Der Chef der Kreisverwaltung hob besonders Burkarts beispielhaften Einsatz für Europa – er war zugleich Europabeauftragter des Landratsamts – und die Partnerschaften des Landkreises hervor, aber auch für die Ausfahrten der Kreisrätinnen und Kreisräte zur Ludwigsburger Hütte. Zu Burkarts Bilanz würden insgesamt acht Bundestagswahlen, sechs Landtagswahlen, eine Volksabstimmung, 29 Neujahrsempfänge, 29 Stellenpläne, 21 Ausfahrten zur Ludwigsburger Hütte und mehr als 830 Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse zählen, so Haas weiter. Der Kreistag habe Burkart auch dafür geschätzt, dass er ein konstruktiver Gesprächspartner sei und auf diese Weise viel Positives bewege. Für den Ruhestand wünschte Haas Burkart „alles Gute, vor allem eine stabile Gesundheit, und dass Sie mit der dann hoffentlich vorhandenen Muße das in Angriff nehmen können, was Sie schon immer in Angriff nehmen wollten“.
In seiner Dankesrede sagte Burkart: „Es war mir ein Anliegen, dass wir die üblichen Abläufe von der Organisation über die EDV und Stellenumschichtungen bis zur Digitalisierung möglichst zur allgemeinen Zufriedenheit organisieren und realisieren. Ich denke, das ist meistens gelungen. Den Einsatz für die europäische Idee habe ich immer als Gewinn und als Friedensarbeit gesehen. Meine Erkenntnis aus diesem Engagement ist: Wir müssen uns, gerade auf kommunaler Ebene, einmischen.“ An die Mitglieder des Kreistags gewandt, sagte Burkart: „Ich habe mir Mühe gegeben, den in der Landkreisordnung stehenden Satz ,Der Kreistag ist das Hauptorgan des Landkreises‘ im Landratsamt zu leben und die Bedeutung zu vermitteln. Erhalten Sie sich auch in Zukunft das gute Miteinander.“
