Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden und Gesundheitseinrichtungen waren der Einladung gefolgt, aber auch viele ehemalige und aktive Führungskräfte der Kliniken nahmen an der Feier zur Verabschiedung von Prof. Dr. Martin in Markgröningen teil. Prof. Martin, zunächst seit seinem Eintritt im Mai 2013 Medizinischer Geschäftsführer an der Seite des Kaufmännischen Geschäftsführers Dr. Peter Steiner, war ab 2015 dann alleiniger Geschäftsführer. Mit einem Rückblick auf einzelne Stationen seines Wirkens wurden seine Verdienste für die RKH Gesundheit hervorgehoben. Allgaier: „Acht Kliniken in drei Landkreisen – heute: Ein Klinikverbund, der eine Rundum-Versorgung aus einer Hand bietet durch eine Grundversorgung in der Fläche und Spezialisierungen an den einzelnen Klinikstandorten. Dazu eine Dachmarke: die RKH, die für Qualität bei Patientinnen und Patienten ebenso steht wie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das ist Ihr Verdienst, Ihre Vision, und einer der großen Meilensteine, die Sie in den vergangenen Jahren ganz aktiv vorangetrieben haben. Sie wollten den RKH Klinikverbund zu einem ebenso modernen wie regionalen Gesundheitsanbieter weiterentwickeln und dabei exzellente Qualität mit einer hohen Dienstleistungsorientierung verbinden und das ist Ihnen gelungen“.
Landrat Dietmar Allgaier und die Gastredner zählten eine Fülle an Projekten und Maßnahmen auf, die der Arzt, Visionär, Manager und Macher Prof. Martin angestoßen und vorangetrieben hat. Dazu zählen beispielhaft Bauprojekte, Kooperationen mit Klinik-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, die Übernahme des Managements bei den Kreiskliniken Reutlingen, das Krisenmanagement während der Pandemie, die Gründung Medizinischer Versorgungszentren, Projekte zur Digitalisierung und Telemedizin, Drohnenflüge und Themen der Nachhaltigkeit sowie RKH Care, ein Serviceangebot für Notfallpatienten. „Sie sind ein Visionär und haben die Fähigkeit, Visionen zum Leben zu erwecken. Mit all Ihrer Kraft haben Sie sich dafür eingesetzt, um aus den guten Kliniken sehr gute zu machen! Und das zum Wohle der Patientinnen und Patienten in den Landkreisen Karlsruhe, Ludwigsburg und dem Enzkreis. Dafür gilt Ihnen im Namen aller Gesellschafter mein herzlichster Dank!“, so Allgaier.
Großer Dank und viel Ehre wurde ihm auch in der Videobotschaft von Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha und in den Reden von Dr. Layla Distler, Referatsleiterin Krankenhausplanung im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Thomas Krüger, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft, Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, Sprecher des QuMiK-Verbunds und Medizinischer Geschäftsführer des Universitätsklinikums Mannheim, in einem Videogruß von Prof. Dr. Frederik Wenz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Freiburg und Sprecher des Kompetenzverbundes Universitätsmedizin BadenWürttemberg 4U, Prof. Dr. Thomas Schiedeck, Ärztlicher Direktor im RKH Klinikum Ludwigsburg, Bernhard Klink, Direktor für Pflege- und Prozessmanagement in der RKH Orthopädische Klinik Markgröningen und Sprecher der Fachgruppe Pflege der RKH Gesundheit, Roland Walther, Regionaldirektor der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe, zuteil. Prof. Martin ließ in seiner Abschlussrede die wesentlichen Stationen seiner Amtszeit Revue passieren und wünschte seinen beiden Nachfolgern alles Gute: „Ich wünsche meinen Nachfolgern, Herrn Dr. Nickel und Herrn Hechenberger, ebenso viel Spaß und Freude bei der Arbeit und viel Erfolg in diesen schwierigen Zeiten“.
