Gleich zu Beginn sorgte das Spiel „Stille Ameisenpost“ für einen lebendigen Einstieg in das Thema Kommunikation im Tierreich. Wie bei den Ameisen werden bestimmte Signale auch haptisch weitergegeben, in dem sich die Teilnehmenden gegenseitig Botschaften auf den Rücken malen und an die „Vorder-Ameise“ weitergeben, bis die Botschaft bei der „Königin“ auf Papier aufgemalt wird und im „Ameisenstock“ angekommen ist.
Eine kleine Duftschnitzeljagd verdeutlichte, wie Ameisen mithilfe von Duftstoffen Informationen weitergeben. Anschließend bauten die Kinder gemeinsam einen Ameisenhaufen nach und erlebten bei einer Mitmachaktion hautnah, wie Ameisenstraßen entstehen.
„Ich war wirklich überrascht, mit was für unterschiedlichen Signalen die Ameisen miteinander reden können und wie gut sie sich dadurch auch in unbekanntem Gelände zurechtfinden“, so eine der Teilnehmenden.
Wildbienen im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Unterschieden zwischen Honigbienen und Wildbienen. Jedes Kind durfte die Brutzellen einer Wildbiene nachbauen und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss errichtete die Gruppe gemeinsam ein Wildbienenhotel, das an einem geeigneten Platz im Wald aufgehängt wurde.
„Mit Spielen, Beobachtungen und praktischen Aktionen wollten wir den Kindern zeigen, wie wichtig Insekten für unser Ökosystem sind – und wie jeder von uns zu ihrem Schutz beitragen kann“, so Försterin Schleiß.
Der waldpädagogische Tag war Teil des Angebots der Kinderuni Ludwigsburg. Ziel vom Fachbereich Wald ist es, auch in den Sommerferien den waldpädagogischen Bildungsauftrag aufrechtzuerhalten und umzusetzen und Kindern auch über die Schule hinaus spielerische Einblicke in die heimische Natur zu geben und ihre Begeisterung für den Schutz von Tieren und Pflanzen zu wecken – ganz nach dem Motto: Man schützt nur, was man kennt.
