zum Hauptmenü zum Seiteninhalt zur Subnavigation zum Footermenü zur Suchfunktion zu den Hinweisen der Barrierefreiheit


Neue Wanderausstellung zum Thema Masern

Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Ludwigsburg, Renate Schmetz, eröffnete am Montag (27. Februar), zusammen mit Dr. Uschi Traub und Carolin Friedrich vom Gesundheitsdezernat des Landratsamts sowie Klaus Hage von der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr, im Kulturzentrum Ludwigsburg die neue Wanderausstellung zum Thema Masern.

Sechs Personen stehen in einem großen Raum. Eine Person hält ein grünes, lustiges Virus-Maskottchen. Im Hintergrund sitzen Schüler an Tischen. Die Gruppe repräsentiert wahrscheinlich eine Veranstaltung oder ein Projekt, das sich mit Gesundheitsbildung oder ähnlichen Themen beschäftigt.

Carolin Friedrich vom Gesundheitsdezernat des Landratsamts, Koordinatorin der Masernkampagne des Landkreises, Dr. Uschi Traub, Leiterin der Gesundheitsförderung beim Gesundheitsdezernat des Landratsamts, Alessa Polziehn, ebenfalls vom Gesundheitsdezernat des Landratsamts, Ludwigsburgs Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz, Klaus Hage, Themenfeldmanager Gesundheitsförderung der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr, und Tatjana Winter-Katzschner, Biologielehrerin der Klasse 8c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Ludwigsburg.

Bei der Auftaktveranstaltung informierten Mitarbeiterinnen des Gesundheitsdezernats Schülerinnen und Schüler der 8c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Ludwigsburg über Masern, die Masernimpfung und das Masernschutzgesetz. Zusätzlich präsentierten sie die Mitmachstationen „Reiselust ohne Frust“ und „Symptome-Puzzle der impfpräventablen Krankheiten“.

Erste Bürgermeisterin Schmetz hält die Einhaltung des Masernschutzgesetzes und eine gute Durchimpfungsrate von mehr als 95 Prozent für sehr wichtig. Ihr liegt die Gesundheit von Kindern am Herzen; für sie „ist die Schule der richtige Ort für gesundheitliche Bildung“. Dr. Uschi Traub, Leiterin der Gesundheitsförderung beim Gesundheitsdezernat, erläuterte in einem Kurzvortrag die Vorteile von Impfungen und machte anhand von echten Fallbeispielen deutlich, dass Infektionskrankheiten immer noch ernst zu nehmen sind – wie zum Beispiel bei einem Schüler aus dem Landkreis, der innerhalb von 24 Stunden an einer durch Meningokokken verursachten Hirnhautentzündung starb. „Impfung sticht Krankheit – als Pieks, aber auch als eine effektive und kostengünstige Waffe gegen viele Viren und Bakterien“, fasste Traub zusammen. Carolin Friedrich, die Koordinatorin der Masernkampagne des Landkreises, führte aus, dass die Ausstellung aus der Masernkampagne entstanden ist.

Die Biologielehrerin der Klasse 8c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Ludwigsburg, Tatjana Winter-Katzschner, fand bemerkenswert, was man zum Beispiel bei einer Reise nach Brasilien alles beachten muss. Neben dem konsequenten Mückenschutz sollte der Reisende sich unter anderem gegen Gelbfieber und Hepatitis A impfen lassen, aber auch die Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten und Sonnenschutz nicht vergessen. Beim Spiel „Reiselust ohne Frust“ „bereisten“ die Schülerinnen und Schüler verschiedene Länder und lernten Wissenswertes über die lauernden Risiken und die mögliche Vorbeugung.

Beim Symptome-Puzzle konnten Bilder von Patienten den Namen der impfpräventablen Krankheiten (z.B. Diphtherie, Röteln etc.) und deren Anzeichen zugeordnet werden. Begleitend zur Ausstellung machte die Klasse ein Quiz, bei dem am Ende zwei glückliche Gewinner sich über einen Kinogutschein freuen durften.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. März im Ludwigsburger Kulturzentrum (Wilhelmstraße 9/1) zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 15 Uhr, Sonntag und Feiertag geschlossen.

Mitarbeiterinnen des Gesundheitsdezernats bieten Führungen für Interessierte und Infoveranstaltungen für Schulklassen, Jugendgruppen etc. nach telefonischer Vereinbarung an. Bei Führungen werden zusätzlich die zwei Mitmachstationen rund ums Thema Impfen aufgebaut.