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Skulptur mit Gedenktafel in Walheim aufgestellt

16 Jahre nach dem Tod des ungarischen Künstlers Milhály Gubis wurde die Skulptur „Frau mit vier Brüsten“, die damals Ursache für den tragischen Unfall war, zusammen mit einer Gedenktafel in Walheim aufgestellt.

Eine große, abstrakte Skulptur einer weiblichen Figur aus rotem Stein, die auf einem grünen Rasen steht. Die Figur hat runde Brüste und einen Kopf in Form eines Vogels. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen, die herbstliche Farben tragen.

Im Rahmen des Symposiums „Neckarkunst II“ im Jahr 2006 wurden von regionalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern plastische Werke erstellt. Dabei entstanden die besonderen Kunstwerke „Weltenstuhl“ von Milhály Gubis und „Frau mit vier Brüsten“ des chinesischen Bildhauers Chen Debao.

Im Mai 2006 ereignete sich ein tragischer Unfall. Beim Verladen kippte die 1,5 Tonnen schwere Sandsteinstatue „Frau mit vier Brüsten“ um und begrub Milhály Gubis unter sich. Die Statue war seither am Pädagogisch-Kulturellen Centrum PKC platziert.

Der Landkreis hat nun gemeinsam mit der Gemeinde Walheim einen neuen sehr gut geeigneten Platz gefunden: Die Statue wurde umgesetzt zum letzten Kunstwerk „Weltenstuhl“ des verstorbenen Künstlers Milhály Gubis, das bereits seit 2006 in Walheim am Ortseingang von der B27 her Besucherinnen und Besucher der Neckargemeinde begrüßt. Eine Gedenktafel stellt den Bezug der beiden Kunstwerke her und schafft eine Erinnerung in angemessener Weise.

Landrat Dietmar Allgaier stellt dazu fest: „So können wir dazu beitragen, dass der tragische Vorfall vor über 16 Jahren nicht in Vergessenheit gerät.“