Während des Besuchs überreichte Landrat Allgaier eine Spende von 300 Euro an die Sternsinger. Sie wurden mit Getränken und Süßigkeiten bewirtet und erhielten Juterucksäcke mit Haftnotizblöcken und Umhängebändern. „Für mich verkörpert Ihr mit Eurem Einsatz die Hoffnung auf eine bessere Welt ohne Kinderarbeit, Armut, Ausbeutung und Ungerechtigkeit. Ihr inspiriert Kinder und Erwachsene dazu, sich im eigenen Umfeld oder beim eigenen Konsum gegen Kinderarbeit einzusetzen – dafür danke ich Euch herzlich“, sagte Allgaier.
Weltweit arbeiten 54 Millionen Kinder unter besonders prekären Bedingungen
Die diesjährige Sternsinger-Aktion stellt ausbeuterische Kinderarbeit in den Mittelpunkt: Eigentlich wollte die Weltgemeinschaft Kinderarbeit bis 2025 beenden, doch aktuell arbeiten weltweit 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in vielen Ländern dafür ein, Kinder aus Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Sie organisieren Förderkurse und helfen arbeitenden Jugendlichen, einen Abschluss zu machen. Zudem sensibilisieren sie Eltern, Gemeinden, Unternehmen und Behörden für Kinderrechte, vor allem für die Rechte auf Schutz und Bildung. Die Spenden der Sternsinger unterstützen unter anderem Projekte in Bangladesch, wo noch rund 1,8 Millionen Kinder arbeiten, darunter 1,1 Millionen unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen.
