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Mit "#Machhaltigkeit" zum Erfolg

Ein Schulprojekt des Mörike Gymnasiums Ludwigsburg hat den ersten Klimaschutzwettbewerb des Landkreises gewonnen. Sie überzeugten die Jury mit dem Projekt "#Machhaltigkeit".

Eine Gruppe von Erwachsenen und Jugendlichen steht zusammen in einem Raum, während eine Person einen Preis in der Hand hält. Im Hintergrund ist ein Bildschirm mit dem Wort "#MachHalte" zu sehen. Die Anwesenden wirken froh und stolz über die Auszeichnung.

Ehre den Klimaschützern: Die Schüler und Lehrer des Projekts #Machhaltigkeit bei der Preisübergabe mit Landrat Rainer Haas.

Frei nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“: Mit ihrem Projekt „#Machhaltigkeit“ haben die Schüler des Mörike Gymnasiums Ludwigsburg Platz 1 beim  Klimaschutzwettbewerb des Landkreises abgeräumt. Der Preis wurde kürzlich beim Symposium Bürgerenergie im Kreishaus Ludwigsburg überreicht

Sechs Schulen hatten im vergangenen Jahr am ersten Wettbewerb zum Thema Klimaschutz teilgenommen und erhielten nun Auszeichnungen und Preise für ihr Engagement in Sachen Klima- und Ressourcenschutz. Den ersten Platz belegte das Mörike Gymnasium Ludwigsburg für seinen Beitrag „#Machhaltigkeit“. Unter diesem Titel führt das Mörike-Gymnasium während des gesamten Schuljahres zahlreiche interdisziplinäre Aktionen und Projekte zu allen Bereichen der Nachhaltigkeit durch. Landrat Dr. Rainer Haas beglückwünschte die erfolgreichen Preisträger und überreichte den Vertretern des Mörike-Gymnasiums einen symbolischen Scheck über 1.250 Euro. Damit werden weitere Klimaschutzanstrengungen unternommen, versprach die Schule. „Klimaschutz ist das Zukunftsthema schlechthin. Insofern sind unsere Schulen für solche vorbildlichen Projekte natürlich die besten Adressen“, so der Landrat.

Im Anschluss an die Preisverleihung startete das Bürgersymposium. In zwei Workshops arbeiteten rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu konkreten Fragestellungen der Energiewende. In dem Workshop „Erfolgreich einheizen – Motivieren für das Nahwärmenetz“ unter der Leitung von Jörg Dürr-Pucher von der Firma Clean Energy ging es um die Bedeutung von Wärmenetzen für die Wärmewende und darum, wie die Vorteile einer zentralen Wärmeversorgung überzeugend und bürgernah vermittelt werden können. Konstanze Stein von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH und Lukas Winkler vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband arbeiteten im zweiten Workshop zum Thema  „Energieeffizienz in Gebäuden voranbringen – Komplettpakete als Dienstleister anbieten“. Hier ging es unter anderem um die Frage, wie  Contracting als Instrument sinnvoll genutzt werden kann, um Einsparpotenziale in privaten und öffentlichen Liegenschaften zu mobilisieren und so die Energiewende vor Ort voran zu bringen.

Im anschließenden Vortragsblock stellte zunächst Dennis Fricken, Klimaschutzmanager des Landkreises Ludwigsburg, das Klimaschutzkonzept des Landkreises vor und betonte dabei die besondere Bedeutung der Bürgerinnen und Bürger als Partner im Klimaschutz angesichts des großen Anteils der CO2-Emissionen im Bereich der privaten Haushalte. Zudem sei die Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Wirtschaft und privatem Engagement zu bewältigen. Volker Klös stellte im Anschluss das innovative Partizipationsmodell vor, mit dem es der Verein Sonneninitiative e. V. Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, Solaranlagen auf öffentlichen Flächen zu betreiben.