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Fachbereich Forsten wird in Fachbereich Wald umbenannt

Der bisherige Fachbereich „Forsten“ des Landratsamts Ludwigsburg wird zum ersten Januar 2020 in Fachbereich „Wald“ umbenannt. Neuer Leiter des Fachbereichs ist Dr. Michael Nill, zuvor bereits stellvertretender Leiter. Die neue Bezeichnung des Fachbereichs wurde im Zuge der Forststrukturreform und der daraus resultierenden neuen Zuständigkeiten und neuen Ausrichtung gewählt.

Ein Mann mit kurzem, grauem Haar und einem freundlichen Lächeln trägt eine rote Arbeitsjacke mit reflektierenden Elementen. Er steht vor einem Gebäude mit einer roten Tür und grünen Fensterläden.

Foto: Albert Arning

Mit dem Jahreswechsel wurde in ganz Baden-Württemberg die schon seit Längerem in der Presse und in den Gemeinden diskutierte Forststrukturreform umgesetzt. Diese hat zur Folge, dass das Landratsamt nicht mehr für die Bewirtschaftung und Betreuung der Staatswaldflächen, also der Wälder im Eigentum des Landes Baden-Württembergs, zuständig ist. Dazu gehören im Kreis Ludwigsburg unter anderem der Favoritepark, der Salonwald, der Rotenackerwald und der Bietigheimer Forst. Die Kommunalwälder im Kreis verbleiben nach dem Willen der Städte und Gemeinden dagegen in der Betreuung des Landratsamts. Auch die Privatwaldbesitzer werden durch das Landratsamt beraten und betreut, sofern sie dies wünschen. Gleichzeitig erhält die Waldpädagogik einen deutlich erhöhten Stellenwert im neuen Fachbereich Wald.

Dr. Michael Nill hat zum 1. Januar 2020 die Nachfolge der bisherigen Leiterin des Fachbereichs, Gundula Gmelin, übernommen. Da er den Fachbereich zuvor knapp drei Jahre stellvertretend geleitet hat, sind ihm die Wälder im Landkreis bereits gut bekannt. Nill kommt ursprünglich aus Mühlacker, bevor er zum Studium und für seine ersten beruflichen Stationen nach Freiburg wechselte. Nach einem längeren Aufenthalt beim Ministerium Ländlicher Raum kam er 2016 zum Landratsamt Ludwigsburg. Er ist 40 Jahre alt und wohnt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Vaihingen/Enz.

„Die Umbenennung des Fachbereichs Forsten in Fachbereich Wald war uns im Zuge der Reform ein großes Anliegen“, so der neue Fachbereichsleiter. „Der Wald im Landkreis Ludwigsburg hat vielfältige Funktionen, die durch den Begriff Forsten nur unzureichend beschrieben werden. Der alte Name suggeriert zudem eine besondere Betonung der wirtschaftlichen Funktion des Waldes, was in den kommunalen Wäldern im Kreis aber nicht mehr der Schwerpunkt der Nutzung ist“, so Fachbereichsleiter Nill weiter. „Der Dreiklang aus Nutzung, Schutz und Erholung wird hier groß geschrieben und dies wollen wir mit der Umbenennung auch zum Ausdruck bringen.“