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Flüchtlingskinder setzen sich künstlerisch mit Thema Gesundheit auseinander – Preisverleihung in Tripsdrill. Von gesunden Produkten über schöne Mangas bis zur friedlichen Erde

Unter dem Motto ,,Gesundheit – was gehört für mich dazu?‘‘ haben Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklassen der weiterführenden Schulen Gesundheitsaspekte künstlerisch dargestellt, die für sie persönlich besonders wichtig sind. Nun konnten Dr. Uschi Traub, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsförderung und -planung beim Landratsamt, und Filiz Ugur, Mitarbeiterin des Gesundheitsdezernats, den Gewinnern des Kunstwettbewerbs vor dem Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn (Landkreis Heilbronn) ihre Preise übergeben: Eintrittskarten für den Erlebnispark Tripsdrill und Einkaufsgutscheine.

Eine Gruppe von Jugendlichen steht auf einem Weg vor einem Eingangsbereich. Sie halten bunte Zeichnungen und Urkunden in den Händen. Im Hintergrund sind Bäume und ein Teil einer Achterbahn sichtbar. Der Himmel ist bewölkt.

In den Vorbereitungsklassen erhalten Schülerinnen und Schüler mit geringen Deutschkenntnissen, darunter vor allem Flüchtlingskinder, eine intensive Sprachförderung. „Besonders aufgefallen ist, dass die Themen Schlaf und Ernährung bei den Schülern, die aus dem Kriegsgebiet Ukraine kommen, oft thematisiert wurden – in Anbetracht der Umstände in den Heimatländern mit gestörten Nächten und Mangel an Lebensmitteln gut nachvollziehbar“, erläutert Fachbereichsleiterin Dr. Traub.

Die erstplatzierte Darina von der Ferdinand-Steinbeis Schule in Vaihingen an der Enz hat ein dreidimensionales Objekt mit recycelten Materialien erstellt – ein Raum mit zwei Abschnitten: ein heller mit gesunden Produkten und ein dunkler Bereich mit ungesunden Produkten. Die Zweitplatzierte, Lilia aus der Justinus-Kerner-Schule in Ludwigsburg, konnte mit schön gezeichneten Mangas überzeugen. Andrii, der drittplatzierte Schüler der Philipp-Matthäus-Hahn Schule in Kornwestheim, zeigt in seinem Bild eine friedliche, gesunde Erde.

„Es freut mich sehr, dass die Jugendlichen trotz ihrer negativen Erlebnisse das Thema Gesundheit ernst nehmen und positiv in die Zukunft blicken“, sagt Dr. Traub. Sie und ihre Mitarbeiterin Ugur waren beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler.