Der Tag begann mit dem gemeinsamen Singen des Zwei-Schulen-Lieds und einem rhythmischen Rap. Nach der Begrüßung und dem offiziellen Startschuss durch die Rektoren drehten zunächst der Kindergarten und die Grundstufe gemeinsam mit der 1. Klasse der Fröbelschule ihre Runden. Danach folgten die weiteren Altersklassen. Jede gelaufene Runde wurde mit einem Gummi am Arm markiert, um die erbrachte Leistung später auswerten zu können. „In diesem Jahr nahmen rund 550 Schülerinnen und Schüler teil – so viele wie noch nie“, freute sich Peter Krause, Sonderschulrektor der Schule am Favoritepark. Auch eine Kooperationsklasse aus Asperg war mit dabei. Wer gerade nicht lief, unterstützte die anderen am Streckenrand mit lautstarker Anfeuerung.
Für die sportlichen Leistungen sorgte nicht nur der Ehrgeiz der Teilnehmenden, sondern auch eine gute Verpflegung: Während des Laufs gab es neben Getränken auch mundgerecht vorbereitete, gesunde und nährstoffreiche Snacks aus der Schulküche. Als Streckenposten und bei der Organisation unterstützten auch zahlreiche Eltern den Spendenlauf tatkräftig.
Gesammelte Spenden gehen an gemeinnützige Projekte und an die Schulfördervereine
Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler im familiären Umfeld Sponsoren gesucht, die pro gelaufene Runden einen bestimmten Betrag spendeten. Ein Teil der Spenden wird, wie jedes Jahr, einem wohltätigen Zweck zugeführt, während der Rest den Schulen und deren Fördervereinen zugutekommt. In diesem Jahr entschied sich die Orientierungsstufe der Schule am Favoritepark dazu, einen Betrag an ein Kindergarten- und Waisenhausprojekt in Tansania (www.machica-foerderverein.de) zu spenden – eine Idee, die im Unterricht zum Thema Afrika entstanden war.
Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand vor allem die Freude am gemeinsamen Engagement im Mittelpunkt. So konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Schule unterstützen, sondern auch einen wertvollen Beitrag für einen guten Zweck leisten. „Der Spendenlauf war auch in diesem Jahr ein großer Erfolg und hat gezeigt, wie viel durch Zusammenhalt und Einsatz erreicht werden kann“, sagte Sonderschulrektor Krause.
