zum Hauptmenü zum Seiteninhalt zur Subnavigation zum Footermenü zur Suchfunktion zu den Hinweisen der Barrierefreiheit


News

RSS Feed - News - Landratsamt Ludwigsburghttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/Die aktuellen News des Landratsamts Ludwigsburg finden Sie in diesem Feed.de-deLandratsamt LudwigsburgFri, 21 Aug 2026 13:09:41 +0200Fri, 21 Aug 2026 13:09:41 +0200TYPO3 EXT:newsnews-2793Fri, 21 Aug 2026 09:59:21 +0200Musea im Flecka: Von Spargel, Tabak und regionalen Schätzenhttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/musea-im-flecka-von-spargel-tabak-und-regionalen-schaetzen/Spargelanbau, sorgfältig getrocknete Tabakblätter und Geschichten aus dem Alltag vergangener Generationen – in dieser Folge der Reihe „Museen im Flecka“ dreht sich alles um regionale Besonderheiten und das Leben früher auf dem Land. Zwei Museen im Landkreis Ludwigsburg zeigen eindrucksvoll, wie Landwirtschaft, Handwerk und Heimatgeschichte die Region bis heute prägen. Die ausführlichen Museumsberichte und weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/tourismus-freizeit/den-landkreis-erkunden/museen/Tabak-, Spargel- und Heimatmuseum Pleidelsheim

Wie wurden früher Tabak und Spargel angebaut? Welche Arbeitsschritte waren notwendig, bis die Produkte verkauft werden konnten? Antworten darauf liefert das Tabak-, Spargel- und Heimatmuseum in Pleidelsheim.

Das Museum befindet sich in der ehemaligen Hofanlage der Familie Warttinger und zeigt mit zahlreichen Exponaten die Geschichte des Tabak- und Spargelanbaus in Pleidelsheim. Historische Werkzeuge, Maschinen und Haushaltsgegenstände vermitteln anschaulich, wie eng Landwirtschaft und Alltag früher miteinander verbunden waren.

Besonders eindrucksvoll sind die Ausstellungen zum Tabakanbau – von der Aussaat bis zur Verarbeitung der Tabakblätter. Auch der Spargelanbau, der Pleidelsheim lange geprägt hat, wird ausführlich dargestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Exponate zur Heimatgeschichte und zum früheren Handwerk im Ort.

Museum im Schlössle Freiberg

Im historischen Wasserschlössle in Freiberg am Neckar lädt das Museum im Schlössle zu einer Zeitreise durch die Geschichte der Stadt ein. Die Dauerausstellung reicht von den ersten Siedlungsspuren über Römer und Alamannen bis hin zur modernen Stadtentwicklung.

Neben historischen Dokumenten und archäologischen Funden widmet sich das Museum auch dem Alltag vergangener Generationen. Themen wie Landwirtschaft, Handwerk, Haushalt und Vorratshaltung werden mit vielen Originalobjekten lebendig dargestellt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf wechselnden Sonderausstellungen und Mitmachangeboten, die Geschichte modern und anschaulich vermitteln. So verbindet das Museum historische Erinnerung mit aktuellen Themen und lädt Besucherinnen und Besucher jeden Alters zum Entdecken ein.

]]>
news-2792Thu, 20 Aug 2026 14:00:08 +0200Tartanplatz am Römerhügel wird versuchsweise wieder geöffnethttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/tartanplatz-am-roemerhuegel-wird-versuchsweise-wieder-geoeffnet/Nach der vorübergehenden Schließung wird der Tartanplatz am Römerhügel künftig wieder dem Freizeitsport zur Verfügung stehen. „Der Basketballplatz ist eine wichtige Sportmöglichkeit, die wir den Menschen im Landkreis wieder zugänglich machen möchten. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre können wir die Anlage aber nicht einfach wieder öffnen, ohne klare Rahmenbedingungen zu schaffen. Deshalb gehen wir diesen Schritt zunächst auf Probe“, sagt Landrat Dietmar Allgaier.Beim Tartanplatz handelt es sich um eine Privatfläche des Landkreises Ludwigsburg, die den Schulen am Römerhügel zur Verfügung gestellt wird. Außerhalb des Schulbetriebs ist die Nutzung nur im Rahmen einer verbindlichen Nutzungsvereinbarung möglich. Dafür muss jeweils eine verantwortliche Person benannt werden. Diese unterzeichnet die Vereinbarung mit dem Landkreis und erhält einen Transponder für die vereinbarten Zeiten. Damit soll sichergestellt werden, dass der Platz ordentlich hinterlassen wird.

