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In der Bevölkerung bestehen weiterhin erhebliche Impflücken
Trotz der hohen präventiven Wirksamkeit von Impfungen und des vergleichbaren geringen Aufwands bestehen in der Bevölkerung weiterhin erhebliche Impflücken. Dies geht aus Analysen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.
Aufgrund eines erhöhten Risikos für schwere Krankheitsverläufe wird seit Juni 2024 für die unter Einjährigen eine Prophylaxe gegen das Respiratorische Synzytial Virus (RSV) von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Dabei erhalten Neugeborene und Säuglinge Antikörper, die vor schweren RSV-Erkrankungen schützen. Der Schutzeffekt hat sich bereits in der darauffolgenden RSV-Saison deutlich gezeigt. Es halbierte sich die Zahl der übermittelten Fälle bei den unter Einjährigen. Zwischen April und September des Jahres 2024 und damit im ersten Jahr seit Einführung der Empfehlung erhielten im Kreis Ludwigsburg 49 Prozent der Säuglinge eine RSV-Prophylaxe.
RSV-Impfung für verschiedene Personengruppen empfohlen
Aber auch Personen ab 75 Jahre und Personen ab 60 Jahre mit bestimmten Grunderkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, schwer an RSV-bedingten Atemwegsinfekten zu erkranken und dadurch intensivmedizinisch behandelt zu werden oder zu versterben. Deshalb wird die RSV-Impfung auch für Personen ab 75 Jahren sowie für Menschen ab 60 Jahren mit schweren Vorerkrankungen oder in Pflegeeinrichtungen empfohlen und ist einmalig, gut verträglich und wirksam.
Bestimmte Humane Papillomviren (HPV)-Typen können Krebs am Gebärmutterhals, im Rachen und im Anogenitalbereich auslösen. Zum Schutz davor ist für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 9 bis 14 Jahren in Deutschland die Impfung gegen HPV empfohlen. Die HPV-Impfung sollte spätestens bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten sogar bis 26 Jahre und in Einzelfällen sogar bei noch Älteren.
Im Landkreis Ludwigsburg waren 2024 47 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 34 Prozent der 15-jährigen Jungen vollständig gegen HPV geimpft. Die Quoten liegen damit über den Landeswerten, aber deutlich unterhalb der von der Weltgesundheitsorganisation angestrebten 90 Prozent.
Trotz der in Deutschland niedrigen Impfquoten erste schützende Effekte der HPV-Impfung
Seit 2018 führt das Gesundheitsdezernat mit der Ärzteschaft jährliche HPV-Kampagnen für alle Sechstklässler durch, seit 2024 J1-Kampagnen für die 12- bis 14-Jährigen, um die Zahl der Jugendgesundheitsuntersuchungen zu erhöhen. Trotz der in Deutschland niedrigen Impfquoten werden laut einer Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts erste schützende Effekte auf Bevölkerungsebene sichtbar. So ging die Rate der Neuerkrankungen mit Gebärmutterhalskrebs bei jüngeren Frauen von 20 bis 34 Jahren zurück. Sie ist von 7,8 pro 100.000 Frauen im Jahr 2015 kontinuierlich auf 4,3 im Jahr 2023 gesunken.
Seit dem vergangenen Jahr empfiehlt die STIKO eine Impfung gegen Meningokokken der Gruppen A, C, W und Y für alle Kinder und Jugendlichen von 12 bis 14 Jahren. Nachimpfungen sind bis 25 Jahre möglich. Diese schützt vor schweren, teilweise lebensbedrohlichen Infektionen wie Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen. Unberührt davon bleibt die Impfempfehlung gegen Meningokokken B, die seit 2024 im Kleinkindalter empfohlen wird.
Impfungen haben auch einen erheblichen wirtschaftlichen Nutzen
Durch Schutzimpfungen können einige Krankheiten auf Dauer ausgerottet werden – wie die Pocken weltweit. Gleichzeitig haben Impfungen einen erheblichen wirtschaftlichen Nutzen, durch geringere Kosten für die Behandlung von impfpräventablen Krankheiten und Reduzierung von krankheitsbedingten Produktivitätsverlusten. Hohe Impfraten tragen dazu bei, Epidemien und Pandemien zu verhindern oder schneller einzudämmen.
