In den Vorbereitungsklassen erhalten Schülerinnen und Schüler mit geringen Deutschkenntnissen, darunter vor allem Flüchtlingskinder, eine intensive Sprachförderung. „Besonders aufgefallen ist, dass die Themen Schlaf und Ernährung bei den Schülern, die aus dem Kriegsgebiet Ukraine kommen, oft thematisiert wurden – in Anbetracht der Umstände in den Heimatländern mit gestörten Nächten und Mangel an Lebensmitteln gut nachvollziehbar“, erläutert Fachbereichsleiterin Dr. Traub.
Die erstplatzierte Darina von der Ferdinand-Steinbeis Schule in Vaihingen an der Enz hat ein dreidimensionales Objekt mit recycelten Materialien erstellt – ein Raum mit zwei Abschnitten: ein heller mit gesunden Produkten und ein dunkler Bereich mit ungesunden Produkten. Die Zweitplatzierte, Lilia aus der Justinus-Kerner-Schule in Ludwigsburg, konnte mit schön gezeichneten Mangas überzeugen. Andrii, der drittplatzierte Schüler der Philipp-Matthäus-Hahn Schule in Kornwestheim, zeigt in seinem Bild eine friedliche, gesunde Erde.
„Es freut mich sehr, dass die Jugendlichen trotz ihrer negativen Erlebnisse das Thema Gesundheit ernst nehmen und positiv in die Zukunft blicken“, sagt Dr. Traub. Sie und ihre Mitarbeiterin Ugur waren beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler.