So kann die Nutzung beantragt werden

Interessierte Nutzergruppen können sich ab sofort per Mail an gebaeudeservice[at]landkreis-ludwigsburg.de wenden. Anschließend erhalten sie ein Antragsformular, das vollständig ausgefüllt an den Gebäudeservice zurückzusenden ist.

Auf Grundlage des Antrags erstellt der Landkreis die Nutzungsvereinbarung. Nach deren Unterzeichnung und Eingang der vereinbarten Kaution wird der Transponder an die verantwortliche Person übergeben.

Öffnung kann bei Problemen sofort beendet werden

Voraussetzung für die versuchsweise Öffnung ist eine ordnungsgemäße Nutzung des Platzes. Sachbeschädigungen, Verschmutzungen, Müll oder andere Verstöße gegen die Nutzungsvereinbarung sollen vermieden werden. Bei erneuten erheblichen Schäden oder Verschmutzungen behält sich der Landkreis vor, die Öffnung sofort zu beenden und den Tartanplatz für Freizeitsportler wieder zu schließen. 

In der Vergangenheit große Schäden durch Vandalismus

Der Platz war zuvor wegen wiederholter Schäden, Verschmutzungen und Vandalismus geschlossen worden. Unter anderem wurden Müll und Grillreste zurückgelassen, Hunde auf die Sportflächen mitgebracht sowie Beläge, Netze und Zäune beschädigt. Auch Gebäude und Einrichtungen wurden mutwillig beschädigt. Der Tartanplatz war zuvor für rund 20.000 Euro saniert worden.

]]>
news-2791Thu, 20 Aug 2026 08:55:01 +0200Geschützt durch den Sommer: Sonnen- und Hitzeschutz-Pakete für Obdachlosehttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/geschuetzt-durch-den-sommer-sonnen-und-hitzeschutz-pakete-fuer-obdachlose/Kürzlich verteilten Mitarbeitende des Gesundheitsdezernats des Landratsamts Ludwigsburg Hitzeschutz-Pakete mit Sonnenbrillen, Kappen, Sonnencreme, Trinkflaschen, Infos zu Wasserauffüllstationen und Pflastersets an die Bewohnenden in der Obdachlosenunterkunft im Riedle, Ludwigsburg. „Mit der Aktion im Riedle wollen wir diese vulnerable Gruppe direkt an die immer wichtiger werdenden Themen Sonnen- und Hitzeschutz erinnern und ein Basis-Set überreichen,“ sagte Dr. Uschi Traub, Leiterin der Gesundheitsförderung beim Gesundheitsdezernat. 

Laut Lena Kerstan, Sozialarbeiterin der Stadt Ludwigsburg im Riedle, haben Menschen, die dort leben oft andere Prioritäten als ihre eigene Gesundheit. „Ich finde es gut, dass die Personen unterstützt werden. Hitzeschutz ist aktuell und zukünftig wichtig“, so Kerstan.

Daniel, Bewohner der Unterkunft, begrüßte die Aktion. „Sonnenschutz wird oft unterschätzt. Die Leute müssen erinnert werden, viel zu trinken und sich auch im Schatten zu schützen.“ Ihm gefielen auch die Hitzewarnanzeigen an Bushaltestellen.

Vielfältige Hitzeschutz-Angebote

Die Aktion reiht sich in eine Vielfalt von Aktionen/Projekten des Gesundheitsdezernates mit unterschiedlichen Zielgruppen diesen Sommer ein. Mit der Fuchshofgrundschule startete das Team das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ der Deutschen Krebshilfe. Das Projekt für Vereine begann mit einer Fortbildung des Gesundheitsamtes für Übungsleiter und Übungsleiterinnen sowie Eltern des Hockey-Clubs. Informationen für interessierte Bürgerinnen und Bürger gab es beim Hitzeaktionstag der Stadt Ludwigsburg, durch das Ausrufen von Hitzewarnstufen, Kennzeichnung von „Cool Spots“ und einer Freibad-Aktion in Hoheneck.