]]>Neben der Besprechung der genauen Förderrichtlinien wird in der Veranstaltung die Funktion und Benutzung der profil-App zur Dokumentation der vorkommenden Kennarten detailliert erklärt und auf Änderungen bei der Beantragung der Maßnahmen ÖR 5 und FAKT II B3.2 eingegangen.
Ziel der Veranstaltung ist, die Teilnehmenden für die Anwendung der profil-App, die fehlerfreie Dokumentation ihrer Kennarten und das korrekte Hochladen der Bilder fit zu machen.
Teilnahme ist kostenfrei
Dafür werden zwei identische Veranstaltungen am Dienstag, 21. April 2026, und Mittwoch, 29. April 2026, jeweils von 19 bis 21 Uhr angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Zugangslink zu beiden Veranstaltungen ist:
https://teams.microsoft.com/meet/383042605975576?p=bvvz8xJsZLNd86HQhj
Nachweis von Pflanzenarten ist Voraussetzung für Förderung
Kennarten sind repräsentative Pflanzenarten, die in einer extensiven Grünlandbewirtschaftung vorkommen müssen. Die Kennarten sind Teil einer landesspezifischen Liste und müssen auf der Fläche nachgewiesen werden, um die Agrarförderung zu erhalten. Ab 2026 müssen die Kennarten im Dauergrünland für die Ökoregelung ÖR 5 und das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl FAKT II B3.2 ausschließlich über die Fotodokumentation in der App „profil (bw)“ nachgewiesen werden.
Wo man Antworten bekommt
Weiterführende Informationen finden Interessierte auf der Homepage des Infodienstes der Unteren Landwirtschaftsbehörde Ludwigsburg www.ludwigsburg.landwirtschaft-bw.de.
Ansprechpartnerin für Fragen während der Veranstaltung ist Dorothee Steinle, Landratsamt Rems-Murr-Kreis, Tel.: 07151 501-4243.
Für allgemeine Fragen zur Veranstaltung können sich Interessierte an Alicia Läpple, Biodiversitätsberatung, Landratsamt Ludwigsburg wenden unter 07141 144-43010 und per Mail an Alicia.Laepple[at]landkreis-ludwigsburg.de.
]]>Die Schwestern Nora und Agnes treffen nach dem Tod der Mutter ihren entfremdeten Vater wieder, den charismatischen Gustav, einen einst renommierten Regisseur. Ihr Verhältnis ist wegen seiner langen Abwesenheit und seines Alkoholproblems belastet. Er bietet der Theaterdarstellerin Nora eine Rolle in seinem Comeback-Film an. Als Nora ablehnt, muss sie bald feststellen, dass er ihre Rolle an eine eifrige junge Hollywood-Aktrice vergeben hat. Alte Familiendynamiken geraten ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang? Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2025 mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet und mit einem Oscar für den besten Internationalen Film geehrt.
Interessierte können ihre Reaktionsfähigkeit mit der Rauschbrille testen
Im Anschluss haben Interessierte die Chance, mehr über das Thema Alkohol im Alter zu erfahren.
Anhand eines Parcours können Teilnehmende ihre Reaktionsfähigkeit mit der Rauschbrille testen. Die visuelle Verzerrung durch eine Rauschbrille simuliert die Beeinträchtigung nach Alkohol- oder Drogenkonsum. Ein Quiz mit kleinen Preisen lädt zum Mitmachen ein.
Im Preis von 9 Euro sind der Eintritt zum Film sowie Kaffee oder Tee inklusive. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Stadtseniorenrats Ludwigsburg e.V., des Central Filmtheaters Ludwigsburg und des Gesundheitsdezernats des Landratsamts.
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Kommandanten votierten im Vorfelde für erneute Bestellung
Die bisherige Amtszeit von Korz endet im Juni 2026. Im Vorfeld der erneuten Bestellung waren die Kommandanten der Gemeinde- und Werkfeuerwehren im Landkreis angehört worden. Sie sprachen sich für eine weitere Amtszeit aus. Diese beginnt am 27. Juni 2026.
