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Sirenen heulen zum Bundesweiten Warntag

Wenn am Donnerstag, 10. September 2026, um 11 Uhr im Landkreis Ludwigsburg mehr als 130 Sirenen heulen, besteht kein Grund zur Sorge: Der Alarm ist Teil des Bundesweiten Warntags und dient als Probe. Das Landratsamt Ludwigsburg als untere Katastrophenschutzbehörde hat im Zuge des Bundesweiten Warntags die Sirenenprobe angeordnet, um die Funktionsfähigkeit des Alarmierungsnetzes im Katastrophenfall zu testen. Bürgerinnen und Bürger sollen für das Thema „Warnung der Bevölkerung“ sensibilisiert werden.

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand, auf dem der Bildschirm eine Nachricht mit der Uhrzeit 11:00 und dem Datum 26. September 2023 zeigt. Neben der Person liegt ein Notebook und ein Kugelschreiber. (Text KI generiert)

Ziel des Warntags ist es, die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnmitteln sowie den entsprechenden Warnsignalen und Informationswegen vertraut zu machen (BBK).

Warninfrastruktur wird bundesweit getestet

Ziel des Warntags ist es auch, die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnmitteln sowie den entsprechenden Warnsignalen und Informationswegen vertraut zu machen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird an diesem Tag bundesweit um 11:00 Uhr alle verfügbaren Warnmittel über das Modulare Warnsystem (MoWaS) auslösen, beispielsweise Warn-Apps und Warnmeldungen über Rundfunk. Auch im Landkreis Ludwigsburg werden um 11:00 Uhr mehr als 130 Sirenen ausgelöst. 

Warnsignal „Eine Minute Heulton“ bedeutet Gefahr

Das Warnsignal „Eine Minute Heulton“ bedeutet im Ernstfall: In dem Gebiet besteht eine unmittelbare Gefahr oder diese ist in Kürze zu erwarten. Die Bevölkerung sollte alle möglichen Informationsmedien für weitere Hinweise nutzen. Diese werden von allen lokalen und regionalen Rundfunksendern ausgestrahlt. Zudem sind die amtlichen Anweisungen zu befolgen.

Um 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung mit dem Signal „Eine Minute Dauerton“. Dieses beutet, dass keine akute Gefahr mehr besteht. Auch nach der Entwarnung sollten alle möglichen Informationsmedien genutzt werden, um weitere Hinweise zu erhalten.

Nicht alle Gemeinden verfügen über Sirenen

Einige Städte und Gemeinden im Landkreis haben keine Sirenen: Ludwigsburg, Korntal-Münchingen, Marbach am Neckar und Vaihingen an der Enz. Eberdingen ist mit seinen Sirenen nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen, sondern setzt diese für die örtliche Feuerwehralarmierung ein.

In den Städten und Gemeinden, die keine Sirenen haben, wird die Bevölkerung im Ernstfall durch Lautsprecherwagen und durch die WarnApp NINA (Notfallinformations- und Nachrichten App) des Bundes und zusätzlich über Cell Broadcast gewarnt. 

Testwarnung über Cell Broadcast

Am diesjährigen Bundesweiten Warntag wird wieder eine Testwarnmeldung über Cell Broadcast versendet. Cell-Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt und anonym als sogenannte Push-Nachrichten an alle Smartphones oder Handys 

geschickt werden, die in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes, einer sogenannten Funkzelle, registriert sind.

Die Mobilfunkgeräte müssen dazu eingeschaltet sein und dürfen sich nicht im Flugmodus befinden. Über Cell Broadcast erfolgt keine Entwarnung. 

Weitere Informationen und Möglichkeit zur Rückmeldung

Gerne können eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen rund um den Warntag 2026 geteilt und es kann an der Umfrage des BBK teilgenommen werden. Interessierte erreichen den Rückmeldekanal am 10. September 2026 ab 11:00 Uhr unter www.warntag-umfrage.de.

Weitere Informationen zum Bundesweiten Warntag gibt es unter www.bundesweiter-warntag.de.