]]>
news-2790Wed, 19 Aug 2026 08:46:28 +0200Zehn Jahre gemeinsam im Einsatz für die Kulturlandschafthttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/zehn-jahre-gemeinsam-im-einsatz-fuer-die-kulturlandschaft/Der Landschaftserhaltungsverband Landkreis Ludwigsburg e. V. (LEV) feiert in diesem Jahr das zehnjährige Bestehen seiner Geschäftsstelle. Aus diesem Anlass präsentiert sich der gemeinnützige Verein vom 19. August bis 5. Oktober 2026 im Rahmen des Regionalen Fenster des Landratsamts Ludwigsburg als „Brückenbauer zwischen Mensch und Natur“.Auf der Ebene 3 im Kreishaus (Hindenburgstraße 40, Ludwigsburg) erhalten die Besucherinnen und Besucher in dieser Zeit einen kompakten Einblick über die vielfältigen Aufgaben des LEV. Dort finden Interessierte Informationsmaterial und Flyer zur LEV. Der Verband zeigt, wie Naturschutz, Landwirtschaft und Kommunen gemeinsam zum Erhalt der Kulturlandschaft beitragen. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Arbeitsfelder: der Erhalt der artenreichen Streuobstwiesen, die Sanierung historischer Trockenmauern in den Steillagen sowie der Schutz gefährdeter Offenlandarten wie des Rebhuhns.

Seit zehn Jahren Brückenbauer zwischen Naturschutz und Landwirtschaft
 

Der Landschaftserhaltungsverband Landkreis Ludwigsburg e. V. wurde 2015 gegründet, die Geschäftsstelle nahm 2016 ihre Arbeit auf. Der Verein mit Sitz im Landratsamt Ludwigsburg vereint Landwirtschaft, Naturschutz und Kommunen, die gleichberechtigt im Vorstand sind. Vorsitzender ist Landrat Dietmar Allgaier.

Der LEV berät auch Landwirte, Kommunen, Verbände und Behörden fachlich und organisatorisch und arbeitet eng mit Hochschulen, Naturschutzverbänden sowie Landesbehörden zusammen. Darüber hinaus beteiligt sich der Verband an bundesweiten Fachkonzepten, etwa zur biodiversitätsschonenden Mähtechnik.

„Naturschutz gelingt nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Das Regionale Fenster zeigt, wie Landwirte, Kommunen und Naturschutzverbände im Landkreis gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft und ihrer Artenvielfalt leisten“, sagt Andreas Fallert, Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbands Landkreis Ludwigsburg e. V.

Informationen und Saatgut zum Mitnehmen

Es stehen Informationsmaterialien zur Mitnahme bereit, die über die vielfältigen Aufgaben des LEV informieren. Auch die Geschäftsberichte sind einsehbar. Zudem gibt es für die Besucherinnen und Besucher kostenlose Tütchen mit gebietsheimischem Saatgut für Wildbienenflächen im eigenen Garten.

Bei Fragen zu den vorgestellten Projekten oder zu Möglichkeiten einer Projektspende steht die Geschäftsstelle des LEV nach vorheriger Terminvereinbarung gerne zur Verfügung. 

Landschaftserhaltungsverband Landkreis Ludwigsburg e. V., E-Mail: info[at]lev-ludwigsburg.de

]]>
news-2789Tue, 18 Aug 2026 11:37:29 +0200Kontinuität an der Spitze der AVLhttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/kontinuitaet-an-der-spitze-der-avl/Der Aufsichtsrat der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) hat den Geschäftsführervertrag von Tilman Hepperle um weitere fünf Jahre verlängert. Der neue Vertrag tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit setzt die AVL auch künftig auf Kontinuität in der Unternehmensführung.Tilman Hepperle steht seit Oktober 2017 an der Spitze der AVL und hat das Unternehmen in einer Zeit weitreichender Veränderungen erfolgreich geführt. „Mit Tilman Hepperle bleibt der AVL ein Geschäftsführer erhalten, der das Unternehmen in den vergangenen Jahren mit großem Engagement, Weitblick und hoher fachlicher Kompetenz geführt hat. Ich freue mich, dass wir diesen erfolgreichen Weg gemeinsam fortsetzen können“, sagt Landrat Dietmar Allgaier, Vorsitzender des Aufsichtsrats der AVL.

