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Einfühlsam und eindrucksvoll: Kunstobjekte des Schulwettbewerbs „Sexuelle Gewalt hat keinen Platz“ vorgestellt

Alexei Savinov, Kunstlehrer am Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg (FSG), und Dr. Uschi Traub, Landratsamt-Gesundheitsdezernat, haben kürzlich die beim Wettbewerb „Sexuelle Gewalt hat keinen Platz“ entstandenen Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler des FSG und der Elly-Heuss-Knapp Realschule (EHKRS) dem Jugendgemeinderat Ludwigsburg vorgestellt.

Eine Gruppe von sechs Personen steht in einem Raum, einige halten Stoffbeutel. Im Hintergrund sind Plakate und Präsentationen an Wänden zu sehen. Die Atmosphäre wirkt freundlich und kreativ, was auf eine Veranstaltung oder Ausstellung hinweist.

Von links bei der Vorstellung der Kunstwerke im Jugendgemeinderat Ludwigsburg: Hannah Junginger von der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats, Mandy Bronner, Mitarbeiterin des Landratsamt-Gesundheitsdezernats, Abdi Ahmed, Greta Graf (kniend) und Baran Rahimi (stehend) (alle drei Mitglieder des Jugendgemeinderats), Alexei Savinov, Kunstlehrer am Friedrich-Schiller-Gymnasium (FSG) Ludwigsburg, Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht und Dr. Uschi Traub, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsförderung und Gesundheitsplanung beim Landratsamt-Gesundheitsdezernat.

Im vergangenen Jahr präsentierten Traub und ihre Kollegin Mandy Bronner dem Jugendgemeinderat das Projekt „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“. Daraus entstand die Idee der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Sexuelle Gewalt“ durch Schülerinnen und Schüler. An dem Wettbewerb „Sexuelle Gewalt hat keinen Platz“ des Gesundheitsdezernats nahmen im vergangenen Halbjahr Schüler und Schülerinnen des FSG Ludwigsburg und der Elly-Heuss-Knapp Realschule teil. Eine Jury, bestehend aus Cynthia Schönau, Gleichstellungsbeauftragte des Landratsamtes, Chris Hellerich, Polizeipräsidium Ludwigsburg, Referat Prävention, Steffen Ade, Druckexperte, und Traub bestimmten die Gewinnerinnen und Gewinner.

„Mit ihren einfühlsamen und eindrucksvollen Arbeiten haben die jungen Künstlerinnen und Künstler zur Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema angeregt“, so Traub. Den ersten Platz belegte Miriam Tuchel (EHKRS), den zweiten Yolanda Kuhn (FSG). Der dritte Platz ging an Eren Akgül, Henri Haas und Leonhard Weil (FSG). Gewinnerin Miriam Tuchel sagt über den Kunstwettbewerb: „Ich fand die Arbeit an dem Projekt sehr wichtig, weil dadurch anderen geholfen wird und man so Leuten helfen kann, die von diesem ernsten Thema betroffen sind. Durch das Projekt erfährt man, wo man Hilfe bekommt.“ Oberbürgermeister Matthias Knecht sagt: „Sexuelle Gewalt ist ein schlimmes Verbrechen. Wir müssen alles Mögliche dagegen tun. Bewusstsein schaffen ist dabei ein wichtiger Baustein.“

Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, die Werke bei verschiedenen Veranstaltungen zu betrachten

In Ludwigsburg gibt es seit November 2021 das Projekt „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ im dortigen RKH Klinikum. Insgesamt beteiligen sich noch drei weitere Kliniken in Baden-Württemberg an dem Projekt. Im Jahr 2024 wurde unter der Leitung von Gesundheitsdezernatsmitarbeiterin Mandy Bronner eine umfassende Informationskampagne mit auffallenden Großflächenplakaten, CityCards, Standbild Videoboard und Brückenbanner ins Leben gerufen. Diese Kampagne sollte die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf die Thematik lenken und das Bewusstsein für die wichtige Unterstützung von Betroffenen erhöhen. Dieser Schülerwettbewerb war Teil der gesamten Kampagne.

Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, die Werke bei verschiedenen Veranstaltungen zu betrachten. Außerdem können Interessierte Einkaufstaschen mit den beiden Siegerentwürfen erwerben. Schüler und Schülerinnen zahlen dafür zwei Euro, Erwachsene fünf Euro.

Bei Fragen zum Projekt können sich Interessierte an Dr. Uschi Traub oder Mandy Bronner, Hindenburgstr. 20/1, 71638 Ludwigsburg, wenden unter Telefon 07141 144-2520 oder per Mail an: gesundheitsfoerderung[at]landkreis-ludwigsburg.de

Unter www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de gibt es weitere Informationen zu dem Thema.