Stellvertretende Kreisbrandmeister übernehmen Leitungs- und Führungsaufgaben
Die stellvertretenden Kreisbrandmeister vertreten den hauptamtlichen Kreisbrandmeister Andy Dorroch bei Bedarf und unterstützen ihn bei Leitungs- und Führungsaufgaben. Gemeinsam bilden sie eine Arbeitsgruppe zur Koordination zentraler Themen im Feuerwehrwesen des Landkreises. Insgesamt stehen dem Landkreis Ludwigsburg drei stellvertretende Kreisbrandmeister zur Verfügung: Thomas Korz, Jochen Reuschle und Matthias Häußler.
Seit über 15 Jahren sind die Frauen Infotage ein fester Bestandteil, um den persönlichen und beruflichen Erfolg von Frauen zu begleiten. Sie schaffen einen Rahmen, wie Entwicklung nicht nur diskutiert, sondern angestoßen werden kann.
Es geht um Themen wie Weiterbildung, Existenzgründung und Selbstmarketing
Dieses Jahr im Fokus: „Perspektiven für morgen“, mit Themen wie Teilzeitausbildung und -arbeit, ausgeglichene Rollenverteilung, Weiterbildung, Existenzgründung und Selbstmarketing – außerdem Angebote wie „Kreativ aus der Krise“, „Wege in green jobs“, „Karrierewerkstatt“, „Silver star – Diamondleague“ (Online-Vortrag für Frauen ab 50) und vieles mehr.
Defizite wie der Gender-Gap können nur gemeinsam bewältigt werden
Die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf spielt dabei in allen Themenfeldern eine zentrale Rolle. Nur gemeinsam können Defizite wie der Gender-Pay-Gap bewältigt werden, der das geringere Erwerbseinkommen von Frauen bezeichnet. „Durch die Stärkung der Familie profitieren alle“, sagt Cynthia Schönau, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Ludwigsburg.
Alle ziehen an einem Strang
Ausgehend vom Landkreis Ludwigburg wurde das Erfolgsmodell der Frauen Infotage dieses Jahr auf die ganze Region Stuttgart ausgeweitet. Damit ziehen die beteiligten Arbeitsagenturen, Jobcenter und Gleichstellungsbeauftragten sowie die Leiterin des Projekts „The Chänce – Weiterbildungsscout“ des Zentrums für Digitalisierung Landkreis Böblingen (ZD.BB) an einem Strang. Mit dabei war von Anfang an das Institut für Business-Geographie Marbach.
Infos, kostenfreies Programm und Anmeldung unter:
]]>Vor Ort erhielten die Teilnehmenden umfassende Einblicke in die Abläufe eines modernen Gewinnungs- und Verarbeitungsbetriebs. Vorgestellt wurden dabei alle wesentlichen Schritte – von der Sprengung des Muschelkalks über die Aufbereitung bis hin zur Verladung und regionalen Vermarktung der Rohstoffe.
Regionale Rohstoffe wichtig für Bauwirtschaft
Der Steinbruch in Mundelsheim verdeutlicht die große Bedeutung regionaler Rohstoffvorkommen für die Bauwirtschaft: Die gewonnenen Materialien werden überwiegend im direkten Umkreis eingesetzt und bilden eine zentrale Grundlage für zahlreiche Infrastruktur- und Bauprojekte in der Region.
Nachhaltigkeit im Fokus: Recycling und Rekultivierung
Neben der Rohstoffgewinnung standen auch nachhaltige Aspekte im Fokus des Besuchs. So wurden unter anderem moderne Recyclingansätze sowie die schrittweise Rekultivierung der Abbauflächen vorgestellt, mit denen Eingriffe in die Landschaft langfristig ausgeglichen werden.
]]>Das Café Auszeit findet im Gemeinschaftsraum der Seniorenwohnanlage, Hermannstraße 12-14, in Kornwestheim statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung wird daher gebeten. Telefonisch unter 07141 144-2462 oder per Mail unter pflegeauszeit[at]landkreis-ludwigsburg.de.