Erfolgreiche Entwicklung seit 2017

Besonders prägend waren unter Hepperles bisherigen Leitung die umfassende Systemumstellung von den Sammelsystemen FLACH und RUND auf die Papiertonne, die Gelbe Tonne für Leichtverpackungen sowie die Blaue Tonne beziehungsweise die blaue Glasbox für Glas. Ebenso fiel die anspruchsvolle Suche nach einem geeigneten Deponiestandort in seine Amtszeit. 

„Ich schätze besonders die Zusammenarbeit mit den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Mitgliedern des Aufsichtsrats sowie die Vielseitigkeit des Aufgabenfeldes“, so Tilman Hepperle über seine Arbeit bei der AVL.

Die AVL – zuverlässige Partnerin für den Landkreis

Die AVL ist seit ihrer Gründung am 1. Juli 1989 als hundertprozentige Tochtergesellschaft des Landkreises Ludwigsburg ein zentraler Dienstleister für die Abfall- und Kreislaufwirtschaft in der Region. Mit rund 180 Mitarbeitenden sorgt das Unternehmen für eine zuverlässige und nachhaltige Entsorgung im Landkreis. Jahr für Jahr werden rund sieben Millionen Abfallbehälter geleert, etwa 330.000 Kundinnen und Kunden auf den insgesamt neun Wertstoffhöfen bedient und dabei rund 13.000 Tonnen Wertstoffe gesammelt. 

Zusammenarbeit und Zukunft im Blick

Die Vertragsverlängerung unterstreicht das Vertrauen des Aufsichtsrats in die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre und in die strategische Ausrichtung der AVL. Mit Blick auf die kommenden Jahre sieht Tilman Hepperle das Unternehmen gut vorbereitet: „Ich blicke positiv in die Zukunft. Die Abfallwirtschaft wandelt sich gerade stark – vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen werden Themen wie Ressourcenschonung und Recycling immer wichtiger. Insofern freue ich mich, die Abfall- und Kreislaufwirtschaft im Landkreis Ludwigsburg auch weiterhin zuverlässig, nachhaltig und zukunftsorientiert mitgestalten zu können.“

]]>
news-2788Fri, 14 Aug 2026 08:26:51 +0200 Wegen Hitze und Hygienefehlern: Steigende Campylobacter-Infektionenhttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/wegen-hitze-und-hygienefehlern-steigende-campylobacter-infektionen/Mit steigenden Temperaturen nimmt auch das Risiko von Campylobacter-Infektionen zu. Diese gehören zu den häufigsten Ursachen bakterieller Durchfallerkrankungen in Deutschland. Die Bakterien werden vor allem über rohe oder unzureichend gegarte tierische Lebensmittel, insbesondere Geflügelfleisch und Rohmilch, sowie durch Kreuzkontamination bei der Zubereitung von Speisen übertragen. 2026 wurden im Landkreis Ludwigsburg bislang 229 Infektionen gemeldet, rund 44 Meldungen mehr als im Vergleichszeitraum 2025.Hühner und anderes Geflügel sind häufig mit Campylobacter besiedelt. Auch andere Nutztiere wie Rinder und Schweine sowie Heimtiere wie Hunde und Katzen können die Bakterien in sich tragen. Die Tiere selbst zeigen dabei häufig keine Krankheitszeichen. „Umso wichtiger sind ein sorgfältiger Umgang mit den genannten Lebensmitteln ab dem Zeitpunkt des Einkaufs, bei der Weiter- und Zubereitung zuhause und die Einhaltung einer guten Küchen- und Händehygiene, um eine Übertragung auf den Menschen zu vermeiden“, erklärt Dr. Susanne Hitzler, Fachbereichsleiterin Gesundheitsschutz beim Landratsamt Ludwigsburg. 

Welche Beschwerden verursacht Campylobacter?

