Vor dem Umbau hat Lychacz eine Stellungnahme zu den Plänen für den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle abgegeben. Für solche Stellungnahmen wird grundsätzlich die Planung jeder einzelnen Bushaltestelle individuell angeschaut und bewertet.
Ihre Bewertung des Umbaus begründet Lychacz damit, dass die Digitale Fahrgastinformation (DFI) an dem Haltestellenschild an anderer Stelle nicht gut oder gar nicht sichtbar wäre. Die DFI wird noch angebracht. Der Mast mit Schild und DFI dient zudem als Orientierungsmarke für den Busfahrer und die Menschen mit Behinderung: Wenn der Seitenspiegel des Busses am Schild ist, öffnet sich die erste Bustür direkt am Einstiegsfeld für blinde und sehbehinderte Menschen. Die zweite Bustür öffnet sich für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator an der Stelle, an der die nötigen 2,5 mal 2,5 Meter Manövrierfläche vorhanden ist. „Gute Orientierung an der Haltestelle für alle ist wichtig“, weiß Lychacz. Nicht zuletzt garantiere die Gehwegbreite, dass mindestens eine Person im Rollstuhl ausreichend Platz zum Fahren hat.
