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Israelische Delegation aus dem Partnerlandkreis Oberes Galiläa zu Besuch im Landkreis

Eine israelische Delegation aus dem Partnerlandkreis Oberes Galiläa besucht in dieser Woche den Landkreis Ludwigsburg. Landrat Dietmar Allgaier begrüßte die Gäste am Montag und sagte: „Ich freue mich sehr, unsere israelischen Freunde zum zweiten Mal seit meinem Amtsantritt begrüßen zu können. Das ist sehr wichtig für uns alle, auch wenn wir während der Pandemie engen Kontakt gehalten haben. Ich sage unseren israelischen Freunden ein herzliches Willkommen und freue mich auf unsere gemeinsame Woche!“ Die vierköpfige Delegation mit Chairman Giora Salz an der Spitze trug sich in das Gästebuch des Landkreises ein. Anschließend hielt Salz eine Rede in der Sitzung des Kultur-, Schul- und Europaausschusses.

Eine Gruppe von fünf Personen steht vor einem Rednerpult in einem offiziellen Raum. Sie tragen Masken und sind formell gekleidet. Hintergrund zeigt Flaggen und Holzverkleidungen, die eine festliche Atmosphäre schaffen.

v.l.n.r.: 1.Anat Levy; 2.LR; 3.Giora Salz; 4.Dafna Abrahams; 5. Gadi Lahav

In seiner mit viel Beifall aufgenommenen Rede ging Salz auf die seit über 30 Jahren bestehenden Verbindungen und die 1997 offiziell abgeschlossene Partnerschaft zwischen dem Landkreis Ludwigsburg und der Region Oberes Galiläa ein. Er hob hervor, dass sich ein lebendiger Dialog über die Kontakte von Schulen, Lehrern, Orchestern und Kliniken entwickelt hat. Er dankte den Menschen im Landkreis Ludwigsburg und im Oberen Galiläa für ihr Engagement und die Gespräche. „Diese Begegnungen beeinflussen das Leben der Nachfolger“, stellte Salz fest. Er dankte auch denen, die die Partnerschaft zwischen dem Oberen Galiläa und Ludwigsburg gestartet und weiterentwickelt haben. „Angesichts der Tatsache, dass jeder Mensch Abgründe in sich hat, wissen wir, was von uns als Menschen erwartet wird: dass wir uns für Humanität und Menschenrechte einsetzen.“ Zum Schluss übergab Salz Allgaier eine Einladung zum Gegenbesuch in Israel im kommenden Jahr.

Landrat Allgaier bedankte sich herzlich für die Einladung und bekräftigte die Worte seines Amtskollegen Salz: „Den Holocaust dürfen wir nicht vergessen, sondern müssen alle für die Zukunft arbeiten: Junge Menschen aus beiden Ländern, die zusammen musizieren, lachen, essen und reden, ist das Beste, um einander zu verstehen, zu vertrauen und zu schätzen. Ich freue mich auf die Projekte, die wir zusammen umsetzen werden.“

Auf dem Programm der israelischen Delegation stehen unter anderem der Besuch des erweiterten Pädagogisch-Kulturellen Centrums (PKC) Ehemalige Synagoge Freudental und des Steinheimer Urmenschmuseums sowie die Vorbereitung der bestehenden und neuer Schulpartnerschaften.