Die Zahlen sind alarmierend: Mit einem Anstieg von mehr als 30 Prozent von 2023 bis 2024 setzt sich der Trend der Vorjahre auch in Stadt und Landkreis Ludwigsburg fort: Kontinuierlich und über die Jahre hinweg steigt die Zahl der strafrechtlich relevanten Delikte von häuslicher Gewalt an – zu viele dieser Taten enden tödlich in einem Femizid.
Gäste erwartet Kombination aus Vortrag und Lesung
Professorin Dr. Wolff hat im Oktober 2025 ihr Buch „WIE VIELE NOCH? Deutschlands gebilligte Femizide“ herausgegeben. Darin beleuchtet sie aus unterschiedlichsten Perspektiven die zugrunde liegenden Gewaltmechanismen.
In einer Kombination aus Vortrag und Lesung legt sie die in sechs Jahren Recherche erarbeiteten Zusammenhänge, Gewaltstrukturen und -auswirkungen offen und erläutert Lösungsansätze, die in anderen Ländern bereits etabliert sind. Ihr Fazit: Jeder und jede hat die Aufgabe, der zunehmenden Gewaltspirale effizient entgegenzuarbeiten – ein reger Austausch vor Ort ist willkommen.
Um eine Anmeldung über gleichstellungsbeauftragte[at]landkreis-ludwigsburg.de (mit Nennung des vollständigen Namens) bis 16.03.2026 wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist eine Aktion der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ludwigsburg. Infos auch unter www.landkreis-ludwigsburg.de/gleichstellung in der Rubrik „Aktuelles“.
Internationaler Frauentag: Für Gleichstellung und Frauenrechte seit 1911
Seit 1911 feiern Frauen am 8. März den „Internationalen Tag der Frauen“, an dem weltweit auf Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Der Tag soll die bisherigen Errungenschaften der Frauenrechtsbewegungen feiern, Aufmerksamkeit
für bestehende Diskriminierung und Ungleichheiten schaffen und dazu ermuntern, sich selbst für die Gleichstellung von Frauen einzusetzen.
Dieses Jahr steht der Internationale Frauentag unter dem Motto „Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für ALLE Frauen und Mädchen“ und ruft zum Handeln auf, um alle Hindernisse für die Gleichberechtigung vor dem Gesetz zu beseitigen: diskriminierende Gesetze, schwache
Rechtsschutzbestimmungen sowie schädliche Praktiken und soziale Normen, die die Rechte von Frauen und Mädchen untergraben.
