Landrat Dietmar Allgaier hob in seiner Begrüßung die Bedeutung des Waldes für die Menschen und den Klimaschutz hervor. Danach pflanzte er zusammen mit Vertretern der Hardtwald-Kommunen eine Esskastanie und mehrere Mehlbeeren – die Bäume kommen mit dem Klimawandel besonders gut zurecht. Die Besucherinnen und Besucher, darunter viele Familien, setzten insgesamt rund 500 Roteichen und Esskastanien und gossen diese auch gleich an, damit sie gute Startvoraussetzungen haben. Bei den Familien stieß vor allem die Pflanzaktion für diesen Zukunftswald auf große Begeisterung. Die Kinder prägten sich ein, wo sie ihren Baum wiederfinden können.
Vielfältige Einblicke in den Wald und in die Arbeit der Forstleute
Bei kurzweiligen Mitmachaktionen konnten die jungen und älteren Besucherinnen und Besucher vielfältige Einblicke in den Wald und die Arbeit der Forstleute gewinnen. Dabei ging es um Themen wie „Wie viel Holz wächst im Hardtwald nach?“, „Welche Tiere leben in alten Bäumen und im Waldboden?“ oder „Warum brauchen Bäume Licht?“. An der Station an der Kaisersberghütte konnten die Kinder beispielsweise mit einer großen Zapfenschleuder Punkte sammeln, indem sie Müll abschossen – je umweltschädlicher der Müll, desto höher die Punktzahl. Während die Kinder beschäftigt waren, konnten die Eltern die Verpflegung des Steinheimer Fasnetsvereins und der lokalen Jägerschaft genießen.

