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Online-Vortrag zum Thema Stress und Achtsamkeit

Chronische Stressbelastungen sind oft Ursache von Erschöpfung, Burnout und Depressionen. Psychische Erkrankungen sind häufig verbunden mit anhaltenden Stressbelastungen. Das Aktionsbündnis „Welttag für seelische Gesundheit“ des Landkreises Ludwigsburg lädt am Donnerstag, dem 13. Oktober 2022 um 18:30 Uhr zu einem Online-Vortrag von Dr. Matthias Hammer, Psychotherapeut und Autor zum Thema „Achtsamkeit und Selbstmitgefühl“ Wege aus der Stressspirale ein.

In dem Vortrag werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden vorgestellt, wie wir Wege finden können, die eigene Alarmreaktion zu beruhigen und wie wir trotz Belastungen ein erfülltes Leben führen können. Im Anschluss stehen der Referent und die Veranstalter für Fragen zur Verfügung. Den Veranstaltungslink findet man unter www.matthias-hammer.de.

Seit 1992 ruft die World Federation for Mental Health (WFMH) jedes Jahr am 10. Oktober den Welttag für seelische Gesundheit aus. Die diesjährigen Aktionstage hat die WFMH unter das Motto „Psychischer Gesundheit und Wohlergehen für Alle weltweit den Vorrang geben“ gestellt. Psychische Erkrankungen sind weltweit weiterhin auf dem Vormarsch. Die WFMH möchte diese Feststellung in Beziehung setzen zu den großen globalen Themen Klimakrise, Kriege, Flucht und Vertreibung sowie Corona-Pandemie. Auch in Deutschland erleben wir nach zweieinhalb Jahren Corona, nach einem halben Jahr Krieg in der Ukraine und nach den immer präsenter werdenden Auswirkungen des Klimawandels ein hohes Maß an psychischer Belastung und zusätzlichen psychischen Gesundheitsrisiken. Isolation, Ängste und Verunsicherungen haben vielen psychisch erkrankten Menschen die Bewältigung ihres Alltags noch schwerer gemacht. Insbesondere die Zunahme von psychischen Problemen bei jungen Menschen muss uns Sorgen machen. Gerade in diesen Zeiten brauchen wir daher eine verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit für die Situation psychisch erkrankter Menschen. Gleichzeitig sind Stigmatisierung und Diskriminierung wieder auf dem Vormarsch und stellen ein zusätzliches Hindernis für die soziale Inklusion dar.

Auf die psychischen Folgen dieser Herausforderungen muss gesundheitspolitisch hinreichend reagiert werden. Klare Entscheidungen und Prioritätensetzungen der politisch Verantwortlichen sind mehr denn je zwingend erforderlich