Eine Campylobacter-Infektion kann zunächst mit Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und allgemeinem Unwohlsein beginnen. Typische Beschwerden treten meist zwei bis fünf Tage nach der Ansteckung auf. Dazu gehören Durchfall, der auch blutig sein kann, Bauchschmerzen und -krämpfe, Übelkeit und Erbrechen.

„In den meisten Fällen klingt die Erkrankung innerhalb einer Woche von selbst ab und eine antibiotische Behandlung ist nicht erforderlich“, beruhigt Hitzler. In sehr seltenen Fällen können jedoch Folgeerkrankungen auftreten. Dazu gehören beispielsweise reaktive Gelenkentzündungen und das Guillain-Barré-Syndrom, eine neurologische Erkrankung, die mit Lähmungserscheinungen einhergehen kann.

Im Sommer besonders auf Hygiene achten

Campylobacter-Infektionen treten besonders häufig in den Sommermonaten auf. Hygienefehler beim Transport, etwa bei Nichteinhaltung der Kühlkette oder bei der Zubereitung der genannten Lebensmittel können die Übertragung der Bakterien begünstigen. So können Keime beispielsweise von rohem Geflügelfleisch über Hände, Schneidebretter, Messer oder Arbeitsflächen auf andere Lebensmittel gelangen.

Besonders problematisch ist eine solche Kreuzkontamination bei Lebensmitteln, die anschließend nicht mehr erhitzt werden, beispielsweise bei Salaten oder anderen verzehrfertigen Speisen.

Vor Infektionen schützen

Um Campylobacter-Infektionen vorzubeugen, sollten einige einfache Hygieneregeln beachtet werden:

  • Leicht verderbliche Lebensmittel schon beim Einkauf und Transport nach Hause ausreichend kühlen und die Kühlkette möglichst nicht unterbrechen.
  • Geflügelfleisch immer vollständig durchgaren.
  • Rohes Fleisch getrennt von anderen, insbesondere verzehrfertigen Lebensmitteln aufbewahren und zubereiten.
  • Hände nach dem Kontakt mit rohem Fleisch gründlich mit Wasser und Seife waschen.
  • Schneidebretter, Messer, Arbeitsflächen und andere Küchenutensilien nach dem Kontakt mit rohem Fleisch gründlich reinigen.
  • Rohmilch vor dem Verzehr abkochen, sofern sie nicht bereits vom Hersteller entsprechend behandelt wurde.
  • Geflügelfleisch vor der Zubereitung nicht abwaschen, da sich die Bakterien durch Spritzwasser in der Küche verteilen können.


Gefährdete Gruppen

Besonders Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sollten beim Umgang mit rohen tierischen Lebensmitteln besonders vorsichtig sein. Schwangeren wird ebenfalls empfohlen, auf rohe Lebensmittel tierischer Herkunft zu verzichten.

„Mit einfachen Hygienemaßnahmen lässt sich das Risiko einer Campylobacter-Infektion deutlich reduzieren“, fasst es Hitzler zusammen. „Vor allem die konsequente Trennung von rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln sowie gründliches Händewaschen tragen dazu bei, Infektionen zu vermeiden.“

]]>
news-2787Thu, 13 Aug 2026 15:22:19 +0200Schnell wieder freie Fahrt auf der K 1682 https://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/schnell-wieder-freie-fahrt-auf-der-k-1682/Die Kreisstraße K 1682 zwischen der Einmündung zur L 1125 bei Kleinglattbach und dem Kreisverkehr der L 1131 bei Horrheim wird ab Montagmorgen, 17. August, saniert. Für die Arbeiten wird die Strecke in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Sperrung betrifft sowohl den Pkw- als auch den Lkw-Verkehr. Die Arbeiten sollen voraussichtlich innerhalb von fünf Tagen abgeschlossen sein.Der rund 1.700 Meter lange Streckenabschnitt wurde im Jahr 2011 grundhaft ausgebaut. Nach nunmehr 15 Jahren befindet sich die Asphaltdeckschicht in einem Zustand, der eine erste Sanierung erforderlich macht. Um die Dauer der notwendigen Sperrung möglichst kurz zu halten, wird ein schnelles und kostengünstiges Bauverfahren eingesetzt.