Terminübersicht:
Datum: Donnerstag, 16. April 2026
Uhrzeit: 17 bis 19 Uhr
Ort: Gemeinschaftsraum der Seniorenwohnanlage, Hermannstraße 12-14, 70806 Kornwestheim
Buschwindröschen, Wald-Schlüsselblumen, Blaustern, Waldveilchen oder das duftende Lederblümchen: Wer derzeit durch die Wälder streift, kann beobachten, wie sich die Natur nach dem Winter Schritt für Schritt neu erwacht. „Viele dieser Frühjahrsblüher zählen zu den sogenannten Geophyten. Sie verfügen über unterirdische Speicherorgane und nutzen das Sonnenlicht, solange die Baumkronen noch unbelaubt sind“, erklärt Dr. Simon Boden, Leiter des Fachbereichs Wald beim Landratsamt Ludwigsburg.
Viele Arten stehen unter Naturschutz
So verlockend es ist, die Frühlingsboten zu pflücken – viele Arten stehen unter Naturschutz. Buschwindröschen, Schlüsselblumen oder Lederblümchen dürfen zum Beispiel nicht gesammelt werden.
Gewerbliche Nutzung ist genehmigungspflichtig
Das Landeswaldgesetz erlaubt lediglich das Pflücken von nicht geschützten Pflanzen bis zur Menge eines Handstraußes für den Eigenbedarf. Eine gewerbliche Nutzung ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. Am nachhaltigsten ist es, die Blüten dort zu genießen, wo sie wachsen, da die Erinnerung an das Naturerlebnis deutlich länger als ein Strauß in der Vase währt.
Bärlauch sammeln: erlaubt, aber Vorsicht ist geboten
Sehr beliebt ist das Sammeln von Bärlauch. „Das Sammeln als Handstrauß ist erlaubt, aber es ist Vorsicht geboten“, erläutert Boden. Bärlauch ist leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose zu verwechseln. Nur wer sich sicher ist, sollte Bärlauch ernten, da der Verzehr von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen lebensgefährlich sein kann. Wichtige Merkmale zur Unterscheidung: Die Unterseite der Bärlauch-Blätter ist mattgrün und sie besitzen einen dünnen Stiel, mit dem jedes Blatt einzeln aus dem Boden wächst. Maiglöckchen hingegen bilden Blattpaare am Stängel, ihre Blattunterseiten sind glänzend. Bei der Herbstzeitlose wachsen die hellgrün-glänzenden Blätter wie beim Maiglöckchen ungestielt aus einer Rosette.
Wald als Erholungsraum – Rücksicht schützt Natur und Tiere
Die Wälder im Landkreis Ludwigsburg erfüllen vielfältige Funktionen: Sie sind Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, Klimaschützer und wichtige Erholungsräume zugleich. Rund drei Viertel der Waldflächen im Landkreis sind als Erholungswald ausgewiesen.
„Der Wald wirkt sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus“, so Boden. „Gleichzeitig ist diese Jahreszeit für viele Wildtiere sensibel – Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit haben begonnen.“ Um Störungen zu vermeiden, bittet der Fachbereich Wald darum, auf den Wegen zu bleiben und Rücksicht auf andere zu nehmen.
]]>Entwarnung gibt es nun auch für Bürgerinnen und Bürger, die das kontaminierte Wasser vor dem eindringlichen Hinweis des Gesundheitsamts getrunken haben. Selbst wenn dies mehrere Liter waren, war deren Gesundheit nicht gefährdet. Vielmehr war die Beeinträchtigung vor allem geruchlicher Natur. Zu diesem Ergebnis kommt das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg, das die erste Probe des kontaminierten Wassers untersucht und am heutigen Freitag, 10. April, sein Ergebnis geliefert hat.
Eingeleitete Maßnahmen dienten dem Schutz
Gleichwohl waren die eingeleiteten Maßnahmen unerlässlich, da unklar war, mit welchen Stoffen das Wasser verunreinigt wurde und ob diese gesundheitliche Schäden verursachen können. Die Fachbehörden hatten zur Vorbeugung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen die entsprechenden Empfehlungen abgegeben.
