Die Welt der Wirtschaft verändert sich rasant. Davon ist auch der strukturell gut aufgestellte Landkreis Ludwigsburg betroffen. Zunehmende Elektromobilität und Wachstum alternativer Antriebsmodelle im Fahrzeugbereich, Digitalisierung der Arbeitsprozesse oder auch die Folgen der Corona-Pandemie wirbeln die unternehmerischen Tätigkeitsfelder und die Beschäftigungsverhältnisse durcheinander. Hier setzt der Wirtschaftsförderer des Landkreises an: Er soll Netzwerke knüpfen und gemeinsam mit den relevanten Akteuren eine Strategie für die zukünftige Ausrichtung der Wirtschaft im Landkreis entwickeln. Dazu gehört auch, innovative Projekte anzustoßen, die helfen, den Landkreis wirtschaftlich fit für die Zukunft zu machen. „Wir wollen diesem Wandel nicht tatenlos zusehen, sondern ihn aktiv begleiten und gestalten. Dafür haben wir mit Oliver Reichert die ideale Besetzung gefunden“, so Landrat Dietmar Allgaier, der Reichert am 1. März begrüßte.
Wie kann der Landkreis seine starke Fokussierung auf die Kfz-Branche und den Wandel der Automobilbranche zu seinem Vorteil nutzen? Wie können die Städte und Gemeinden dem wachsenden Spannungsfeld von Flächenbedarf, Bevölkerungsentwicklung und Fachkräftemangel innovativ begegnen? Welche Beratungs- und Förderprogramme eignen sich für kleine und mittelständische Unternehmen, um zukunftsfähiger zu werden? Fragen wie diese sind dem neuen Wirtschaftsförderer nicht fremd. Oliver Reichert war zuvor bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart beispielsweise Projektleiter für Maschinenbau und Leiter der Initiative Industrielle Dienstleistungen. Der Landrat sieht in der neuen Stelle großes Potenzial für den ganzen Landkreis. „Nicht abwarten, sondern anpacken und Chancen nutzen, lautet unser Motto“, fasst Allgaier zusammen.
„Der Kreiswirtschaftsförderer wird die Wirtschaft im Landkreis dabei unterstützen, die vielfältigen Herausforderungen zu meistern, vor denen sie steht: Digitalisierung, neue Antriebsformen beim Automobil, Verfügbarkeit von Fachkräften, Flächenknappheit, Verkehrsinfrastruktur und nicht zuletzt die Pandemie und die Klimakrise“, sagt WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg. „Als regionale Wirtschaftsförderung freuen wir uns sehr, dass Landkreis, Kommunen und wichtige Unternehmen die Einrichtung dieser Stelle möglich gemacht haben.“