Im Zuge der Maßnahme kommt das Bauverfahren „dünne Asphaltschichten in Kaltbauweise“ zur Anwendung. Dabei bleibt die vorhandene Deckschicht grundsätzlich erhalten. Lediglich die Fahrbahnmarkierungen werden zunächst abgefräst. Anschließend wird eine etwa zwei Zentimeter dicke Oberflächenbehandlung aus Bitumen aufgebracht und zur Erhöhung der Griffigkeit abgesplittet.

Umleitung über Sersheim

Für den Verkehr wird eine Umleitung über Sersheim eingerichtet. Die Verkehrsteilnehmenden müssen mit längeren Fahrtzeiten rechnen. Die Umleitung wird voraussichtlich rund eine Woche bestehen. 

Auch der Busverkehr ist von der Umleitung betroffen. Die Busse haben aufgrund des längeren Streckenverlaufs etwas längere Fahrtzeiten. Haltestellen sind nicht betroffen.

Landkreist trägt Kosten

Die Kosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 180.000 Euro und werden vollständig vom Landkreis getragen.

Die Maßnahme hat auch über die konkrete Sanierung der K 1682 hinaus Bedeutung: Sollte sich die eingesetzte, günstige und schnelle Bauweise bewähren, könnte sie künftig auch auf weniger belasteten Streckenabschnitten eingesetzt werden. Diese könnten damit kostengünstig saniert werden, ohne dass eine vollständige Erneuerung der Fahrbahndecke erforderlich wird.

Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anwohnerinnen und Anwohner für die mit der Baumaßnahme verbundenen Behinderungen und Einschränkungen um Verständnis.

]]>
news-2786Wed, 12 Aug 2026 08:08:55 +0200Sanierung Ortsumfahrung Remseck-Neckargröningenhttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/sanierung-ortsumfahrung-remseck-neckargroeningen/Im Auftrag des Landes saniert der Landkreis Ludwigsburg Ende August und Anfang September einen rund 500 Meter langen Abschnitt der Ortsumfahrung Remseck-Neckargröningen. Die Arbeiten erfolgen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden und dienen dazu, die stark beanspruchte Fahrbahn nachhaltig zu erneuern.Der Sanierungsbereich befindet sich zwischen der Einmündung der L 1140 in die L 1100 bei Remseck-Neckargröningen und dem Abzweig der L 1100 nach Stuttgart am Busbahnhof Neckargröningen. In diesem Abschnitt verlaufen die L 1140 (Ludwigsburg–Waiblingen) und die L 1100 (Stuttgart–Heilbronn) gemeinsam auf einer vierstreifigen Trasse. Die Sanierung führt der Landkreis im Auftrag des Landes durch.

Zwei Bauabschnitte an zwei Wochenenden

Die Arbeiten beginnen mit Vorarbeiten am Mittwoch, 26. August 2026. Im ersten Bauabschnitt wird von Donnerstag, 27. August, 20 Uhr, bis Montag, 31. August, die Fahrtrichtung Neckar (bergab) voll gesperrt. Dabei werden die verdrückten Asphaltschichten bis zu einer Tiefe von zehn Zentimetern abgefräst und anschließend ein insgesamt 13 Zentimeter starker neuer Binder- und Deckschichtaufbau aus härteren Asphaltsorten eingebaut. Die Strecke soll am darauffolgenden Montag, 31. August, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Im zweiten Bauabschnitt wird von Donnerstag, 3. September, 20 Uhr, bis Montag, 7. September, die Fahrtrichtung Ludwigsburg (bergauf) saniert. Hier wird nur die vier Zentimeter starke Asphaltdeckschicht erneuert sowie die Fahrbahnmarkierungen hergestellt. Vorarbeiten zum Aufbau der Verkehrssicherung finden ebenfalls bereits ab Mittwoch mit Tagesbaustellen statt.

Weniger Spurrillen und mehr Fahrkomfort

Aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens haben sich insbesondere auf den beiden Fahrspuren in Richtung Neckar starke Spurrillen von bis zu acht Zentimetern Tiefe gebildet. Diese werden durch das Abfräsen der verdrückten Asphaltschichten und den Einbau härterer Asphaltmischungen beseitigt. Dadurch soll die Neubildung von Spurrillen künftig deutlich verringert werden. 

