Immer mehr Elektroschrott in deutschen Haushalten
Fast jeder hat sie zuhause herumliegen: Ausrangierte Handys, kaputte Rasierapparate, jede Art von ferngesteuertem Spielzeug, elektrische Zahnbürsten, Kameras oder Toaster – bis zu 5 Kilogramm kleine Elektroaltgeräte werden pro Kopf in Schubladen, Schränken oder Kisten vermutet, die dort entweder vergessen auf ihre Entsorgung warten – im schlimmsten Fall landen sie aber im Restmüll. Und wegen ihrer geringen Größe werden gerade solche kleinen Elektrogeräte oft falsch entsorgt: So landen in der EU bis zu 1,4 Kilogramm Elektroschrott pro Einwohner jedes Jahr im Restmüll und werden also nicht angemessen recycelt – damit gehen die enthaltenen wichtigen Rohmaterialen wie seltene Erden verloren. Eine falsche Entsorgung von Elektrokleingeräten birgt aber noch andere Gefahren: Kleingeräte enthalten oft leistungsstarke Lithium-Batterien, die bei der Einsammlung, beim Umladen, in der Sortierung oder beim Transport Brände auslösen können.
Funktionierende Elektrogeräte abgeben statt entsorgen
Ist das Elektrogerät noch gut in Schuss, sollte es nicht auf dem Sperrmüll landen. Stattdessen kann es beim Gebrauchtwaren-Kaufhaus „Warenwandel“ in Ludwigsburg-Tammerfeld abgegeben werden. Auch die Wertstoffhöfe in Asperg, Bönnigheim, Kornwestheim, Ludwigsburg-Neckarweihingen und Steinheim haben separate Container für funktionierende Elektrogeräte. Dort darf alles abgegeben werden, was gut erhalten, sauber und voll funktionsfähig ist. Davon ausgenommen sind Datenträger wie Laptops und Smartphones. Die Elektrogeräte werden im Gebrauchtwaren-Kaufhaus „Warenwandel“ von geschultem Personal geprüft. Beim Kauf eines gebrauchten Elektrogerätes gibt es ein Jahr lang Gewährleistung.
Mehr unter www.avl-ludwigsburg.de.