Zum Ende dieses Monats schließt der Impfstützpunkt Grönerstraße. Bis dahin können Geflüchtete die Corona-Schutzimpfung dort noch bekommen, Aufklärungsbögen auf Ukrainisch sind vorhanden. Ab dem 1. April wird der Impfstützpunkt im Landratsamt Ludwigsburg eingerichtet. Dort sollen Geflüchtete, die sich beim Fachbereich Asyl im Kreishaus registrieren lassen, gleich auch eine Impfung gegen Corona erhalten können.
Zudem ist bereits seit Dienstag (29.03.) eine mobile Arzt-Praxis in einem umgebauten Impf-Bus im Einsatz. Diese wird jeweils einmal wöchentlich zu einem festen Termin an den Unterkünften des Kreises Halt machen und eine hausärztliche Sprechstunde sowie alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen anbieten. Im Bus fährt immer auch eine Kinderärztin oder ein Kinderarzt und eine Übersetzerin mit. Zwei Behandlungsplätze (Liegen) einschließlich 12-Kanal-EKG und Ultraschallgerät sowie abtrennbare Kabinen sind vorhanden.
Ziel ist die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer. Außerdem soll durch die Impfungen Kindern ermöglicht werden, zeitnah in Schulen und Kindergärten gehen zu können und so auch von der traumatischen Fluchterfahrung abgelenkt zu werden.
Die Termine des Arztbusses werden in den Unterkünften ausgehängt und auch auf der Homepage des Landkreises unter folgendem Link zu finden sein:
https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/verkehr-sicherheit-ordnung/asyl-fluechtlingsarbeit/fluechtlinge-aus-der-ukraine/aerztliche-versorgung/
