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Waffenbehörde warnt vor unvorsichtiger Datenweitergabe und vorgetäuschten Aufbewahrungskontrollen

Achtung, Datenklau: Im Landkreis Ludwigsburg sind im vergangenen Jahr drei Fälle bekannt geworden, bei denen vermeintlich interessierte Waffenkäufer über Onlineportale an sensible Daten von Waffenverkäufern gelangt sind – ohne überhaupt eine entsprechende Kaufabsicht gehabt zu haben.

Namen des Waffenbesitzers, Wohnanschrift, Waffenart, Erreichbarkeiten: Diese Daten konnten sich die vermeintlichen Waffenkäufer bereits in drei Fällen sichern.

Es kann dabei nicht ausgeschlossen werden, dass diese unbekannten Personen versuchen, an die persönlichen Daten zu kommen, um diese missbräuchlich zu verwenden.

Das Landratsamt Ludwigsburg weist deshalb auf Folgendes hin:

Persönliche Daten sollten immer sensibel behandelt werden. Erst, wenn sich der Verkäufer/Käufer von der Existenz und der Absicht eines Kaufs/Verkaufs des Käufers oder Verkäufers überzeugt hat, sollten personenbezogene Daten herausgegeben werden (z.B. durch Überprüfung der angegeben Daten bei der zuständigen Waffenbehörde).

Angekündigte oder unangekündigte Waffenaufbewahrungskontrollen werden ausschließlich von Mitarbeitenden der Waffenbehörde des Landratsamtes Ludwigsburg durchgeführt. Unsere Mitarbeitenden weisen sich immer aus. Der Dienstausweis beinhaltet Name, Lichtbild und das Wappen des Landkreises Ludwigsburg.

Warnung vor Betrugsmasche bei Waffenkäufen- und -verkäufen

Die Waffenbehörde des Landratsamtes Ludwigsburg warnt daher eindringlich: Bei Waffenaufbewahrungskontrollen sollten sich Betroffene immer die Dienstausweise zeigen lassen, bevor sie fremden Personen Zugang zu Räumlichkeiten ermöglichen.

Wer Zweifel an der Echtheit der Dokumente hat wird dringend gebeten, die zuständige Waffenbehörde unter waffenbehoerde[at]landkreis-ludwigsburg.de oder die zuständige Polizeidienststelle zu kontaktieren.