Heute firmiert die Paul-Aldinger-Schule als „Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum, Schwerpunkt geistige Entwicklung“ und bietet Schülerinnen und Schülern, die sonst schlechtere Bildungschancen hätten, eine Perspektive. Ein Beispiel dafür sind die Kooperationsklassen, bei denen Schülerinnen und Schüler der Paul-Aldinger-Schule „normale“ Schulen besuchen. Rund 80 junge Menschen profitieren von diesem Beispiel für gelungene Inklusion. Als Schulliter hat Rüdiger Hezel wesentlich dazu beigetragen, dass dieses Modell des Unterrichts sich etabliert.
In Vertretung von Landrat Dietmar Allgaier würdigte Andreas Eschbach, zuständiger Schuldezernent im Landratsamt, Rüdiger Hezel als Schulleiter mit einem „lebendigen Sinn für das Innovative, das Visionäre, mit ihrem ganz ausgeprägten, feinen Gespür für die Stärken, Schwächen und Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler“. Ein gutes Beispiel für seinen Ideenreichtum sei die Schaffung eines Schulweinberges. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler, begleitet vom Beilsteiner Wengerter Bernd Gemmrich, wie die Zyklen der Natur funktionieren, wie man Reben pflegt, zurückschneidet und erzieht und wie man schließlich Trauben erntet und daraus Saft und Wein macht. Pädagogisch gesehen seien solche sinnesbasierten Formen des Lernens enorm wertvoll, unterstrich Eschbach. Deshalb habe Landrat Dietmar Allgaier auch „mit großer Freude und großer Begeisterung die Patenschaft für dieses innovative Projekt übernommen“, so der Dezernent Andreas Eschbach.