Verkehrsführung während der Bauarbeiten

Während des ersten Bauabschnitts wird der Verkehr trotz der Vollsperrung der Fahrtrichtung Neckar über die Gegenfahrbahn einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Im Baustellenbereich gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Verkehrsteilnehmende mit Fahrtziel Stuttgart werden gebeten, den Baustellenbereich möglichst weiträumig über die L 1140 nach Ludwigsburg und anschließend über die B 27 zu umfahren.

Während des zweiten Bauabschnitts bleibt der Verkehr in Fahrtrichtung Neckar aufrechterhalten. Fahrzeuge mit Fahrtziel Ludwigsburg werden über die Ortsumfahrung Aldingen, die L 1144 und die K 1692 nach Ludwigsburg umgeleitet. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Der Busverkehr kann während der gesamten Bauzeit weiter verkehren. Am zweiten Wochenende nutzen die Busse die Ortsdurchfahrt Neckargröningen.

Land investiert rund 500.000 Euro

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 500.000 Euro und werden vollständig vom Land getragen.

Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen während der Bauarbeiten. 

Insbesondere in der Nacht von Donnerstag, 27. August, auf Freitag, 28. August, kann es durch die Fräsarbeiten zu Lärmbelastungen kommen. Die nächtlichen Arbeiten sind erforderlich, damit die Sanierung innerhalb des Wochenendes abgeschlossen und die Strecke planmäßig wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

]]>
news-2785Tue, 11 Aug 2026 10:28:03 +0200„Wusels tierische Sommerolympiade“ in Bietigheim-Bissingen und Ingersheimhttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/wusels-tierische-sommerolympiade-in-bietigheim-bissingen-und-ingersheim/Diese Sommerferien ist es wieder so weit: Der mobile Walderlebnispfad des Fachbereichs Wald des Landratsamts Ludwigsburg geht in die nächste Runde. Waldmaus Wusel ist erstmals zu Besuch im Brandholz – im Stadtwald Bietigheim-Bissingen sowie im Gemeindewald Ingersheim. Das kostenlose Naturerlebnis lädt kleine und große Entdecker auf eine fantasievolle Reise durch den Wald ein.An 13 Stationen können die Besucherinnen und Besucher ihre Fähigkeiten mit denen der Tiere messen. Wer ist so schlau wie der Fuchs? Wer so flink wie der Hase? Und wer hat genauso scharfe Augen wie der Habicht? Der Walderlebnispfad lädt dazu ein, diese Fragen spielerisch herauszufinden und den Wald mit allen Sinnen zu entdecken. Kleine und große Waldfreunde können mitmachen, Neues entdecken und staunen.

Ein naturnahes Ferienangebot für Familien und Gruppen

Der Rundweg ist etwa zwei Kilometer lang und dauert eineinhalb bis zwei Stunden. Der Beginn ist am Wanderparkplatz im Brandholz. Eine Anreise mit ÖPNV oder dem Fahrrad wird empfohlen. Die Strecke ist besonders geeignet für Familien mit Kindern ab etwa vier Jahren sowie für Kindergartengruppen.

Der Walderlebnispfad ist ab dem 7. August 2026 für rund sieben Wochen geöffnet. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Orientierung auf dem Rundweg erfolgt anhand der Karte, die im Flyer und vor Ort zu finden ist.

Gut vorbereitet in den Wald

Um das Walderlebnis sicher und angenehm zu gestalten, wird festes Schuhwerk empfohlen. Zudem sollten Besucherinnen und Besucher an Zeckenschutz denken. Damit möglichst viele Familien Freude an dem Angebot haben, bittet das Landratsamt Ludwigsburg darum, die Stationen nicht zu beschädigen und keinen Müll im Wald zu hinterlassen.

Wer unterwegs ein Erinnerungsfoto macht, kann es unter dem Hashtag #WuselErlebnispfad auf Instagram oder Facebook teilen und das Landratsamt Ludwigsburg verlinken.

