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Von Baumpflanzung bis Zapfenschleuder: Walderlebnistag im Hardtwald bei Steinheim ein voller Erfolg

Steinheim an der Murr. Ein voller Erfolg war der Walderlebnistag des Landratsamt-Fachbereichs Wald und der Forstbetriebsgemeinschaft Hardtwald am Sonntag (28. April) im Hardtwald bei Steinheim. Mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher nahmen bei angenehmem Wetter und in guter Atmosphäre die Gelegenheit war, Laubbäume zu pflanzen, den Wald an Mitmachstationen zu erkunden oder Försterinnen und Förstern Fragen rund um den Wald zu stellen.

Eine Gruppe von zwölf Personen, darunter Erwachsene und Kinder, steht und hockt in einem Wald. Sie halten Werkzeuge wie Schaufeln und Pflanzgeräte. Einige Mitglieder sind dabei, Bäume zu pflanzen. Die Szenerie vermittelt ein Gefühl von Gemeinschaft und Umweltbewusstsein.

Bei der Baumpflanzung von links: Stefan Kegreiß (Erster Beigeordnete der Stadt Freiberg a.N.), davor kniend Dr. Simon Boden (Leiter des Landratsamt-Fachbereichs Wald), Steinheims Bürgermeister Thomas Winterhalter, Landrat Dietmar Allgaier, Tayfun Tok MdL, den Marbacher Stadtrat Jochen Biesinger, Benningens Bürgermeister Klaus Warthon, davor kniend Jürgen Weis (Revierleiter Hardtwald und Geschäftsführer Forstbetriebsgemeinschaft Hardtwald) sowie Wolfgang Bechtle (Dezernent des Landratsamts für Umwelt, Technik und Bauen).

Eine Gruppe von vier Personen steht vor Informationsständen im Wald. Ein Mann erklärt das Thema Klimaschutz, während ein Plakat mit dem Titel „Unser #ClimateHandprint wächst“ im Vordergrund zu sehen ist. Die Gruppe interessiert sich sichtbar für die dargestellten Informationen.

Philipp Lang (links) vom Klimaschutzteam des Landratsamts mit Besucherinnen und Besuchern vor einer der Mitmachstationen.

Landrat Dietmar Allgaier hob in seiner Begrüßung die Bedeutung des Waldes für die Menschen und den Klimaschutz hervor. Danach pflanzte er zusammen mit Vertretern der Hardtwald-Kommunen eine Esskastanie und mehrere Mehlbeeren – die Bäume kommen mit dem Klimawandel besonders gut zurecht. Die Besucherinnen und Besucher, darunter viele Familien, setzten insgesamt rund 500 Roteichen und Esskastanien und gossen diese auch gleich an, damit sie gute Startvoraussetzungen haben. Bei den Familien stieß vor allem die Pflanzaktion für diesen Zukunftswald auf große Begeisterung. Die Kinder prägten sich ein, wo sie ihren Baum wiederfinden können.

Vielfältige Einblicke in den Wald und in die Arbeit der Forstleute

Bei kurzweiligen Mitmachaktionen konnten die jungen und älteren Besucherinnen und Besucher vielfältige Einblicke in den Wald und die Arbeit der Forstleute gewinnen. Dabei ging es um Themen wie „Wie viel Holz wächst im Hardtwald nach?“, „Welche Tiere leben in alten Bäumen und im Waldboden?“ oder „Warum brauchen Bäume Licht?“. An der Station an der Kaisersberghütte konnten die Kinder beispielsweise mit einer großen Zapfenschleuder Punkte sammeln, indem sie Müll abschossen – je umweltschädlicher der Müll, desto höher die Punktzahl. Während die Kinder beschäftigt waren, konnten die Eltern die Verpflegung des Steinheimer Fasnetsvereins und der lokalen Jägerschaft genießen.