In seiner Ansprache hob Landrat Allgaier die besondere Bedeutung ehrenamtlichen Wirkens hervor und stellte die Verdienste der Geehrten in den Mittelpunkt: „Gabriele Stern steht für Verlässlichkeit, Tatkraft und den festen Willen, sich für andere einzusetzen. Dieses außergewöhnliche Engagement entspricht in besonderer Weise dem Geist der Staufermedaille.“
Vielseitiger Einsatz für das Gemeinwohl
Ein Blick auf den Werdegang von Stern zeigt die außergewöhnliche Bandbreite ihres Engagements: Seit 2014 engagiert sie sich im Asperger Gemeinderat und bringt sich in verschiedenen Ausschüssen aktiv in die kommunalpolitische Arbeit ein. Als Friseurmeisterin setzt sie sich seit über zwei Jahrzehnten im Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer Stuttgart für die Ausbildung und Förderung des Nachwuchses ein. Auch ihr Wirken in der Société Française de Biosthétique, zuletzt als Präsidentin der deutschen Sektion, sowie ihr langjähriges Engagement im Lazarus-Orden und in der Deutschen-Lazarus-Stiftung – insbesondere für Menschen in Not und für Leprakranke – verdeutlichen ihren unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl, so Landrat Allgaier in seiner Rede.
Besondere Anerkennung
Die Auszeichnung wurde im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Gesellschaft und Ehrenamt überreicht. Aspergs Bürgermeister Christian Eiberger würdigte in seiner Begrüßung ebenfalls die Verdienste von Stern und unterstrich die große Bedeutung ihres Wirkens für die Gemeinde: „Mit ihrem außergewöhnlichen Einsatz hat sie unsere Stadt geprägt und vielen Menschen geholfen. Dieses selbstlose Wirken verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Wir sind stolz, eine so engagierte Persönlichkeit in unserer Mitte zu haben.“
Hintergrund: Die Staufermedaille
Die Staufermedaille ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Sie wird in der Regel in Silber vergeben, in seltenen Fällen auch in Gold. Auch mit der Staufermedaille sollen Verdienste um das Gemeinwohl geehrt werden, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus im Rahmen eines in der Regel ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.
