In seiner mit viel Beifall aufgenommenen Rede ging Salz auf die seit über 30 Jahren bestehenden Verbindungen und die 1997 offiziell abgeschlossene Partnerschaft zwischen dem Landkreis Ludwigsburg und der Region Oberes Galiläa ein. Er hob hervor, dass sich ein lebendiger Dialog über die Kontakte von Schulen, Lehrern, Orchestern und Kliniken entwickelt hat. Er dankte den Menschen im Landkreis Ludwigsburg und im Oberen Galiläa für ihr Engagement und die Gespräche. „Diese Begegnungen beeinflussen das Leben der Nachfolger“, stellte Salz fest. Er dankte auch denen, die die Partnerschaft zwischen dem Oberen Galiläa und Ludwigsburg gestartet und weiterentwickelt haben. „Angesichts der Tatsache, dass jeder Mensch Abgründe in sich hat, wissen wir, was von uns als Menschen erwartet wird: dass wir uns für Humanität und Menschenrechte einsetzen.“ Zum Schluss übergab Salz Allgaier eine Einladung zum Gegenbesuch in Israel im kommenden Jahr.
Landrat Allgaier bedankte sich herzlich für die Einladung und bekräftigte die Worte seines Amtskollegen Salz: „Den Holocaust dürfen wir nicht vergessen, sondern müssen alle für die Zukunft arbeiten: Junge Menschen aus beiden Ländern, die zusammen musizieren, lachen, essen und reden, ist das Beste, um einander zu verstehen, zu vertrauen und zu schätzen. Ich freue mich auf die Projekte, die wir zusammen umsetzen werden.“
Auf dem Programm der israelischen Delegation stehen unter anderem der Besuch des erweiterten Pädagogisch-Kulturellen Centrums (PKC) Ehemalige Synagoge Freudental und des Steinheimer Urmenschmuseums sowie die Vorbereitung der bestehenden und neuer Schulpartnerschaften.
