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Kreisbereisung des Landrats: „Die Stadt Freiberg am Neckar hat eine gute Infrastruktur und viel Lebensqualität zu bieten, aber auch einige Herausforderungen vor der Brust“

Im Zuge seiner Kreisbereisung, die Landrat Dietmar Allgaier in alle 39 Städte und Gemeinden des Landkreises führt, hat er an diesem Donnerstag (21. September) in Freiberg am Neckar Station gemacht. „Die 16.200-Einwohner-Stadt hat eine gute Infrastruktur und viel Lebensqualität zu bieten, aber auch einige Herausforderungen vor der Brust“, stellte der Chef der Kreisverwaltung bei seinem Besuch fest.

Sechs Personen stehen in einer Reihe im Freien, umgeben von Bäumen und modernen Gebäuden. Sie sind formell gekleidet und blicken in die Kamera. Die Szene vermittelt Professionalität und Zusammenarbeit.

Das Bild zeigt vor der neuen Oscar-Paret-Schule von links die Teilnehmenden der Kreisbereisung in Freiberg: Peter Müller, Leiter des Fachbereichs Recht und Ordnung bei der Stadt Freiberg, Sandra Horvath, Leiterin des Fachbereichs Finanzen, Bürgermeister Dirk Schaible, Landrat Dietmar Allgaier, Ronald Stolz, Leiter des Fachbereichs Straßen beim Landratsamt, und Stefan Kegreiß, Erster Beigeordneter der Stadt Freiberg und Leiter des Fachbereichs Bauen.

Austausch über aktuelle Themen der Stadt

Zunächst stellten im Rathaus Bürgermeister Dirk Schaible und Erster Beigeordneter Stefan Kegreiß dem Landrat aktuelle Themen der Stadt vor. Dabei ging es um aktuelle Themen der Stadt, zum Beispiel der Neubau der Sporthalle im Zentrum, die Weiterentwicklung des Stadtzentrums, die Grundschulentwicklung und die Kläranlage, die zurzeit als erste im Landkreis eine vierte Reinigungsstufe erhält. Weitere Themen waren die Wärme- und Wasserversorgung der Stadt, der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen im Stadtgebiet, der Bau eines Interims-Kindergarten, die Erschließung eines Wohnbaugebiets am südlichen Stadtrand, die Verschuldung im Kernhaushalt, das beantragte Lkw-Nachtfahrverbot und Geschwindigkeitskontrollen in der Benninger Straße.

Ortstermine an der Autobahn und im Zentrum

Danach folgten Ortstermine, zunächst die Brücke zur angedachten Autobahnüberdeckelung der A 81, die das Stadtgebiet durchschneidet, Lärm- und Abgasquelle ist. Hier gab es mit finanzieller Unterstützung des Landes eine Machbarkeitsstudie. Zur Überdeckelung soll laut Planung ein Hybridsystem dienen: In Bereichen mit Gebäuden und Erschließungsflächen ist ein steifes Tragsystem vorgesehen, in Bereichen öffentlicher und privater Grünflächen eine Grünbrücke in Leichtbauweise. Geschätzte Gesamtkosten des Projekts: 84 Millionen Euro. Als nächstes wurde der Neubau der Oscar-Paret-Schule (OPS) besichtigt. Hier gelang der Stadt mit 75 Millionen Euro Baukosten eine Punktlandung. Zuschüsse für das Projekt gab es aus der Schulbauförderung, aus dem Ausgleichsstock und von den Nachbarkommunen auf freiwilliger Basis.

Alte OPS wird für Flüchtlingsunterbringung umgebaut

Im Anschluss daran gingen Schaible, Kegreiß und Allgaier weiter zur alten, nur zur Hälfte abgerissenen OPS, die für die Flüchtlingsunterbringung umgebaut wird. Das Erdgeschoss soll zu einer Unterkunft für rund 100 Geflüchtete werden, die frühestens im Herbst einziehen können. Als Wohnräume werden den Geflüchteten alte Klassenzimmer zur Verfügung stehen. Für den Brandschutz müssen ein Konzept erarbeitet und eine Brandmeldeanlage installiert werden. Seit Beginn des Kriegs hat Freiberg rund 200 Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen.

Landrat lobt gutes Verhältnis und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis

Landrat Allgaier lobte „die leistungsfähige Freiberger Stadtverwaltung sowie das gute Verhältnis und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Stadt Freiberg und dem Landkreis“. Für die kommenden Herausforderungen sagte Allgaier der Stadt weiterhin die Unterstützung der Kreisverwaltung zu und bedankte sich bei Schaible und Kegreiß für das informative Besuchsprogramm. Bürgermeister Schaible sagte: „Es freut mich sehr, dass wir mit Dietmar Allgaier einen Landrat haben, dem Bürgernähe und die Nähe zu den Kommunen wichtig ist. Das sehe ich auch als gutes Zeichen dafür, dass wir uns in den Städten und Gemeinden angesichts der aktuellen Herausforderungen wie die immer schwieriger werdende Unterbringung von Geflüchteten, auf eine gute Kooperation mit dem Landkreis verlassen können.“