Die konkreten Messergebnisse der Wasserprobe aus dem Wasserturm vom 2. April 2026
Toluol: 1,1 µg/l
m- und p-Xylol: 1,2 µg/l
o-Xylol: 0,62 µg/l
Summe Trihalogenmethane: 9,6 µg/l
Zur Erläuterung der festgestellten Stoffe
Für Toluol und Xylol gibt es in der Trinkwasserverordnung keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte. Zur Bewertung der Konzentrationen wird der Grenzwert des deutlich gesundheitsschädlicheren Benzols herangezogen. Dieser Grenzwert ist auf einen lebenslangen Konsum von 2 Liter Trinkwasser pro Tag ausgelegt. Der Grenzwert für Benzol nach der Trinkwasserverordnung beträgt 1 µg/l. Dieser Grenzwert darf nach der Empfehlung „Umgang mit Abweichungen nach Trinkwasserverordnung” überschritten werden und bis zu 20 µg/l betragen, solange dies nicht länger als 3 Jahre geschieht.
Die Summe der Trihalogenmethane lag mit 9,6 µg/l unter dem Grenzwert von 50 µg/l. Diese Stoffe entstehen, wenn das Wasser, wie in diesem Fall das Wasser der Bodenseewasserversorgung, gechlort wird und das Chlor im Desinfektionsmittel mit organischen Stoffen reagiert.
Weitere Informationen zu Toluol und Xylol
Toluol und Xylol sind leicht flüchtige Substanzen. Sie sind unter anderem in Benzin und toluol-/xylolhaltigen Heimwerkerprodukten zu finden. Durch Kontakt zu diesen Substanzen nehmen Menschen Toluol und Xylol vor allem inhalativ, d.h. über die Atmung auf. Die Geruchsschwelle beider Stoffe ist deutlich niedriger als die Konzentrationen, ab denen eine gesundheitsschädliche Wirkung beobachtet wurde.
]]>Unter dem Motto „Super (unser) food“ lädt das Ernährungszentrum Besucherinnen und Besucher dazu ein, regionale Alternativen zu exotischen Trends zu entdecken. Am Stand erwartet die Gäste eine Mischung aus Information, Genuss und Mitmachaktionen: Von spannenden Einblicken in die Inhaltsstoffe heimischer Lebensmittel über kreative Rezeptideen bis hin zu kleinen Kostproben, die beweisen, wie lecker Regionalität sein kann.
Spielerisch lernen: Wissen testen und Neues entdecken
Auch der spielerische Zugang kommt nicht zu kurz: Mit Quizfragen und einem Zuordnungsspiel können Interessierte ihr Wissen testen und dabei erfahren, welche lokalen Produkte exotische „Superfoods“ ersetzen können – inklusive der Chance auf einen tollen Gewinn.
„Mit seinem Messeauftritt setzt das Ernährungszentrum Mittlerer Neckar ein klares Zeichen für nachhaltige Ernährung, Regionalität und bewussten Genuss. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher zu inspirieren, öfter zu heimischen Lebensmitteln zu greifen – das ist gut für die Gesundheit, die Umwelt und die Region“, sagt die Leiterin des Ernährungszentrums, Ludmilla Scheel.
Hintergrund zum Ernährungszentrum Mittlerer Neckar
Das Ernährungszentrum Mittlerer Neckar im Landratsamt Ludwigsburg ist eine unabhängige Informationszentrale des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und des Landkreises Ludwigsburg. Es verbindet Erzeuger und Verbraucher und bietet ein breites Spektrum an Formaten – von Workshops und Betriebsbesichtigungen bis zu Vorträgen, Unterricht und Medienbeiträgen. Im Fokus stehen nachhaltige, gesundheitsförderliche Ernährung, regionale und saisonale Lebensmittel sowie die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Praxisnähe und fachliche Kompetenz machen diese Themen anschaulich und erlebbar.
Für Rückfragen steht die Leiterin des Ernährungszentrums, Ludmilla Scheel, telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung: Tel.: 07141 144-42841, Mail: Ludmilla.Scheel[at]landkreis-ludwigsburg.de
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