Interessierte Besucherinnen und Besucher bekommen vom 22. Februar bis 28. März die Gelegenheit zu Einblicken in die Geschichte der Stadt Asperg und dem weit über die Kreisgrenze bekannten Hohenasperg mit seiner Festung. „Ein Spaziergang rund um den Hohenasperg lohnt sich zu jeder Jahreszeit“, lädt Landrat Dietmar Allgaier zur Erkundung des heimatlichen Zeugenbergs ein.
Der Berg diente schon in vorchristlicher Zeit als Fliehburg und frühkeltisches Machtzentrum. Im Jahr 819 findet sich eine erstmalige Nennung Aspergs in einer Urkunde des Klosters Weißenburg im Elsass. Die Geschichte des Hohenaspergs und der Stadt Asperg war geprägt von den Wirren der damaligen Kriege. Insbesondere die Belagerung der Festung Hohenasperg durch den Schwäbischen Bund und die Zeit des Dreißigjährigen Krieges haben Spuren hinterlassen.
Die Festung wurde Staatsgefängnis. Aufgrund der Inhaftierung prominenter Kritiker der Obrigkeit im Herzogtum Württemberg wie Christian Friedrich Daniel Schubart wurde der Hohenasperg auch als „Demokratenbuckel“ bekannt.
Eindrucksvoll, schon von weithin sichtbar, ragt der Hohenasperg rund 100 Meter über die Ebene. Zweifellos bietet das denkmalgeschützte Ensemble aus Festungsgemäuer und Steillagen-Weinbau im Landschaftsschutzgebiet weit mehr als herrliche Panoramablicke auf die Region des mittleren Neckarraums.
Für all diejenigen, die gerne mehr erfahren möchten über Asperg, den Hohenasperg und das „Kleinaspergle“ mit seiner Keltengeschichte, sind herzlich eingeladen, die Ausstellung im Foyer des Landratsamts in der Hindenburgstraße 40 in Ludwigsburg zu den üblichen Öffnungszeiten zu besuchen.