]]>
news-2783Mon, 10 Aug 2026 09:29:30 +0200Delegationsreise stärkt Partnerschaft zwischen Landkreis und Komitat Pesthttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/landratsamt-landkreis/aktuelles/nachrichten/detail/delegationsreise-staerkt-partnerschaft-zwischen-landkreis-und-komitat-pest/Eine Delegation des Kreistags des Landkreises Ludwigsburg besuchte kürzlich die ungarische Partnerregion Komitat Pest. Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Regionen bestehen bereits seit 1992, im Jahr 2000 wurde die Partnerschaft offiziell besiegelt. Es war die erste Delegationsreise in das Komitat Pest seit 2023 und zugleich die zweite Reise dieser Art für Landrat Dietmar Allgaier.Landrat Dietmar Allgaier zog ein positives Fazit der Delegationsreise: „Unsere Partnerschaft mit dem Komitat Pest lebt vom persönlichen Austausch und vom gegenseitigen Vertrauen. Die Gespräche haben gezeigt, dass wir in vielen Bereichen gemeinsame Interessen und Ziele verfolgen – sei es in der Wirtschaft, im Natur- und Umweltschutz oder beim Austausch junger Menschen. Ich freue mich, dass wir bestehende Projekte weiterführen und gleichzeitig neue Impulse für unsere Zusammenarbeit setzen konnten. Diese Partnerschaft ist ein Gewinn für beide Kreise und soll auch künftig mit Leben gefüllt werden.“

Im Mittelpunkt des mehrtägigen Besuchs standen der persönliche Austausch mit den Partnerinnen und Partnern vor Ort, Einblicke in wirtschaftliche und ökologische Projekte sowie die Weiterentwicklung der langjährigen Zusammenarbeit.

Austausch bei TRUMPF Hungary

Ein Programmpunkt führte die Delegation zur Südosteuropa-Zentrale der TRUMPF Hungary Kft. nach Gödöllő. Geschäftsführer Tamás Major empfing die Gäste und stellte den 2023 eröffneten Standort vor, der für Vertrieb und Service unter anderem in Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Serbien, Slowenien und der Türkei zuständig ist.

Bei der Besichtigung des modernen Showrooms mit Demo-Fertigung erhielt die Delegation Einblicke in innovative Fertigungstechnologien. Darüber hinaus informierte das Unternehmen über seine Entwicklung sowie über aktuelle politische und wirtschaftliche Herausforderungen in der Region. Der Austausch bot Gelegenheit, die Bedeutung internationaler Wirtschaftsbeziehungen und die Rolle global agierender Unternehmen zu diskutieren.

Gemeinsames Engagement für den Naturschutz

Ein weiterer Schwerpunkt der Reise war der Besuch des „Hauses des Lebens“ im Naturschutzgebiet Tápió. Das rund 780 Quadratkilometer große Gebiet liegt etwa 70 Kilometer östlich von Budapest in der Partnerregion Komitat Pest und ist für seine vielfältige Landschaft, seine artenreiche Flora und Fauna sowie als international bedeutendes Vogelbrutgebiet bekannt.

Empfangen wurde die Delegation von Lászlóné Wenhardt, Vorsitzende der Tápió-Stiftung. Die Stiftung wurde 1997 gegründet und umfasst den Verband der 19 Tápió-Gemeinden, das Komitat Pest, den Landkreis Ludwigsburg sowie die Ungarische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (MME) als Partnerorganisation des Naturschutzbundes Deutschland. 


Gemeinsam setzen sich die Partner für den Erhalt des ökologisch wertvollen Tápió-Gebiets ein. Ein sichtbares Zeichen dieser erfolgreichen Zusammenarbeit ist das im Wechsel im Komitat Pest und im Landkreis Ludwigsburg jährlich stattfindende internationale Jugendnaturschutzcamp, das auch künftig fortgeführt wird.

Konstruktive Gespräche über künftige Kooperationen

Landrat Dietmar Allgaier nutzte den Aufenthalt für einen intensiven Austausch mit seinem Amtskollegen, dem Präsidenten des Komitats Pest, István Szabó, sowie dessen Stellvertreter, Vizepräsident Ádám Karácsony.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Weiterentwicklung der Partnerschaft und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. So beteiligt sich das Komitat Pest gemeinsam mit der Handwerkskammer Pest am Spätlingsmarkt im Landkreis Ludwigsburg. Darüber hinaus bekräftigten beide Seiten ihren Willen, bewährte Projekte wie das Jugendnaturschutzcamp fortzuführen und weitere gemeinsame Initiativen auf den Weg zu bringen.

]]>