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Landrat Dietmar Allgaier begrüßt Sternsinger im Foyer des Kreishauses: „Ihr setzt ein ganz starkes Zeichen der Solidarität“

Das Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ („Christus mansionem benedicat“, „Christus segne dieses Haus“) steht seit diesem Montag (5. Januar 2026) über dem Nebeneingang des Kreishauses. Sternsinger der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim haben dort in der Nachfolge der Drei Könige den Segensspruch angebracht. Landrat Dietmar Allgaier begrüßte die Sternsinger im Foyer des Kreishauses und sagte: „Ihr engagiert Euch jedes Jahr für Kinderrechte wie Schutz und Bildung in der ganzen Welt und setzt damit ein ganz starkes Zeichen der Solidarität.“ Die Aktion steht dieses Mal unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem weihnachtlich dekorierten Baum. Die meisten tragen festliche Gewänder mit goldenen Kronen. Sie scheinen Teil einer traditionellen Feier oder Aufführung zu sein. Die Umrahmung besteht aus modernen Gebäudeelementen.

Landrat Dietmar Allgaier hat Sternsinger aus Kornwestheim im Kreishaus begrüßt.

Während des Besuchs überreichte Landrat Allgaier eine Spende von 300 Euro an die Sternsinger. Sie wurden mit Getränken und Süßigkeiten bewirtet und erhielten Juterucksäcke mit Haftnotizblöcken und Umhängebändern. „Für mich verkörpert Ihr mit Eurem Einsatz die Hoffnung auf eine bessere Welt ohne Kinderarbeit, Armut, Ausbeutung und Ungerechtigkeit. Ihr inspiriert Kinder und Erwachsene dazu, sich im eigenen Umfeld oder beim eigenen Konsum gegen Kinderarbeit einzusetzen – dafür danke ich Euch herzlich“, sagte Allgaier. 

Weltweit arbeiten 54 Millionen Kinder unter besonders prekären Bedingungen 

Die diesjährige Sternsinger-Aktion stellt ausbeuterische Kinderarbeit in den Mittelpunkt: Eigentlich wollte die Weltgemeinschaft Kinderarbeit bis 2025 beenden, doch aktuell arbeiten weltweit 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in vielen Ländern dafür ein, Kinder aus Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Sie organisieren Förderkurse und helfen arbeitenden Jugendlichen, einen Abschluss zu machen. Zudem sensibilisieren sie Eltern, Gemeinden, Unternehmen und Behörden für Kinderrechte, vor allem für die Rechte auf Schutz und Bildung. Die Spenden der Sternsinger unterstützen unter anderem Projekte in Bangladesch, wo noch rund 1,8 Millionen Kinder arbeiten, darunter 1,1 Millionen unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen.