Schon im vergangenen Schuljahr wurde die Kooperation der beiden Schulen praktisch gelebt. Christine Stiehl stellte als zuständige Kollegin der Robert-Franck-Schule den Zehntklässlern der BSG die Anschlussmöglichkeiten ihrer Schule vor. Diese sind vielfältig: Neben einem dreijährigen Wirtschaftsgymnasium haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich an der Berufsfachschule für Wirtschaft zu bewerben oder die kaufmännische Berufsschule zu besuchen. Zusätzlich bietet das AVdual eine intensiv begleitete duale Ausbildungsvorbereitung an. In diesem Bildungsgang war die Robert-Franck-Schule vor vier Jahren Pilotschule im Landkreis Ludwigsburg. „Wir haben uns somit frühzeitig mit der Pädagogik der Gemeinschaftsschule auseinandergesetzt und niveaudifferenziertes Lernen angeboten“, so Schulleiter Wolfgang Ulshöfer. „Uns ist es zudem wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler der Blankensteinschule über die verschiedenen Bildungswege nicht nur gut informiert werden, sondern dass unser Bildungsangebot für sie durch Hospitationen direkt vor Ort auch erlebbar wird“, betont Ulshöfer.
Erste Angebote wurden bereits im vergangenen Schuljahr - trotz der pandemiebedingten Einschränkungen – von den Jugendlichen der Blankensteinschule sehr interessiert angenommen und als große Bereicherung im Entscheidungsprozess empfunden.
Während des offiziellen Vertragsabschlusses waren nicht nur die Schulleiter beider Schulen, Wolfgang Ulshöfer und Yasmin Meister, anwesend. Die Tragweite dieser Kooperation wurde durch die Anwesenheit von Andreas Eschbach (Dezernatsleiter Landratsamt LB), Judith Wörner (Geschäftsteilleitung Bereich Schule Landratsamt LB), Ralf Litschke (Referatsleitung Berufliche Qualifizierung IHK LB), Markus Klein (Staatliches Schulamt Ludwigsburg) und Ramona Senghaas (Hauptamtsleiterin Stadt Steinheim) deutlich.
Alle Beteiligten waren sich einig, wie wichtig es für die heutigen Jugendlichen ist, aus der Vielfalt der Informationen rund um die berufliche Orientierung die richtigen für die eigenen Bedürfnisse herauszufinden. Hierfür ist die Kooperation beider Schulen ein wichtiger Baustein. Das gemeinsame Ziel ist es, durch niederschwellige Angebote Berührungsängste und Hemmnisse abzubauen und den Abschlussschülern Impulse für ihren weiteren Lebensweg zu geben.
