Aus der Gegenüberstellung einer Auswahl der zumeist druckgraphischen Exponate von Anton Stankowski (1906-1998) mit den grafischen, malerischen und skulpturalen Werken seiner drei Schüler Fritz Arnold, Hans Ginter und Peter Lorenz ergeben sich überraschende Einblicke und die Frage, ob sich der Einfluss des „Meisters“ heute noch erkennen lässt. Die Ausstellung ist bis zum 22. März auf den Ebenen 3-9 des Landratsamts Ludwigsburg zu sehen.
Die Geschichte ihrer Ausstellungsidee erklären die Künstler folgendermaßen: „Damals, in der Staatsgalerie Stuttgart 2006: eine Retrospektive mit Werken von Anton Stankowski – Bilder, Entwürfe, Kunst und Design. Für uns: Wiederbegegnung und Spurensuche nach vierzig, fünfzig Jahren. Als junge Grafiker des Ateliers Stankowski wurden wir geprägt von ,Stanko‘. Seiner Beharrlichkeit, seinem unbeirrbaren Blick für das Wesentliche, Weiterführende, Wegweisende. Damals freilich noch unberührt von der digitalen Welt und den sich überschlagenden Megatrends. Stankowski hatte internationalen Rang und Namen. Und manchmal, wenn er prominente Kunden durch sein Atelier führte, sagte er schmunzelnd: ,und das sind meine Zeichenknechte‘ – womit wir gemeint waren.“
Wie unterschiedlich haben sich die ehemaligen Mitarbeiter entwickelt und ausgeformt: Fritz Arnold, Peter Lorenz und Hans Ginter geben mit ihren Bildern eigenständige Antworten. Davon können sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung selbst überzeugen.
