Mit dem klaren Bekenntnis zur Agenda 2030 wolle die Kreisverwaltung zudem darstellen, „dass wir in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz schon eine ganze Menge tun“, so der Landrat weiter. Es sei wichtig, dass die unterstützenswerten Ziele der Vereinten Nationen „auch bei uns, auf kommunaler Ebene, ankommen und man erkennt, dass Nachhaltigkeit – in einem sehr weiten Sinne verstanden - vor der eigenen Haustür, mit dem eigenen Lebenswandel, anfängt“. Dies zeige sich auch in der Tatsache, dass der Dachverband der Kommunen und Regionen in Europa (CEMR), bei dem Landrat Haas als Co-Präsident fungiert, die „Sustainable Development Goals“ (SDGs, Ziele der nachhaltigen Entwicklung) unterstützt und die Agenda 2030 ebenfalls ratifiziert hat.
Konkrete Beispiele für deren Bedeutung finden sich zuhauf: So will der Landkreis etwa gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart als Bio-Musterregion den regionalen, ökologischen Landbau voranbringen. „Im Zusammenspiel mit unserem Ernährungszentrum Mittlerer Neckar können wir dadurch der Landwirtschaft und Ernährung einen ganz anderen Stellenwert verleihen“, so Landrat Haas.
Das Klimaschutzkonzept des Landkreises sei, wie auch der jährlich verliehene Klimaschutzpreis, ebenso beispielhaft für das Engagement des Landkreises. Gleiches gilt für die Verwendung von Recycling-Beton beim zweiten Neubau des Kreishauses, die zahlreichen Projekte zur Integration und Förderung von Migranten und die Ansätze zur Müllvermeidung, zum Beispiel durch das Gebrauchtwarenkaufhaus „Warenwandel“ der Kreis-Abfallverwertung AVL. „Die Liste unserer Nachhaltigkeits-Projekte ist lang, aber das bedeutet nicht, dass wir uns zurücklehnen“, so Landrat Haas, „und genau das war für uns auch ein Grund, die Agenda 2030 zu unterzeichnen – als Ansporn und Anreiz, noch mehr zu tun.“
