Die Gemeinde Tamm, so der Chef der Kreisverwaltung, habe „ein städtisches Gepräge“ und werde „von Auswärtigen, aber auch von den Bewohnerinnen und Bewohnern als Stadt wahrgenommen“. Deshalb sei eine Erhebung zur Stadt gerechtfertigt. Allgaier führt aus, dass die Gemeinde mit dem Ortskern und der neuen Ortsmitte, der herausragenden Verkehrsanbindung durch die B27 und die A81 sowie dem S-Bahnanschluss und dem zusammenhängenden Siedlungsgebiet „beste Voraussetzungen für ihre Bürgerinnen und Bürger geschaffen hat“. Auch wegen der zahlreichen Baugebiete und der gut ausgebauten sozialen Infrastruktur erhalte die Gemeinde immer mehr Bevölkerungszuwachs. Außerdem biete das 41 Hektar große Industrie- und Gewerbegebiet attraktive Neuansiedlungsmöglichkeiten für Unternehmen. Tamms Wirtschaft sei stabil, sodass die Erweiterung des Gewerbegebiets „Laiern“ im Plan der Region Stuttgart bereits vorgesehen sei.
Landrat Allgaier verweist darauf, dass auch die weiteren Planungen der Gemeinde zukunftsweisend seien. Beispielsweise solle im Ort eine Erholungsfläche in Form eines Bürgerparks als nötiger Ausgleich zu der starken örtlichen Bebauung geschaffen werden. „Damit kann das öffentliche Leben Tamms weiter gefördert werden“, so das Fazit des Landrats.
Tamm hat mehr als 12.700 Einwohnerinnen und Einwohner und eine Gemarkungsfläche von rund 8,8 Quadratkilometern.
