Als die wichtigsten Zukunftsaufgaben der Feuerwehr bezeichnete der Chef der Kreisverwaltung die Sicherstellung der Tagesverfügbarkeit der Feuerwehr, den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit, die nachhaltige Unterstützung der Kommunen durch den Landkreis bei der kreisweiten Einsatzplanung und die spürbare Stärkung des Ehrenamts durch die öffentliche Hand.
Der Chef der Kreisverwaltung hob hervor, dass die Eintreffzeit des ersten Löschfahrzeugs im Landkreis im Durchschnitt bei nur 8,4 Minuten liegt. „Das ist ein exzellentes Ergebnis und ist spricht dafür, dass wir sehr schlagkräftige Feuerwehren im Landkreis Ludwigsburg haben“, stellte Haas fest. Doch die Feuerwehren im Landkreis seien nicht nur schnell, sondern auch effektiv: Dafür spreche unter anderem, dass die Zahl der Großbrände im Landkreis im Landesvergleich sehr gering ist.
In seinem Grußwort ging Landrat Haas auch auf erfolgreich abgeschlossene Projekte ein: Die Einführung der Integrierten Leitstelle (ILS) als gGmbH finde landesweit Beachtung; die Neuorganisation der Kreisausbildung sei ein wesentlicher Beitrag des Landratsamts zur Unterstützung des Ehrenamts; die Katastrophenschutzstäbe des Landkreises seien komplett neu ausgestattet worden; zur Erkundung bei großflächigen Einsatzlagen seien zwei Motorräder beschafft worden und die Social-Media-Gruppe, die die Einsatzleitung, die Katastrophenschutzstäbe und die Kommunen bei besonderen Einsatzsituationen unterstützen soll, sei gestartet worden. Weitere Projekte, die der Landkreis zurzeit bearbeite, seien das Wechselladerkonzept, die Beschaffung des Gerätewagens „Messtechnik“ und die Einführung des einheitlichen Digitalfunks im gesamten Landkreis.