Seit dem Einsatz des Sicherheitsdienstes ab Oktober 2024 musste aufgrund des Fehlverhaltens von Fahrgästen die Polizei nur in wenigen Fällen eingeschaltet werden. Probleme konnten in der Regel durch das Sicherheitspersonal deeskalierend vor Ort gelöst werden.
Gäste und Fahrer der Nachtbusse fühlen sich sicherer
Die positiven Rückmeldungen zeigen auch, dass sich nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Fahrer der Nachtbusse durch den Einsatz des Sicherheitspersonals sicherer fühlen. Dieses unterstützt die Fahrer außerdem bei der Fahrscheinkontrolle. Erfreulich ist zudem der Rückgang der Vandalismusschäden durch regelmäßige Kontrollen des Sicherheitspersonals vor und nach Dienstbeginn.
Durch den Einsatz des Sicherheitspersonals kam es auf den Nachtbuslinien N46, N56 und N58 schnell zu einer Verbesserung der Situation. Auffällig ist jedoch insbesondere die Nachtbuslinie N44, die einen Club bedient und des Öfteren von alkoholisierten Fahrgästen genutzt wird. Da sich hier die Lage in den letzten Monaten etwas beruhigt hat, kann nach Einschätzung der Kreisverwaltung auch hier – wie bei den anderen drei Nachtbuslinien – der Einsatz von Sicherheitskräften künftig auf zehn Personalstunden pro Einsatztag reduziert werden.
Kosten sinken 2026 voraussichtlich auf 60.000 Euro
Die Kosten für das Sicherheitspersonal belaufen sich im Jahr 2025 auf rund 82.000 brutto Euro und werden sich 2026 durch die Reduzierung des Einsatzes voraussichtlich auf rund 60.000 Euro brutto verringern.
Für die neu zu vergebenden Verkehrsleistungen ab 1. Januar 2026 ist bei allen Neufahrzeugen ein digitales Videoüberwachungssystem vorgeschrieben. Bis zur vollständigen Videoausstattung der gesamten Busflotte soll die weitere Entwicklung beobachtet werden und das Sicherheitspersonal reduziert an Bord bleiben. Wenn sich die Situation nachhaltig verbessern sollte, kann der Landkreis innerhalb eines Monats entscheiden, ob der Einsatz der Sicherheitskräfte ganz beendet werden kann.
