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E-Bike-Tour entlang des Themenradwegs „Glemsmühlenweg“: Viel über die Geschichte der Mühlenkultur erfahren

Mit dem E-Bike haben kürzlich 13 interessierte Radlerinnen und Radler die Geschichte der Mühlenkultur entlang des touristischen Themenradwegs „Glemsmühlenweg“ erkundet – ein unvergesslicher Tag mit vielen Informationen, Spaß und Unterhaltung die Teilnehmenden. Organisiert wurde die Tour vom Team Tourismus des Landkreises Ludwigsburg.

Eine Gruppe von mehreren Personen in wetterfester Kleidung steht in einem Raum und hört einem Mann zu, der etwas erklärt. Im Hintergrund sind verschiedene Maschinen sichtbar. Die Atmosphäre wirkt informativ und interaktiv.

Auf der Tour besichtigten die Teilnehmenden die Tonmühle Ditzingen.

Vor Beginn der Radtour überprüfte Tourguide Wolfgang Trackl kurz die Fahrräder und kümmerte sich um alle Sicherheitsvorgaben für eine unfallfreie Tour. Bei frischen 5 Grad starteten die Radlerinnen und Radler vor der Informationstafel am Startpunkt in Glemseck im Landkreis Böblingen. Durch das wunderschöne Glemstal führte die Tour vorbei an der Lahrens-, Clausen-, Scheffel- und Fleischmühle bis zur Tonmühle in Ditzingen. Hier erhielt die Gruppe bei einer Mühlenführung durch Müllermeister Ulrich Siegle einen Einblick in seine Arbeit. Die Fragen wurden fachmännisch mit viel Witz und Esprit beantwortet. Nach einer Pause im Mühlen-Café mit Warmgetränken zum Aufwärmen ging die Fahrt weiter, vorbei an der Zechlesmühle bis zur Schlossmühle im Zentrum von Ditzingen. Nach einer kurzen Information zum Mühlenensemble verbrachte die Gruppe eine entspannte Mittagspause in Ditzingen. Der neu gestaltete Platz an der Glems lud zum Entspannen, Vespern und Ausruhen ein. Auch in der umliegenden Gastronomie konnte man sich stärken.

Mit atemberaubendem Ausblick in das Glemstal belohnt

Nach der Mittagspause wurde auf dem Glemsmühlenweg weitergeradelt. Durch die Glems-aue, vorbei an der Tal- und Glemsmühle bis zum Mühlenensemble der Hagmühle in Hemmingen. Hier gab es bei einem kurzen Halt Wissenswertes zur Hagmühle und die Radlerinnen und Radler konnten das kurz zuvor gewonnene Wissen direkt vor Ort anwenden.

Nachdem der Wasserhaushalt bei allen Teilnehmenden aufgefüllt war, ging es weiter auf der Route entlang der Glems. Vorbei an der Stumpen-, Bruck-, Neu- und Spitalmühle bis zum nächsten Halt, der Unteren Mühle in Markgröningen. Auch hier gab es wieder viel Wissenswertes zu erfahren. Alle Teilnehmenden konnten dort bei einer Trinkpause kurz entspannen und ihre Kräfte sammeln, bevor der einzig nennenswerte Anstieg der Tour bevorstand. Vorbei an der Papiermühle und Hammerschmiede ging es anschließend moderat bergauf. Die Anstrengung wurde mit einem atemberaubenden Ausblick in das Glemstal belohnt. Dafür ging es im Anschluss immer leicht bergab bis zur Bachmühle in Unterriexingen, dem Ende der Radtour. Nach der Wissensrunde zur Bachmühle und einem gemeinsamen Bild traten alle Teilnehmenden den Heimweg an.