv lernen und lehren. Bis heute haben wir die Negativfolgen nicht überwunden. Die Teilnahme am Prozess der ‚Gesunden Schule‘ verbessert die Resilienz aller Beteiligten.“ Das aktuelle Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung berichtet von Ängsten und Sorgen bei Schülerinnen und Schülern, Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsproblemen, Gewalt und Mobbing. Bei den Lehrkräften spielen demnach Zeitmangel und Arbeitsbelastung eine sehr große Rolle. Sabine Conrad, Leiterin des Staatlichen Schulamtes, lobte deshalb den nachhaltigen Blick der „Gesunden Schule“: „Es ist wichtig, den Weg weiterzugehen und auch Nachbarschulen zu ermutigen und ,anzustecken‘, das Thema aufzugreifen.“
Trotz der großen Altersunterschiede im Publikum waren alle begeistert von dem abwechslungsreichen Programm, das einen Sandwich-Rap der Hillerschule, Auftritte der Trommelgruppe der Schillerschule und der Tanz-AG des Goethe-Gymnasiums sowie eine Vorführung der Hip-Hop-Tanzgruppe der Kunstschule Labyrinth bot. Auch das Gespräch mit den Basketball-Spielern beeindruckte die Zuschauerinnen und Zuschauer.
