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Berufliches Gymnasium feiert 50-jähriges Bestehen

Vor 50 Jahren nahmen das Technische Gymnasium (TG) und das Wirtschaftsgymnasium (WG) in Bietigheim-Bissingen ihren Betrieb auf. Das wurde am Montag, 20. Juli 2026, gefeiert und Schulleiter Stefan Ranzinger lud zu einer Podiumsdiskussion ein. Neben Landrat Dietmar Allgaier diskutierten mit der Kultusstaatssekretär Andreas Deuschle, die Absolventin des WG und ehemalige Deutsche Weinkönigin Carolin Klöckner sowie Schüler Jaron Fricker.

Drei Männer stehen um eine große Torte, die mit der Aufschrift "50 Jahre Wirtschaftsgymnasium Technisches Gymnasium" und einer Flagge dekoriert ist. Sie lächeln und halten gemeinsam eine Kerze über der Torte. Im Hintergrund sind Pflanzen und Fenster sichtbar.

Landrat Dietmar Allgaier, Staatssekretär Andreas Deuschle (MdL) und Schulleiter Stefan Ranzinger (v.li.) schneiden die Torte zum 50. Geburtstag des Beruflichen Gymnasiums an.

Das Berufliche Gymnasium ist aus unserer Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Es steht für Chancengerechtigkeit, Leistungsbereitschaft und die gelungene Verbindung von allgemeiner Bildung und beruflicher Orientierung.“ Mit diesen Worten unterstrich Landrat Allgaier die Wichtigkeit des Beruflichen Gymnasiums in Bietigheim-Bissingen. 1975/76 wurden das Technische Gymnasium und das Wirtschaftsgymnasium eröffnet. Seitdem haben rund 8.000 Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss ihren schulischen Werdegang dort weitergeführt. Neben der Allgemeinen Hochschulreife erlangen die Schülerinnen und Schüler ökonomisches, kaufmännisches und technisches Fachwissen. Am Wirtschaftsgymnasium können sie zwischen den Profilen „Wirtschaftswissenschaften“ und „Internationale Wirtschaft“ wählen und am Technischen Gymnasium zwischen den Schwerpunkten „Mechatronik“, „Informationstechnik“ sowie „Technik und Management“.

BSZ als wichtige Bildungsinstitution im Kreis

Rund 200 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie geladene Gäste folgten der Podiumsdiskussion. Hier wurde auch die Besonderheit der Beruflichen Gymnasien in der hiesigen Bildungslandschaft hervorgehoben: Sie dienen als Brücke zwischen Schule, Hochschule und Wirtschaft und sind wichtiger Baustein für die Fachkräfte von morgen. Daher betonte Landrat Allgaier: „Für mich steht fest: Unsere Beruflichen Schulen sollen auch künftig leistungsfähige, moderne und attraktive Lernorte bleiben.“