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Robotik-Wettbewerb mit Fußball-WM-Flair im Kreismedienzentrum

Insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler aus drei Grundschulen haben sich am Dienstag (5. Mai 2026) im Kreismedienzentrum (KMZ) im Ludwigsburger Kreishaus zu einem Robotik-Wettbewerb getroffen. Dabei haben die Kinder aus speziellen Steckbausteinen Roboter konstruiert und Aufgaben gelöst. In sechs Teams aufgeteilt, stellten sie ihre Fähigkeiten in Teamarbeit, Kreativität und Programmierung unter Beweis.

Zwei Kinder arbeiten gemeinsam an einem Tisch. Eines von ihnen hält Bausteine, während das andere ein buntes Bauwerk aus Legosteinen konstruiert. Neben ihnen befindet sich ein Tablet, auf dem eine digitale Bauanleitung angezeigt wird. Ein gelbes Behältnis liegt ebenfalls auf dem Tisch.

Mit Teamwork, Kreativität und Können lösten die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben.

Kreativer Technik-Wettbewerb inklusive Lichtershow 

Der Wettbewerb bestand aus zwei Teilen: Zunächst entwickelten die Schülerinnen und Schüler aus Heimerdingen, Korntal-Münchingen und Benningen aus Steckbaustein-Elementen eine Licht- und Toninszenierung rund um ein fiktives WM-Fußballspiel. Mithilfe von Tablets, Hubs (Steuereinheiten) und Sensoren gestalteten sie zudem eine Einlasskontrolle. Dabei durften die selbst gebauten Figuren der Teams den Eingangsbereich nur mit einem grünen „Ticket“ passieren. Bei der Lichtershow war der Kreativität keine Grenzen gesetzt: So ließen einige Gruppen ihre Lichtmatrizen in den Farben verschiedener Nationalflaggen erstrahlen. Anschließend präsentierten die Teams ihre Ergebnisse vor den anderen Gruppen und einer Jury.

Teamwork und schnelle Absprachen

Nach einer aktiven Mittagspause im Freien und einer Stärkung mit Pizza im KMZ startete die zweite Runde. Passend zum Fußballspiel sollte nun ein Autokorso umgesetzt werden. Jede Gruppe baute dafür ein Fahrzeug mit vier Sitzplätzen und programmierte es so, dass es selbstständig über eine Matte fuhr, ohne dabei die aufgemalten Hindernisse wie Bäume, Imbissstände oder Personen zu berühren. Trotz einzelner technischer Herausforderungen arbeiteten die Gruppen souverän, konzentriert und lösungsorientiert zusammen. Die Absprachen unter den Schülerinnen und Schülern funktionierten schnell und effizient.

Drei Siegerschulen

Ob Lichtershow, selbst eingesprochener Countdown oder die Ansagen des Stadionsprechers: Nach zwei intensiven Arbeitsrunden kamen alle sechs Gruppen mit ihren Lehrkräften am Nachmittag im KMZ zusammen. Ausgezeichnet wurden jeweils die Teams mit dem besten Teamwork, der gelungensten Programmierung und der kreativsten Umsetzung. Somit konnten sich alle Schülerinnen und Schüler der drei teilnehmenden Schulen über Pokale, individuelle Teilnahmeurkunden und Goodie-Bags freuen.

Teil eines landesweiten Projekts

Der Wettbewerb fand nicht nur im Landkreis Ludwigsburg statt: Insgesamt beteiligten sich Teams aus 21 weiteren Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg stattet jährlich rund 100 Grundschulen mit Robotik-Sets aus. Organisiert wird der Wettbewerb gemeinsam von der Hopp Foundation, dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und den lokalen Medienzentren.