Die Themen Sonnenschutz und Hautkrebs-Risiko sind besonders an den heißen Tagen und in der Urlaubszeit hochaktuell. Deshalb klären die Experten Badegäste über den verantwortungsbewussten Umgang mit der Sonne, Sonnenschutz, Hautkrebs-Warnsignale und weitere Themen in diesem Zusammenhang auf. Zudem möchten sie zur regelmäßigen Teilnahme am Hautkrebsscreening motivieren.
Beteiligung an allen Stationen berechtigt zur Teilnahme an der Verlosung
Zusätzlich zur persönlichen Beratung, einer Ausstellung und Infomaterial, gibt es Aktivitäten für die ganze Familie – eine Sonnenmützen-Malaktion für Kinder (solange Vorrat reicht), ein Glücksrad und ein Wurfspiel. Die Beteiligung an allen Stationen berechtigt zur Teilnahme an der Verlosung. Der Hauptgewinn in Hoheneck ist ein Eintrittsgutschein für die Bäder der SWLB im Wert von 50 Euro sowie weitere Gutscheine, unter anderem auch zwei Eintrittskarten für ein Spiel der MHP Riesen. In Asperg hat man die Chance auf einen 25-Euro-Gutschein von der Drogerie Müller als Hauptgewinn. Die Preisverleihung findet jeweils um 15 Uhr statt. Kleinere Preise wie Fächer, Pflaster-Sets und Sonnencreme-Proben gibt es für rege Beteiligung.
Das Gesundheitsdezernat übergibt im Freibad Hoheneck im Rahmen der Aktion um 10.45 Uhr den Mitarbeitern der SWLB eine UV-Tafel der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V. Diese wird den Badegästen zukünftig den aktuellen UV-Index anzeigen.
Bei schlechtem Wetter finden die Aktionen nicht statt. Falls die Wetterlage unklar sein sollte, kann man sich unter der Telefonnummer 07141 144-2020 erkundigen, ob die Aktion stattfindet.
Mehr sonnige Tage bedeuten mehr Tage mit höheren krebserregenden UV-Strahlenwerten
Der Klimawandel hat einen großen Einfluss auf die Entstehung von Hautkrebs. Mehr sonnige Tage bedeuteten mehr Tage mit höheren krebserregenden UV-Strahlenwerten, teilt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter mit. „Sowohl jetzt als auch in der Zukunft wird das Verhalten (Freizeitgestaltung, Vorsorge etc.) entscheidend dafür sein, wie sich das Auftreten von Hautkrebs weiter verändert“, sagt Dr. Uschi Traub, Leiterin der Gesundheitsprävention beim Landratsamt. Denn Klimaerwärmung kann dazu führen, dass sich die Menschen länger im Freien aufhalten und sich leichter kleiden. Global gesehen gehören die vergangenen drei Jahre zu den wärmsten, die die Menschheit seit Beginn der regelmäßigen Temperaturmessungen erfahren hat.
In Deutschland erhalten jährlich mehr als 309.000 Menschen die Diagnose Hautkrebs. Davon erkranken 42.000 Menschen an dem besonders bösartigen malignen Melanom, der auch als „schwarzer“ Hautkrebs bezeichnet wird. Bei 267.000 Menschen handelt es sich dabei um einen weißen (hellen) Hautkrebs.
